Die voraussichtliche Bayern-Aufstellung gegen Preußen Münster - DFB-Pokal

Muss im Pokal auf Matthijs de Ligt verzichten: Thomas Tuchel
Muss im Pokal auf Matthijs de Ligt verzichten: Thomas Tuchel / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Nach dem souveränen 7:0-Heimerfolg gegen den VfL Bochum geht es für den FC Bayern München am Dienstagabend (Anpfiff 20:45 Uhr) in der 1. Runde des DFB-Pokals weiter. Mit Preußen Münster wartet auf den deutschen Rekordmeister ein Drittligist.

Die Konstellation im DFB-Pokal sei einfach einzigartig, betonte Thomas Tuchel auf dem Pressetalk am Montagnachmittag. "Die K.o.-Phase sorgt für Druck, die Underdogs haben immer die Chance, über sich hinauszuwachsen. Man muss immer einen Weg finden zu gewinnen. Das erwarten wir von uns", so der Übungsleiter, der den Drittliga-Aufsteiger keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen will.

"Wir werden den Gegner nicht unterschätzen, wir bereiten uns seriös vor", gab der Bayern-Coach zu Protokoll. "Wir wollen nach Berlin, wir wollen ins Finale. Dafür müssen wir nach und nach die Spiele gewinnen."

Preußen Münster könne am Dienstagabend ohne Druck spielen, erklärte Tuchel. "Wir erwarten einen Gegner, der kämpft, als Einheit für die Sensation. Sie werden wohl einen Fokus auf Standardsituationen und auf ihre Fans setzen." Seine Mannschaft müsse beim Tabellenfünfzehnten der 3. Liga dominant auftreten und "unsere Qualität nutzen", forderte der 50-Jährige.

Guerreiro vor Kaderdebüt - de Ligt und Kim fallen aus

Für das Gastspiel in Münster fallen Manuer Neuer (Aufbautraining nach Unterschenkelbruch) und Matthijs de Ligt, der gegen Bochum einen Schlag auf das Knie abbekommen hat, aus. Kleine Fragezeichen stehen zudem hinter Dayot Upamecano und Minjae Kim. "Bei Dayot und Minjae müssen wir noch schauen", erläuterte Tuchel. Am Dienstag berichtete die Bild schließlich, dass es für den Südkoreaner nicht reichen wird und er die Reise nach NRW nicht mit antrat.

Positive Nachrichten gibt es derweil von Raphael Guerreiro, der nach überstandenem Muskelbündelriss erstmals im Kader stehen wird.

Daniel Peretz
Wird am Dienstagabend zwischen den Pfosten stehen: Daniel Peretz / ANP/GettyImages

Mit Blick auf die Aufstellung erklärte Tuchel, dass er noch keine Entscheidung getroffen habe, "wer morgen spielt". Gegen den Drittligisten könnte der Bayern-Coach durchaus etwas rotieren. Einen Wechsel wird es definitiv zwischen den Pfosten geben. "Wenn alles im Training normal läuft, wird Daniel Peretz morgen die Möglichkeit bekommen und spielen", sagte der Übungsleiter. "Daniel hat sich das verdient, es ist mit ihm und unserem Torwarttrainer besprochen."

Für den angeschlagenen de Ligt rückt aller Voraussicht nach Dayot Upamecano in die Startelf, sofern er grünes Licht gibt. Offen ist jedoch, wer daneben verteidigt - de Ligt, Kim und Nachwuchsmann Tarek Buchmann fallen aus. Mögliche Lösungen: Entweder rückt Noussair Mazraoui nach innen neben Upamecano, oder Konrad Laimer oder Joshua Kimmich werden in die Abwehr gezogen. Kimmich hatte diese Position vor etlichen Jahren unter Pep Guardiola zeitweise bekleidet.

Alternativ könnte Tuchel eine Dreierkette aufbieten, in der Mazraoui und Alphonso Davies neben Upamecano verteidigen.

Nach seinem Jokereinsatz gegen Bochum dürfte Leon Goretzka in die Startelf zurückkehren und im zentralen Mittelfeld neben Kimmich auflaufen. Serge Gnabry und Jamal Musiala, die am Wochenende nicht zum Einsatz gekommen sind, könnten Leroy Sané und Eric Maxim Choupo-Moting ersetzen. Für die Zehner-Position stellt auch Thomas Müller eine Option dar.

Mathys Tel hat sich mit starken Jokereinsätzen für die Anfangsformation empfohlen. Denkbar ist, dass der Youngter als Linksaußen aufläuft. Sollte Harry Kane eine Pause erhalten, könnte Tel auch im Angriffszentrum beginnen. Neben Tel kommt auch Müller als Kane-Ersatz in Frage.

Voraussichtliche Bayern-Aufstellung gegen Preußen Münster

Peretz - Laimer, Mazraoui, Upamecano, Davies - Kimmich, Goretzka - Gnabry, Musiala, Tel - Kane