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Die unbeliebteste Elf unter den Fans des BVB

Schalke's US midfielder Jermaine Jones (
Jermaine Jones in einem seiner zahlreichen Duelle gegen den BVB | PATRIK STOLLARZ/Getty Images

Der BVB ist ein Verein, der mitunter polarisiert. Doch nicht nur der Klub hat sich seit der Entstehung Feinde gemacht. Auch die BVB-Anhänger sind auf einige gegnerische Akteure nicht allzu gut zu sprechen. Nachfolgend sind elf Spieler aufgelistet, die sich aus verschiedenen Gründen bei den Dortmunder Fanlagern unbeliebt gemacht haben.

1. Gerald Asamoah

Jamie McDonald/Getty Images

Gerald Asamoah steht nicht nur als Person für Schalke 04, sondern auch für die gelebte Derby-Rivalität mit dem BVB. Erst im letzten Jahr zu seinem 41. Geburtstag legte er gegen die verhassten Dortmunder nach und antwortete auf die Frage, was er denn von Roman Weidenfeller halte, mit: "Wer? Wer?"

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12 Jahre her... ?✌?? #s04 #onthisday @s04

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2. Arjen Robben

Manuel Akanji, Arjen Robben
TF-Images/Getty Images

Wirklich beliebt war Arjen Robben beim Dortmunder Anhang noch nie, doch im Jahre 2013 machte sich der Niederländer bei den Fans der Schwarz-Gelben endgültig unsterblich - im negativen Sinne. Denn im damaligen Champions League-Finale in Wembley versetzte Robben die Dortmunder mit seinem Siegtor in der 89. Minute in völlige Schockstarre.

3. Ousmane Dembele

Ousmane Dembele
TF-Images/Getty Images

Zunächst als eines der größten Talente Europas und größter Transfer-Coup der Dortmunder Vereinsgeschichte gefeiert, machte sich Ousmane Dembele nach einer für ihn sportlich herausragenden Zeit beim BVB letztlich selbst zur Persona non grata in Dortmund. Um einen Wechsel zum FC Barcelona zu erzwingen, erschien Dembele plötzlich nicht mehr zum Training, verweigerte den Kontakt zu den Verantwortlichen des Vereins und erstreikte sich so letztlich seinen Wechsel nach Spanien. Erst später gab er zu: "Ich wollte es so, denn sonst wäre es mit dem Wechsel schwierig geworden."

4. Rafinha

Rafinha
TF-Images/Getty Images

Nicht nur seine Schalker Vergangenheit machte Rafinha auch zu seiner Zeit beim deutschen Rekordmeister zu einem Feindbild der Dortmunder Anhänger. Der Brasilianer war unter anderem für seine Nickligkeiten bekannt und ließ diese auch gegen den BVB nicht sein. Beispiel: Im Jahre 2014 brachte Rafinha den damaligen Dortmunder Spielmacher Henrikh Mkhitaryan zu Fall und griff diesem anschließend ins Gesicht. Die Folgen waren eine rote Karte und Pfiffe der Dortmunder Fans.

5. Jermaine Jones

Schalke's US midfielder Jermaine Jones (
PATRIK STOLLARZ/Getty Images

Jermaine Jones ist als ehemalige Spieler der Königsblauen ebenfalls bereits vorbelastet, was eine Beziehung mit den BVB-Fans betrifft. Doch Jones provozierte auch gerne und oft den Dortmunder Anhang. Vielleicht am meisten in Erinnerung geblieben ist sein grobes Foul gegen das Dortmunder Eigengewächs Kevin Großkreutz, von dem er vor knapp zwei Jahren vor einem Derby noch das Video auf Instagram postete.

6. Neymar

Neymar, Emre Can
UEFA - Handout/Getty Images

Neymar ist für seine provokante Art bekannt. Doch nach dem Achtelfinal-Sieg gegen den BVB überschritt er in den Augen der Fans eine rote Linie, indem er den Dortmunder Youngster Erling Haaland auf Instagram verhöhnte ( "Deine Stadt ist in Norwegen, Bruder, geh zurück!" ) und während der Partie mit einer Schauspieleinlage den Platzverweis für Emre Can provozierte.

7. Henrikh Mkhitaryan

Henrich Mkhitaryan
Lutz Bongarts/Getty Images

Auch Henrikh Mkhitaryan machte sich trotz einer guten Zeit beim BVB letztlich noch unbeliebt bei den eigenen Fans. Dafür ist das wochenlange Wechseltheater verantwortlich, an dessen Ende der Armenier schließlich doch noch zu Manchester United wechselte. Zwischendurch soll es sogar zu einer handfesten Auseinandersetzung von Berater Mino Raiola und den Dortmunder Verantwortlichen gekommen sein.

8. Franck Ribery

Franck Ribery, Gonzalo Castro - German Soccer Midfielder
TF-Images/Getty Images

Franck Ribery war für die Dortmunder Fans so etwas wie die personifizierte Münchener Sonderbehandlung. Er fiel gegen Dortmund nicht nur einmal mit unsportlichem Verhalten auf, wurde jedoch nur selten vom Schiedsrichter dafür bestraft. Eine Szene im DFB-Pokal-Finale 2016 brannte sich besonders in das Gedächtnis der Dortmunder Anhänger ein: Kurz vor der Halbzeit-Pause drückte Ribery seinem Gegenspieler Gonzalo Castro bei einer Auseinandersetzung mit dem Finger ins Auge, ein Platzverweis blieb aus.

9. Jerome Boateng

Neven Subotic, Jerome Boateng
Chris Brunskill Ltd/Getty Images

Wir schreiben das Jahr 2013. Ein Jahr zuvor noch hatte Neven Subotic Bayern-Star Arjen Robben nach seinem verschossenem Elfmeter, der schließlich auch das Meisterschaftsrennen zugunsten Dortmunds mit entschied, seine Meinung zur vermeintlichen Schwalbe gegeigt. Doch die Revanche folgte ein Jahr später. Bayern gewann das Champions League-Finale und Jerome Boateng ließ seinen über ein Jahr aufgestauten Frust an Subotic aus.

Jérôme Boateng Official gegen Neven Subotic - späte Revanche für die Aktion von Subotic gegen Arjen Robben nach dessen verschossenem Strafstoß in der letzten Saison?

Gepostet von Sky Sport DE am Sonntag, 26. Mai 2013

10. Kevin Kuranyi

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TORSTEN SILZ/Getty Images

Bei Kevin Kuranyi und den BVB-Fans basiert die Ablehnung auf Gegenseitigkeit. Der Stürmer nagt heute noch an der schmerzlichen Niederlage gegen Dortmund im Jahr 2007, die den Schalkern letztlich die Meisterschaft raubte. Aus diesem Grund lässt sich der 52-Fache deutsche Nationalspieler zu solchen Aussagen hinreißen: "Vielleicht gelingt es Schalke nun, den Dortmundern den Titel zu verderben. Es wäre eine Genugtuung für unsere Fans und sehr wichtig für sie."

11. Robert Lewandowski

Robert Lewandowski
Pool/Getty Images

Auch Robert Lewandowski kickte einst für den BVB und machte sich allein durch seine Entscheidung, den Verein ablösefrei in Richtung des FC Bayern zu verlassen, unbeliebt in Dortmund. Doch der Pole sorgte auch nach seinem Wechsel hin und wieder für Irritationen im Ruhrgebiet, zum Beispiel mit dieser Aussage aus dem Jahr 2019: "Dortmund hat viel gemacht, sie haben einen großen Kader. Aber es geht am Ende nicht um Quantität, sondern um Qualität. Und da steht für mich fest: Wir haben die Spieler mit der größeren Qualität."