Malen-Transfer im Winter? Der Plan des BVB

Jan Kupitz
Donyell Malen
Donyell Malen / Boris Streubel/GettyImages
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Die PSV Eindhoven zeigt Interesse an einem Transfer von Donyell Malen. Steht ein Abgang ins Haus? Wie der BVB plant.


Den Erwartungen in Dortmund konnte Donyell Malen nach seinem 30 Millionen Euro teuren Wechsel noch nicht gerecht werden. Der Niederländer steht zwar regelmäßig in der Startelf der Schwarzgelben, kann seine Qualitäten aber nicht gewinnbringend ins BVB-Spiel einbringen. Vor allem die Effizienz ist beim 23-Jährigen ein großes Problem.

In dieser Woche vermeldeten die Ruhr Nachrichten, dass sein Ex-Klub PSV Eindhoven Interesse an einer Rückhol-Aktion im Winter zeigt. Die Niederländer haben mit Cody Gakpo (zum FC Liverpool) ihren Offensivstar verloren und suchen nun nach einem Ersatz. Dass sie da an Malen denken, ist naheliegend.

Lässt der BVB den enttäuschenden Angreifer mitten in der Saison ziehen?

Laut Angaben von TV-Sender Sky: nein! "Wir hören, dass Malen keine Freigabe bekommt, sondern bleiben soll", untermauert Sky-Experte Marc Behrenbeck eindeutig.

Dass der Niederländer nicht zum Verkauf steht, habe vor allem zwei Gründe: Zum einen soll Edin Terzic überzeugt davon sein, dass Malen mehr drauf hat, als er in der Hinrunde gezeigt hat. Zum anderen muss Malen bleiben, weil der BVB offensiv ohnehin zu wenige Optionen besitzt und insbesondere auf dem Flügel dünn besetzt ist.

Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Malen ist kein Flügelspieler, was mit Sicherheit auch ein wichtiger Grund ist, warum er in Dortmund noch nicht wie gewünscht zur Geltung kommt. Dass der BVB an ihm festhält und auf seine Qualitäten vertraut, ist aller Ehren wert. Solange Malen falsch eingesetzt wird, kann man auf seinen Durchbruch aber lange warten...


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