Ehemalige Schalke-Hoffnung: Was macht eigentlich Markus Schubert?

Yannik Möller
Markus Schubert
Markus Schubert / BSR Agency/GettyImages
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Eigentlich sollte Markus Schubert bei Schalke 04 zur neuen Nummer eins reifen. Statt über Jahre hinweg den S04-Kasten zu hüten, endete seine Zeit in Gelsenkirchen vorzeitig. Doch was macht der Keeper eigentlich jetzt?


Als Markus Schubert im Sommer 2019 ablösefrei von Dresden nach Gelsenkirchen wechselte, wurden so manche Erwartungen in ihn gesetzt. Der damals 21-Jährige galt als Torwart-Hoffnung für Schalke, hatte es doch seit längerer Zeit keine klare und unangefochtene Nummer eins gegeben, die nicht zwischendurch vom Feld auf die Bank wechseln musste.

Dass er zum damaligen Zeitpunkt auch für die deutsche U21-Auswahl im Einsatz war, machte die Hoffnungen dahingehend nicht gerade kleiner.

Zwischen Unsicherheiten und einer frühzeitigen Leihe

Doch anstatt mit Schubert einen jungen Nachwuchstorwart zu bekommen, der sich frühzeitig ein gutes Standing erarbeiten konnte, bekam S04 von ihm zu viele Unsicherheiten geliefert. Wirklich etablieren konnte er sich nie. So ist es rückblickend nicht verwunderlich, dass er in lediglich zehn Pflichtspielen für die Knappen im Einsatz war.

Nach nur einem Jahr entschieden sich Klub und Torwart für einen Tapetenwechsel: Für eine Saison wurde er an Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Dort kam er aber selbstverständlich nicht an Kevin Trapp vorbei, sodass er ohne Spielpraxis zu Königsblau zurückkehrte.

Schuberts Wechsel in die Niederlande: Ein stetiges Auf und Ab

Kurz nach seiner Rückkehr war klar: Schubert hat auf Schalke keine Zukunft mehr. Inzwischen war man sogar schon abgestiegen, was die Notwendigkeit nach einem Kader-Umbruch nur noch verstärkte. Sein vorzeitiges Aus nach gerade einmal zwei Jahren war ein Resultat davon.

Ablösefrei ging es in die Niederlande, wo er seitdem - also seit dem Sommer 2021 - bei Vitesse Arnheim unter Vertrag steht.

Dutch Eredivisie"SC Heerenveen v Vitesse Arnhem"
Regelmäßig aufgespielt hat Schubert schon lange nicht mehr / ANP/GettyImages

Die Entwicklung war für ihn zunächst positiv: Schon zu Saisonbeginn konnte er sich die Nummer-eins-Rolle sichern. Sowohl in der Eredivisie, als auch in der Qualifikation für die Conference League und später in dem Wettbewerb selbst stand Schubert auf dem Platz.

Inmitten der Saison musste er diesen Stammplatz aber zwischenzeitlich aufgeben, nachdem er zuvor krank ausfiel und gut ersetzt wurde.

Einige Wochen vor dem Saisonende konnte er sich seinen Platz wieder zurückerobern. Den Status konnte der heute 24-Jährige aber nicht in die aktuelle Saison mitnehmen. Eine Knie-Operation und die entsprechenden Folgen haben ihn zurückgeworfen.

Aktuell stehen seine Aussichten auf Einsätze schlecht. Es ist durchaus denkbar, dass er für die Rückrunde ausgeliehen wird.


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