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Eintracht Frankfurt

Warum Luka Jovic bei der Eintracht alle nervte

Simon Zimmermann
Die Rückkehr von Luka Jovic hat man sich in Frankfurt anders vorgestellt
Die Rückkehr von Luka Jovic hat man sich in Frankfurt anders vorgestellt / Pool/Getty Images
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Die Rückkehr von Luka Jovic zur Eintracht lief nicht so wie erhofft. Der Anfangseuphorie wich am Ende großer Frust. Über die sportlichen Leistungen des 23-Jährigen, aber auch über dessen divenhaftes Verhalten.


Bei der Frankfurter Eintracht ging der Stern von Luka Jovic zwischen 2017 und 2019 auf. Dann folgte der Wechsel zu Real Madrid. 63 Millionen Euro Ablöse legten die Königlichen für den serbischen Angreifer auf den Tisch. Doch erfüllen konnte Jovic die Hoffnungen in Spanien nie. Stattdessen kam es nach eineinhalb enttäuschenden Jahren zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Und sie startete verheißungsvoll! Jovic war sofort da - und machte für die SGE weiter, wo er aufgehört hatte: mit dem Tore schießen. Das Anfangshoch hielt allerdings nur kurz. Der 23-Jährige konnte seinen drei Treffern in den ersten drei Spielen nur noch ein weiteres folgen lassen. Stattdessen überwog am Ende der Frust. Nicht nur ob der verpassten Champions-League-Quali, sondern auch über Jovic.

Jovic nervte die Eintracht-Kollegen - Selbst Hütter rückte ab

Wie die Bild berichtet, lag das vor allem am Verhalten des Rückkehrers. Statt ein Teil der erfolgreichen Adler zu werden, soll Jovic mehr die königliche Diva rausgehängt haben - und damit allen im SGE-Lager auf die Nerven gegangen sein. Nicht nur die am Ende teils lustlos wirkenden Auftritte am Spieltag, sondern auch das Verhalten im Training soll die Kollegen genervt haben. Jovic habe häufig abgewunken, habe übermäßige Theatralik gezeigt. Selbst Adi Hütte als großer Förderer des 23-Jährigen sei am Ende abgerückt.

Lange habe Jovic zudem in der Präsidenten-Suite des Frankfurter Nobel-Hotels 'Villa Kennedy' residiert. Die ist 320 Quadratmeter groß und kostet regulär 4.500 Euro pro Nacht! Dazu gab es regelmäßig Flüge nach Madrid für Friseur-Besuche und Shopping-Touren.

Am Ende waren das aber nicht viel mehr als Nebengeräusche. Denn entscheidend ist und bleibt auf dem Platz. Und da hat Jovic nicht so geliefert wie erhofft. Hätte er das getan, hätte es wohl kaum jemanden interessiert, wo Jovic wohnt, wo er hinfliegt und dass er im Training die Diva raushängen lässt.

So bleibt ein bitterer Eindruck von der einst gefeierten Rückkehr. Und der zweite Abschied nach Madrid. Dieses Mal wohl für immer.

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