Diese Ex-Gladbacher sind aktuell vereinslos

Andre Hahn
Andre Hahn / Oliver Kremer at Pixolli Studios/GettyImages
facebooktwitterreddit

Das Transferfenster hat seit einigen Tagen zu, doch vereinslose Spieler können theoretisch immer noch wechseln. Wir zeigen euch, welche ehemaligen Spieler von Borussia Mönchengladbach derzeit auf der Suche nach einem neuen Klub sind:

1. Fabian Johnson

Fabian Johnson
Fabian Johnson / Soccrates Images/GettyImages

In Deutschland hatte Fabian Johnson mehrere Vereine, doch blickt man von der Nachwuchszeit ab, verbrachte er die längste Zeit am Niederrhein. Vom TSV 1860 München, dessen Jugendteams er auch durchlaufen hatte, war der gebürtige Münchner über den VfL Wolfsburg und die TSG Hoffenheim 2014 zur Borussia gewechselt.

In Mönchengladbach hielt es Johnson insgesamt sechs Jahre lang, in denen er 138 Pflichtspiele (15 Tore, 18 Vorlagen) absolvierte. 2020 wurde der Vertrag des Allrounders nicht mehr verlängert, seitdem ist es still um den heute 35-Jährigen geworden. Seine Karriere hat er allerdings nicht offiziell beendet.

2. Andre Hahn

Andre Hahn
Andre Hahn / VI-Images/GettyImages

Andre Hahn und Borussia Mönchengladbach - das hat gepasst! In drei Jahren absolvierte der Flügelspieler für die Fohlenelf 93 Pflichtspiele, in denen ihm 17 Tore und neun Vorlagen gelangen. Dnaach zog es ihn 2017 zum HSV, mit dem er in seiner ersten Saison jedoch abstieg.

Anstatt mit in die 2. Liga zu gehen, ging Hahn zu seinem Ex-Klub FC Augsburg zurück, von dem er 2014 zur Borussia gewechselt war. In der Fuggerstadt nahm seine Bedeutung jedoch Stück für Stück ab, ehe er im Oktober 2022 einen Knorpelschaden erlitt, an welchem er noch heute laboriert.

Da sein auslaufender Vertrag in diesem Sommer nicht verlängert wurde, ist der 33-jährige Hahn nicht nur verletzt, sondern auch vereinslos.

3. Nico Schulz

Nico Schulz
Nico Schulz / PATRIK STOLLARZ/GettyImages

Bei Hertha BSC ausgebildet, hatte Nico Schulz 2015 den Schritt zur Gladbacher Borussia gewagt. Am Niederrhein wurde seine Entwicklung jedoch durch einen Kreuzbandriss ausgebremst, so dass er in zwei Jahren nur 18 Pflichtspiele für die Fohlenelf bestritt.

2017 folgte der Wechsel zur TSG Hoffenheim, wo Schulz auf sich aufmerksam machen konnte und sogar zum Nationalspieler reifte. Das veranlasste den BVB 2019 dazu, stolze 25 Millionen Euro für den Linksverteidiger auf den Tisch zu legen.

Das Ende vom Lied ist bekannt: Schulz entwickelte sich beim BVB zum Flop und spielte schon lange keine Rolle mehr. In diesem Sommer wurde sein Vertrag vorzeitig aufgelöst.

4. Timothee Kolodziejczak

Timothee Kolodziejczak
Timothee Kolodziejczak / Lukas Schulze/GettyImages

Timothee Kolodziejczak gehört bei der Borussia sicherlich zu den größten Missverständnissen der letzten Jahre. Der Verteidiger war im Januar 2017 für 7,5 Millionen Euro vom FC Sevilla an den Niederrhein gewechselt, nur um ein halbes Jahr und zwei Einsätze später schon wieder in Richtung Mexiko weiterzuziehen.

Dort blieb Kolo auch nur ein Jahr, ehe er nach Frankreich zu Saint-Etienne wechselte. In seinem Heimatland hielt es den Franzosen immerhin vier Jahre - ab Sommer 2022 war er jedoch einige Monate arbeitslos. Im Oktober des vergangenen Jahres griff Schalke aufgrund größerer Personalprobleme schließlich zu, doch auch seine zweite Station in der Bundesliga entwickelte sich zum Fiasko. Kolodziejczak bestritt für S04 nur ein einziges Spiel und wurde in den letzten Monaten zur Reserve verschoben.

Sein Vertrag wurde folglich nicht verlängert, so dass er seit diesem Sommer erneut ohne Verein ist.

5. Amin Younes

Amin Younes
Amin Younes / Boris Streubel/GettyImages

Amin Younes ist das, was man ein waschechtes Eigengewächs nennt: Der gebürtige Düsseldorfer war mit sieben Jahren in den Fohlenstall gewechselt und durchlief anschließend sämtliche Jugendteams der Borussia bis hin zum Profiteam. Für die erste Mannschaft der Gladbacher absolvierte Younes insgesamt 28 Pflichtspiele (ein Tor, drei Vorlagen), ehe er 2014 erst per Leihe zum 1. FC Kaiserslautern und ein Jahr später zu Ajax Amsterdam weiterzog.

In Amsterdam erlebte Younes drei gute Jahre, weshalb 2018 sogar der Wechsel zu SSC Neapel folgte. Dort hatte es der Wirbelwind etwas schwerer - nach zwei Jahren in Italien kehrte er nach Deutschland zur Frankfurter Eintracht zurück.

Dort fand Younes auch tatsächlich wieder in die Spur, doch völlig überraschend wollte er die SGE wieder verlassen. Im Winter 2022 folgte ein Wechsel nach Saudi-Arabien zu Al-Ettifaq, wo sein Vertrag in diesem Juli allerdings aufgelöst wurde. Seitdem ist Younes auf Vereinssuche.


Weitere Gladbach-News lesen:

feed