Eintracht oder BVB: Wie geht es ab Sommer weiter mit Ansgar Knauff?

Yannik Möller
Ansgar Knauff
Ansgar Knauff / Alex Grimm/GettyImages
facebooktwitterreddit

Über die Zukunft von Ansgar Knauff herrscht weiterhin Unklarheit. Sicher ist nur: Sowohl Eintracht Frankfurt, als auch Borussia Dortmund möchten ihn zur neuen Saison bei sich wissen. Es wird wohl zum Tauziehen um den Youngster kommen.


Weil der BVB ihn nicht wirklich einsetzen konnte, zugleich aber die Notwendigkeit von Spielpraxis auf Bundesliga-Niveau sah, wurde Ansgar Knauff im Frühjahr 2022 nach Frankfurt ausgeliehen. Anderthalb Jahre darf er am Main verbringen, sodass er zum Saisonende wieder zurückkehren muss.

Ob diese Rückkehr aber auch eintreten wird, scheint noch unklar zu sein. Zwar möchte Dortmund ihn Informationen der Bild zufolge wieder haben, doch plant die Eintracht den Verbleib des 20-Jährigen.

"Wir wollen Ansgar behalten. Das haben wir ihm auch schon signalisiert. Er fühlt sich bei uns sehr wohl, hat sich hier gut entwickelt und wird‘s auch noch weiter tun", machte Markus Krösche dieser Tage erneut deutlich (via Bild).

Mit der SGE hat Knauff einen für ihn persönlich wichtigen Aufschwung erlebt. Schon jetzt, also etwa ein Jahr nach dem Start der Leihe, stand er bereits in 36 Pflichtspielen für seinen Leih-Klub auf dem Platz. Der Gewinn der Europa League und die Formstärke in der Liga geben ihm Vertrauen und sorgen dafür, dass er sich in Frankfurt wohlfühlt.

Bei Schwarz-Gelb jedoch könnte er gut ins System von Edin Terzic passen. Mit seinem Tempo und der Vorliebe für Flanken könnte der Rechtsaußen mehr Flexibilität in die Offensive bringen. Zudem hat er sich bei der SGE an die Rolle des Schienenspielers angepasst. Eine Dreierkette könnte mit Knauff im Kader auch für den BVB wieder eine attraktivere Option werden.

Ansgar Knauff
Knauff spielt für die SGE auch in der Königsklasse auf / Fantasista/GettyImages

Frankfurt und Dortmund wollen Knauff: Wer hat die besseren Argumente im Tauziehen?

Beide Vereine sehen in Knauff einen potenziellen Vorteil für die Zukunft. Beide wollen ihn haben. Es ist absehbar: Es wird für sie darum gehen, den Youngster von sich und den Plänen mit ihm zu überzeugen.

Grundsätzlich ist natürlich der BVB im Vorteil. Immerhin endet die Leihe im Sommer und Knauff hat einen bis 2024 gültigen Vertrag unterschrieben. Sollte man wirklich auf die Rückkehr bestehen, wird sie auch erfolgen. Dann müsste zwar auf das nur noch ein Jahr gültige Arbeitspapier geschaut werden, weil sonst ein ablösefreier Abgang im Jahr darauf droht, doch das ist dann wieder ein anderes Thema.

Der Bild nach hat Frankfurt aber die Möglichkeit, ihn zu verpflichten. Das Problem: Krösche müsste dafür recht viel Geld locker machen. Das Blatt spekuliert auf einen Betrag von mindestens 15 Millionen Euro, der für eine Verpflichtung notwendig wäre.

Vorerst wird es also für die SGE und den BVB darum gehen, Knauff selbst zu überzeugen. Schlussendlich dürfte auch der Abschluss dieser Saison wichtig sein. Immerhin hat sein Leih-Verein derzeit beispielsweise die größeren Chancen auf die Champions League.



Alles zur SGE und BVB bei 90min:

facebooktwitterreddit