Erling Haaland

Haaland-Vater schwärmt vom BVB: Dinge, die man sich nicht mit Geld kaufen kann

Simon Zimmermann
Bleiben oder wechseln, Erling?
Bleiben oder wechseln, Erling? / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
facebooktwitterreddit

Die große H-Frage beschäftigt ganz Dortmund. Bleibt er - oder geht er kommenden Sommer? Alf-Inge Haaland, Vater von BVB-Tormaschine Erling, hat nun Andeutungen gemacht, die zumindest etwas schwarz-gelbe Hoffnung geben.


Alf-Inge Haaland war selbst lange Jahre Fußballprofi, spielte unter anderem für Leeds United und Manchester City in der Premier League und lief 34 Mal für Norwegen auf. Anders als sein Sohn Erling, beackerte der heute 48-Jährige aber meist das defensive Mittelfeld.

Die Fußballschuhe hat der Ex-Profi längst an den Nagel gehängt. Mittlerweile kümmert er sich um die Karriere seines Sohnes. Die nahm in Salzburg mächtig Fahrt auf und erlebt in Dortmund ihren vorläufigen Höhepunkt. Haaland wird im kommenden Sommer wohl der begehrteste Spieler der Welt sein.

Haaland fällt wahrscheinlich bis Jahresende aus

Derzeit wird die 21-jährige Tormaschine beim BVB aber schmerzlich vermisst. Höchstwahrscheinlich wird Erling Haaland in diesem Jahr kein Spiel mehr absolvieren können. "Es wäre ein Bonus, wenn er vor Weihnachten noch ein paar Spiele bestreitet, aber das ist ziemlich unsicher", bestätigte Alf-Inge Haaland im Interview mit dem norwegischen TV-Sender TV2.

Natürlich wurde er dabei auch zur Zukunft seines Sohnes befragt. Alle namhaften Topklubs wollen ihn (oder träumen zumindest von ihm). Unfassbare Zahlen geistern durch die Medien. Von einem Jahresgehalt von 50 Millionen Euro ist die Rede.

Ganz klar: Haaland könnte bei einem Wechsel im kommenden Sommer gehaltstechnisch in die Riege der absoluten Superstars dieser Fußballwelt aufsteigen. Der finanzielle Aspekt wird aber nicht die alleinige Hauptrolle bei seiner Entscheidung spielen. Dafür wurde Erling Haalands Karriere viel zu akribisch geplant.

"Er ist in einem fantastischen Verein" - Haaland-Vater macht BVB Hoffnung

Doch egal wo er landet, Haaland wird weiter Tore schießen - und zwar am Fließband. Dafür ist er einfach zu gut und ehrgeizig. Alf-Inge nährte zumindest etwas die Hoffnung, dass er das auch 2022/23 noch in Schwarz-Gelb tun wird.

"Das werden wir ja sehen. Schauen Sie hinter mich, in dieses schöne Stadion. Jetzt sind 67.000 Menschen drin, aber normalerweise sind es 82.000. Er ist in einem fantastischen Verein. Wir werden die Dinge nehmen, wie sie kommen", antwortete Alf-Inge zur Zukunftsfrage seines Sohnes - und stand dabei vor dem Stadion.

"Erling macht seinen Job und wir sehen zu, dass er sich auf das Fußballspielen zu konzentrieren und Spaß haben kann", so der 48-Jährige weiter.

Spaß haben kann er beim BVB auf jeden Fall haben. Vertrag bis 2024 hätte er ja auch noch. Und ein Stadion wie den Signal-Iduna-Park mit der Gelben Wand wird der Norweger bei den meisten Topklubs eher nicht finden. Es sind am Ende wohl die Dinge, die man sich nicht mit Geld kaufen kann, die die besten Argumente für einen Verbleib in Dortmund liefern.

facebooktwitterreddit