FIFA 22

EA Sports verliert FIFA-Namen - Weltverband plant eigene Fußballsimulation ab 2024

Simon Zimmermann
Gianni Infantino wittert auf dem eSports-Markt noch mehr Kohle
Gianni Infantino wittert auf dem eSports-Markt noch mehr Kohle / Valeriano Di Domenico/GettyImages
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Es wird tatsächlich passieren: Die berühmte FIFA-Reihe von EA Sports wird eingestampft. Zumindest unter diesem Namen. FIFA 23 wird die letzte Fußball-Simulation des Videospieleentwicklers sein, die mit den offiziellen Lizenzen des Weltverbandes auf den Markt geht.

FIFA von EA Sports heißt bald "EA Sports FC"

Electronic Arts gab am Dienstagabend bekannt, dass die Reihe ab kommendem Jahr unter einem neuen Namen und ohne die FIFA-Partnerschaft veröffentlicht wird. Künftig soll die Fußball-Simulation "EA Sports FC" heißen.

Der Hersteller will aber am Grundkonzept festhalten und auch weiterhin die nötigen Lizenzen erwerben. Es soll alles "was die bisherigen Spiele ausgemacht habe" erhalten bleiben. Wie die New York Time berichtet, sollen die Verhandlungen mit der FIFA auch am Geld gescheitert sein. Der Weltverband soll mehr als das Doppelte des bisherigen Betrags (150 Millionen US-Dollar pro Jahr) gefordert haben. Der Spiegel berichtet, dass die gescheiterten Verhandlungen aber nicht nur am finanziellen scheiterten, sondern auch wegen Freiheiten in der Entwicklung.

Weltverband will neue FIFA-Reihe auf den Markt bringen

Die FIFA will zudem eine eigene Fußballsimulation auf den Markt bringen. In einer Pressemitteilung erklärte der Weltverband, dass man an einem eigenen Titel für 2024 arbeite.

FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte dazu: "Ich kann Ihnen versichern, dass das einzige authentische, echte Spiel, das den Namen FIFA trägt, das beste sein wird, das für Spieler und Fußballfans erhältlich ist. Der Name FIFA ist der einzige globale, echte Titel. FIFA 23, FIFA 24, FIFA 25 und FIFA 26 und so weiter - die Konstante ist der Name FIFA und er wird für immer bleiben und der beste bleiben."

Künftig wolle man zudem die Rechte nicht mehr exklusiv an einen, sondern an mehrere Partner vergeben. Man führe derzeit Gespräche mit "führenden Spieleherstellern, Medienunternehmen und Investoren", um für 2024 eine neue FIFA-Simulation auf den Markt zu bringen.

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