90min
Bundesliga

Von Bundesligist zu Bundesligist: Die 50 teuersten Transfers innerhalb der Bundesliga

Oscar Nolte
Mario Götze wechselte 2013 vom BVB zum Rivalen nach München
Mario Götze wechselte 2013 vom BVB zum Rivalen nach München / PATRIK STOLLARZ/Getty Images
facebooktwitterreddit

Wechsel innerhalb der Bundesliga sind vielen Fans ein Dorn im Auge. Plötzlich trägt der einstige Liebling deines Clubs andere Farben und jubelt (oder auch ganz demonstrativ nicht) für die Mannschaft, die dir gerade einen eingeschenkt hat.

In den vergangenen 20 Jahren ging es hinsichtlich ligainterner Wechsel in der Bundesliga ordentlich zur Sache. Wir wollen eingestaubte Emotionen und Ärgernisse wieder aufleben lassen und haben daher die 50 teuersten (und Fans in den Wahnsinn treibenden) Transfers innerhalb der Bundesliga aufgelistet.

50. Lucio: Bayer Leverkusen - FC Bayern / 12 Millionen Euro

EMBARGO - PUBLICATION AND DISTRIBUTION O
Lucio wechselte 2004 von Bayer Leverkusen zum FC Bayern / VOLKER HARTMANN/Getty Images

Nach dreieinhalb Jahren in Leverkusen - ohne Titel - zog Lucio 2004 zum FC Bayern weiter. Zwölf Millionen Euro legte der Rekordmeister damals für den brasilianischen Innenverteidiger auf den Tisch.

Mit den Bayern gewann Lucio dreimal das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal und etablierte sich beim FCB als Vereins-Ikone. 2009 wechselte Lucio dann in die Serie A zu Inter Mailand.

49. Mitchell Weiser: Hertha BSC - Leverkusen / 12 Millionen Euro

Mitchell Weiser
Mitchell Weiser wechselte 2018 von der Hertha nach Leverkusen / Boris Streubel/Getty Images

Nachdem sein Vertrag beim FC Bayern 2015 auslief, zog es Mitchell Weiser zu Hertha BSC. Bei der Alten Dame schaffte der Rechtsverteidiger den Durchbruch und wechselte drei Jahre später für zwölf Millionen Euro zu Bayer Leverkusen.

Bei der Werkself läuft es für Weiser aber durchwachsen. Unterm Bayer-Kreuz schwankt Weiser zwischen Startelf und Ersatzbank und konnte sich in drei Spielzeiten noch nicht entschieden durchsetzen.

48. Mo Dahoud: Gladbach - BVB / 12 Millionen Euro

Borussia Moenchengladbach vs Borussia Dortmund : Bundesliga
Mo Dahoud wechselte 2017 aus Gladbach zum BVB / Anadolu Agency/Getty Images

2017 wagte Mo Dahoud den Sprung von seinem Ausbildungsverein Gladbach zum BVB. Die schwarz-gelbe Borussia ließ sich Dahoud zwölf Millionen Euro kosten.

Beim BVB lief es für den Mittelfeldspieler in den ersten Spielzeiten holprig. In der Saison 2020/21 spielte sich Dahoud dann jedoch in der Stammelf fest und gewann mit der Borussia den DFB-Pokal.

47. Ömer Toprak: Leverkusen - BVB / 12 Millionen Euro

Leverkusen v Werder Bremen - Bundesliga
Ömer Toprak wechselte 2017 aus Leverkusen zum BVB / Anadolu Agency/Getty Images

Ömer Toprak schloss sich 2017 dem BVB an. Für den Innenverteidiger zahlte die Borussia eine Ablöse in Höhe von zwölf Millionen Euro an Bayer 04 Leverkusen.

In Dortmund konnte sich Toprak jedoch nicht durchsetzen. Nach nur zwei Jahren ließ der BVB den Türken zu Werder Bremen ziehen.

46. Sebastian Rode: Bayern - BVB / 12 Millionen Euro

Bundesliga - "1. FC Koln v FC Bayern Munich"
Sebastian Rode wechselte 2016 vom FC Bayern zum BVB / VI-Images/Getty Images

Beim FC Bayern hatte Sebastian Rode nie wirklich eine Perspektive; 2016 schloss er sich daher dem BVB an. Zwölf Millionen Euro flossen für Rode aus Dortmund nach München.

Auch beim BVB schaffte Rode den Durchbruch jedoch nicht. Nur anderthalb Jahre später zog es den kernigen Mittelfeldspieler daher wieder zurück zu Eintracht Frankfurt.

45. Max Kruse: Gladbach - Wolfsburg / 12 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-MOENCHENGLADBACH-WOLFSBURG
Max Kruse wechselte 2015 aus Gladbach nach Wolfsburg / PATRIK STOLLARZ/Getty Images

In zwei Jahren bei Borussia Mönchengladbach avancierte Max Kruse zu einem Star in der Bundesliga. 2015 nahm er ein Angebot vom VfL Wolfsburg an und wechselte für zwölf Millionen Euro in die Autostadt.

Beim VfL begann Kruses Stern zu sinken. Neben schwankenden Leistungen auf dem Platz leistete sich Kruse einige Eskapaden abseits des Rasen. Wolfsburg hatte nach nur einer Saison genug vom Offensiv-Spieler und verkaufte ihn weiter an den SV Werder Bremen.

44. Yunus Malli: Mainz - Wolfsburg / 12,5 Millionen Euro

Yunus Malli
Yunus Malli wechselte im Januar 2017 aus Mainz nach Wolfsburg / Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Einen ähnlichen Werdegang durchlebte Yunus Malli. Beim FSV Mainz 05 spielte sich der Kreativ-Spieler in den nationalen wie auch internationalen Fokus und heuerte schließlich im Januar 2017 für 12,5 Millionen Euro ebenfalls beim VfL an.

Dort lief es für Malli mäßig bis schwach. Nach einer fruchtlosen Ausleihe zu Union Berlin wechselte er schließlich im Januar 2021 zu Trabzonspor in die Türkei.

43. Jannik Vestergaard: Bremen - Gladbach / 12,5 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-DORTMUND-WERDER-BREMEN
Jannik Vestergaard wechselte 2016 aus Bremen nach Gladbach / PATRIK STOLLARZ/Getty Images

Der hoch gewachsene Däne wechselte 2016 als etablierter Bundesliga-Innenverteidiger auf dem aufsteigenden Ast von Werder zu Gladbach. Bremen erhielt von den Fohlen 12,5 Millionen Euro Ablöse.

Am Niederrhein verbrachte Vestergaard zwei Jahre mit wechselhaften Leistungen. Anschließend zog es den Verteidiger zu Southampton auf die Insel; die Borussia strich für den Dänen satte 25 Millionen Euro ein.

42. Sven Bender: BVB - Leverkusen / 12,5 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-AUGSBURG-DORTMUND
Sven Bender wechselte 2017 vom BVB nach Leverkusen / CHRISTOF STACHE/Getty Images

Zwei Meisterschaften, einen DFB-Pokal und großartige Sympathien gewann Sven Bender beim und mit dem BVB. Nachdem ihm bei den Schwarz-Gelben jedoch der Rang abgelaufen wurde, folgte 2017 der Wechsel für 12,5 Millionen Euro nach Leverkusen.

Bei der Werkself spielte er an der Seite von Bruder Lars, wurde jedoch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. 2021 zogen die Zwillinge daher die Reißleine und beendeten ihre aktive Karrieren.

41. Mario Mandzukic: Wolfsburg - Bayern / 13 Millionen Euro

Wolfsburg's Croatian striker Mario Mandz
Mario Mandzukic wechselte 2012 vom VfL Wolfsburg zum FC Bayern / PATRIK STOLLARZ/Getty Images

Vom VfL Wolfsburg zog es Mario Mandzukic 2012 zum FC Bayern. Der Rekordmeister zahlte für den kroatischen Knipser eine Ablöse in Höhe von 13 Millionen Euro.

In München erlebte Mandzukic eine außerordentlich erfolgreiche Zeit und gewann mit dem Verein zwei Deutsche Meisterschaften und DFB-Pokals sowie die Champions League. 2014 wechselte er schließlich zu Atletico Madrid.

40. Yannick Gerhardt: Köln - Wolfsburg / 13 Millionen Euro

Yannick Gerhardt
Yannick Gerhardt wechselte 2016 aus Köln zum Wolfsburg / Oliver Hardt/Getty Images

Als aufstrebendes Talent verließ Yannick Gerhardt 2016 den 1. FC Köln und schloss sich dem Liga-Konkurrenten aus Wolfsburg an. Die Wölfe überwiesen für Gerhardt 13 Millionen Euro in die Domstadt.

Mit den Wölfen durchlebte Gerhardt Höhen und Tiefen und stand im Winter 2020 vor einer Rückkehr nach Köln. Schließlich entschied sich der Mittelfeldspieler jedoch für eine Verlängerung in der Autostadt.

39. Sandro Wagner: Hoffenheim - Bayern / 13 Millionen Euro

Sandro Wagner
Sandro Wagner wechselte 2018 aus Hoffenheim zu Bayern / Simon Hofmann/Getty Images

Sandro Wagner erlebte bei der TSG Hoffenheim seine Hochzeit, die ihn sogar in die Nationalmannschaft katapultierte. Zudem schloss sich Wagner im Januar 2018 für 13 Millionen Euro dem FC Bayern an.

Dort fungierte der Stürmer als Back-up für Robert Lewandowski und brachte es in insgesamt einem Jahr für den FCB immerhin auf 38 Pflichtspiel-Einsätze (11 Tore / 3 Vorlagen). Im Januar 2019 wechselte Wagner dann nach China, wo er seine aktive Karriere ausklingen ließ.

38. Sebastiaan Bornauw: Köln - Wolfsburg / 13,5 Millionen Euro

Fortuna Koeln v 1. FC Koeln - Pre-Season Match Bundesliga
Sebastiaan Bornauw zieht es aus Köln nach Wolfsburg / Mika Volkmann/Getty Images

Sebastiaan Bornauw wendete in der Saison 2020/21 den Abstieg mit dem 1. FC Köln ab und hatte maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. Für 13,5 Millionen Euro wechselte der Belgier dann zum VfL Wolfsburg.

Bei den Wölfen wird der Innenverteidiger Champions League spielen. Bornauw will sich auf Sicht auf Europapokal-Niveau festbeißen.

37. Marcell Janssen: Gladbach - Bayern / 14 Millionen Euro

Werder Bremen's defender Clemens Fritz (
Marcell Jansen (l.) wechselte 2007 aus Gladbach nach München / DAVID HECKER/Getty Images

Marcell Jansen wurde in Gladbach zum Nationalspieler und wagte 2007 den Schritt zum FC Bayern. Dem Rekordmeister war Jansen 14 Millionen Euro wert.

In München war Jansen über weite Strecken Stammspieler als Linksverteidiger und gewann mit dem Rekordmeister das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Nach nur einer Saison zog es den Blondschopf jedoch schon weiter zum HSV.

36. Daniel Ginczek: Stuttgart - Wolfsburg / 14 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-STUTTGART-DORTMUND
Daniel Ginczek wechselte 2018 aus Stuttgart nach Wolfsburg / THOMAS KIENZLE/Getty Images

Daniel Ginczek zog es 2018 vom VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg. 14 Millionen Euro zahlten die Wölfe für die Dienste des bulligen Angreifers.

Die Zeit in Wolfsburg entwickelte sich für Ginczek allerdings zu einer Leidenszeit: Verletzungen und heftiger Konkurrenzkampf sorgten dafür, dass Ginczek in der Autostadt nicht wirklich in die Spur fand.

35. Hakan Calhanoglu: HSV - Leverkusen / 14,5 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-HAMBURG-DORTMUND
Hakan Calhanoglu wechselte 2014 vom HSV nach Leverkusen / AFP/Getty Images

Beim HSV gelang Hakan Calhanoglu der Durchbruch. 2014 wechselte er aus der Hansestadt zum Liga-Rivalen Bayer Leverkusen; 14,5 Millionen Euro flossen im Gegenzug nach Hamburg.

Unterm Bayer-Kreuz verbrachte Calhanoglu drei Jahre, in denen er sich auch auf der großen Bühne behaupten konnte. 2017 zog es den Zauberfuß dann zum AC Mailand in die Serie A, ehe es ihn 2021 zum Stadtrivalen Inter verschlug.

34. Miroslav Klose: Bremen - Bayern / 15 Millionen Euro

Werder Bremen's striker Miroslav Klose (...
Miroslav Klose wechselte 2007 von Werder Bremen zum FC Bayern / DAVID HECKER/Getty Images

In Bremen reifte Miroslav Klose zu einem erstklassigen Bundesliga-Stürmer. 2007 legte der FC Bayern daher die seinerzeit beachtliche Summe von 15 Millionen Euro auf den Tisch.

Mit den Bayern gewann Klose zweimal das Double und stand zudem im Champions-League-Finale, das jedoch gegen Inter Mailand verloren ging. 2011 lief Kloses Vertrag in München aus und der Nationalstürmer wechselte zu Lazio Rom.

33. Gregor Kobel: Stuttgart - BVB / 15 Millionen Euro

Gregor Kobel
Gregor Kobel wechselte vom VfB Stuttgart zum BVB / Pool/Getty Images

Gregor Kobel entwickelte sich beim VfB Stuttgart zu einem der besten jungen Keeper der Bundesliga und wechselte nach einer herausragenden persönlichen Saison 2020/21 für 15 Millionen Euro beim BVB.

In Dortmund trat Kobel in die Fußstapfen von Landsmann Roman Bürki, der nach einer durchwachsenen Saison beim BVB aussortiert wurde. Bei der schwarz-gelben Borussia wagte Kobel den Sprung in den nationalen und internationalen Spitzenfußball.

32. Christoph Kramer: Leverkusen - Gladbach / 15 Millionen Euro

Christoph Kramer
Christoph Kramer wechselte 2016 aus Leverkusen nach Gladbach / Manuel Queimadelos Alonso/Getty Images

Christoph Kramer konnte bereits als Leihspieler für Gladbach überzeugen, musste nach zwei Jahren am Niederrhein jedoch zu Bayer Leverkusen zurückkehren. Nach nur einer Saison ließ die Werkself Kramer dann 2016 aber fest für 15 Millionen Euro nach Mönchengladbach ziehen.

Seine starken Leistungen für die Borussia hatten Kramer 2014 in die Nationalmannschaft und zum Weltmeistertitel in Rio gespült. In seiner zweiten Amtszeit in Gladbach konnte Kramer nicht mehr in dieser Form herausragen, blieb jedoch ein enorm wichtiger Spieler für die Fohlen.

31. Jhon Cordoba: Köln - Hertha BSC / 15 Millionen Euro

Jhon Cordoba
Jhon Cordoba wechselte 2020 aus Köln nach Berlin / Pool/Getty Images

Nach drei insgesamt starken Jahren beim 1. FC Köln wechselte Jhon Cordoba 2020 zu Hertha BSC. Der "Big City Club" legte für den kolumbianischen Stürmer 15 Millionen Euro auf den Tisch.

In Berlin lief es für Cordoba allerdings durchwachsen. In einer schwachen Saison der Hertha überzeugte der Kolumbianer zwar, blieb mit der Alten Dame jedoch hinter den Erwartungen zurück. Nach nur einem Jahr beendete Cordoba das Abenteuer Berlin und wechselte nach Russland.

30. Sebastian Rudy: Bayern - Schalke / 16 Millionen Euro

Sebastian Rudy
Sebastian Rudy wechselte 2018 vom FC Bayern zu Schalke / Boris Streubel/Getty Images

2018 war Sebastian Rudy Schalke 04 satte 16 Millionen Euro wert. Der langjährige deutsche Nationalspieler wechselte vom FC Bayern in den Ruhrpott.

Die Zeit von Rudy auf Schalke gleicht einem Fiasko. Die Knappen erlebten einen beispiellosen Absturz, der schließlich in die Zweitklassigkeit führte. Rudy wurde gleich zwei Mal an die TSG Hoffenheim verliehen, ehe er nach der Abstiegs-Saison 2020/21 endgültig zu den Kraichgauern wechselte.

29. Luiz Gustavo: Bayern - Wolfsburg / 16 Millionen Euro

Luiz Gustavo
Luiz Gustavo wechselte 2013 vom FC Bayern zum VfL Wolfsburg / John Berry/Getty Images

Nach zweieinhalb Jahren beim FC Bayern suchte Luiz Gustavo eine neue Herausforderung und schloss sich dem VfL Wolfsburg an. Die Wölfe zahlten für den Brasilianer 16 Millionen Euro Ablöse.

Vier Jahre kickte Gustavo in der Autostadt und gewann mit den Wölfen 2014 den DFB-Pokal. Im Sommer 2017 verließ der Mittelfeld-Motor die Bundesliga dann vorerst endgültig und wechselte für zehn Millionen Euro nach Marseille.

28. Luiz Gustavo: Hoffenheim - Bayern / 17 Millionen Euro

RESTRICTIONS / EMBARGO - ONLINE CLIENTS
Luiz Gustavo wechselte 2011 aus Hoffenheim zum FC Bayern / AFP/Getty Images

Vor seiner Zeit beim VfL spielte Gustavo beim FC Bayern. Der Rekordmeister verpflichtete den Brasilianer im Januar 2011 für 17 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim.

In München blühte Gustavo auf und erlebte zweieinhalb außerordentlich erfolgreiche Jahre, in denen er mit den Bayern die Deutsche Meisterschaft, den DFB-Pokal und die Champions League gewann.

27. Jhon Cordoba: Mainz - Köln / 17 Millionen Euro

Jhon Cordoba
Jhon Cordoba wechselte 2017 aus Mainz nach Köln / Simon Hofmann/Getty Images

Auch Jhon Cordoba schafft es ein zweites Mal in die Liste. 2017 wechselte der Kolumbianer für 17 Millionen Euro von Mainz 05 zum 1. FC Köln.

Cordoba ging als Rekord-Transfer in die Bücher der Geißböcke ein. In 86 Pflichtspielen für Köln erzielte Cordoba 37 Tore und bereitete acht weitere Treffer vor.

26. John Anthony Brooks: Hertha BSC - Wolfsburg / 17 Millionen Euro

John Anthony Brooks
John Anthony Brooks wechselte 2017 aus Berlin nach Wolfsburg / Boris Streubel/Getty Images

Nach insgesamt zehn Jahren verließ John Anthony Brooks 2017 seinen Ausbildungsverein Hertha BSC und schloss sich dem VfL Wolfsburg an. 17 Millionen Euro flossen aus der Auto- in die Hauptstadt.

Bei den Wölfen ist Brooks gesetzt, wenn er fit ist. Der US-amerikanische Nationalspieler wartet allerdings noch auf seinen ersten Titel mit den Wölfen.

25. Matthias Ginter: BVB - Gladbach / 17 Millionen Euro

Matthias Ginter
Matthias Ginter wechselte 2017 aus Dortmund nach Gladbach / Etsuo Hara/Getty Images

Matthias Ginter wechselte aus Freiburg nach Dortmund, litt beim BVB jedoch unter dem Konkurrenzkampf. Für 17 Millionen Euro wechselte der Verteidiger 2017 daher nach Gladbach.

Bei der Borussia etablierte sich Ginter als Abwehrchef und Nationalspieler. Sein Wechsel nach Gladbach zahlte sich für Ginter definitiv aus; am Niederrhein gelang dem Innenverteidiger der persönliche Schritt in die Weltspitze.

24. Marco Reus: Gladbach - BVB / 17,1 Millionen Euro

Moenchengladbach's midfielder Marco Reus
Marco Reus wechselte 2012 aus Gladbach zum BVB / PATRIK STOLLARZ/Getty Images

Ausgebildet beim BVB, zu einem Star gereift in Gladbach. 2012 zog der BVB die Kaufoption von Marco Reus und holte den verlorenen Sohn für 17,1 Millionen Euro zurück nach Dortmund.

In Dortmund ist Reus Identifikationsfigur, Publikumsliebling und Kapitän. Der Offensivspieler wird als einer der besten Spieler der Vereinsgeschichte in die Bücher eingehen und konnte mit dem BVB zwei Mal den DFB-Pokal gewinnen.

23. Matheus Cunha: Leipzig - Hertha BSC / 18 Millionen Euro

Matheus Cunha
Matheus Cunha wechselte 2019 aus Leipzig nach Berlin / Boris Streubel/Getty Images

Bei RB Leipzig konnte Matheus Cunha sein enormes Potenzial nicht entfalten. Die Hertha zahlte 2019 trotzdem die stolze Summe von 18 Millionen Euro und lotste den Stürmer in die Hauptstadt.

Doch auch in Berlin kriegt Cunha seine PS einfach nicht so recht auf die Straße. Der Brasilianer deutet sein Talent zwar immer wieder an, der endgültige Durchbruch ist ihm aber noch nicht gelungen.

22. Kevin Volland: Hoffenheim - Leverkusen / 20 Millionen Euro

Kevin Volland
Kevin Volland wechselte 2016 von Hoffenheim nach Leverkusen / Simon Hofmann/Getty Images

Dass Kevin Volland die TSG Hoffenheim verlassen würde, war irgendwann nur noch eine Frage der Zeit. 2016 machte Bayer Leverkusen das Rennen und verpflichtete den Stürmer für 20 Millionen Euro.

In vier Jahren bei der Werkself absolvierte Volland 158 Pflichtspiele, in denen er 50 Treffer erzielte und 32 Tore vorbereitete. 2020 wechselte der Knipser schließlich zur AS Monaco.

21. Maximilian Philipp: Freiburg - BVB / 20 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-FREIBURG-HOFFENHEIM
Maximilian Philipp wechselte 2017 aus Freiburg zum BVB / THOMAS KIENZLE/Getty Images

Maximilian Philipp ließ sich der BVB 2017 einiges kosten: für den vielseitigen Stürmer überwies die Borussia 20 Millionen Euro an den SC Freiburg.

In Dortmund zeigte Philipp viel Licht und Schatten, konnte sich bei der Borussia aber nie endgültig durchsetzen und wechselte schließlich nach zwei Jahren für 20 Millionen Euro zu Dynamo Moskau.

20. Kevin Kampl: Leverkusen - Leipzig / 20 Millionen Euro

Kevin Kampl
Kevin Kampl wechselte 2017 aus Leverkusen nach Leipzig / Simon Hofmann/Getty Images

Nach einer enttäuschenden Zeit beim BVB fand Kevin Kampl in Leverkusen in die Spur. 2017 schlug RB Leipzig zu und verpflichtete den Slowenen für 20 Millionen Euro von der Werkself.

Bei den Sachsen etablierte sich Kampl als einer der besten Mittelfeldspieler in der Bundesliga, wartet mit Leipzig allerdings noch auf die erste Silberware.

19. Niklas Süle: Hoffenheim - Bayern / 20 Millionen Euro

Niklas Suele
Niklas Süle wechselte 2017 aus Hoffenheim zum FC Bayern / Simon Hofmann/Getty Images

Niklas Süle reifte bei der TSG Hoffenheim zu einem herausragenden Innenverteidiger und wechselte 2017 für 20 Millionen Euro zum FC Bayern.

Beim Rekordmeister durchlebte Süle dann aber eine durchwachsene Zeit, die vor allem an regelmäßigem Übergewicht hängte. Das Potenzial hat Süle definitiv, beim FC Bayern muss der Verteidiger das aber noch nachhaltig unter Beweis stellen.

18. Thomas Delaney: Bremen - BVB / 20 Millionen Euro

Thomas Delaney - Soccer Midfielder
Thomas Delaney wechselte 2018 aus Bremen zum BVB / TF-Images/Getty Images

Statt wie zunächst geplant in die Premier League, wechselte Thomas Delaney 2018 vom SV Werder Bremen zum BVB, die für den Dänen 20 Millionen Euro auf den Tisch legten.

In Dortmund konnte Delaney seine starken Leistungen aus Bremen bestätigen, blickte allerdings auch immer harschem Konkurrenzkampf entgegen. 2021 gewann er mit der Borussia den DFB-Pokal.

17. Mario Götze: Bayern - BVB / 22 Millionen Euro

Mario Goetze
Mario Götze wechselte 2016 vom FC Bayern zum BVB / Boris Streubel/Getty Images

Eine weitere Rückkehr des verlorenen Sohns beim BVB ist die von Mario Götze. 2016 verpflichtete der BVB den Offensiv-Spieler für 22 Millionen Euro zurück vom FC Bayern.

In Dortmund litt Götze jedoch an physischen Problemen, die sich schließlich als Stoffwechsel-Erkrankung erwiesen. In seiner zweiten Amtszeit in Schwarz und Gelb fand Götze daher einfach nicht in die Spur und wechselte schließlich zur PSV Eindhoven, um seine Karriere wieder anzukurbeln.

16. Timo Werner: Stuttgart - Leipzig / 22,2 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-STUTTGART-WOLFSBURG
Timo Werner wechselte 2016 aus Stuttgart nach Leipzig / DANIEL ROLAND/Getty Images

Schnell, dynamisch, talentiert: Dieses Paket verpflichtete RB Leipzig 2016 in Timo Werner. Der VfB Stuttgart erhielt für den Angreifer eine Ablöse in Höhe von 22,2 Millionen Euro.

In Leipzig explodierte Werner und zeigte überragende Leistungen, die ihm einen Stammplatz in der Nationalmannschaft bescherten. 2020 wechselte er für 53 Millionen Euro zum FC Chelsea, mit denen er in der Folgesaison die Champions League gewann.

15. Andre Silva: Frankfurt - Leipzig / 23 Millionen Euro

Andre Silva
Andre Silva wechselte aus Frankfurt nach Leipzig / Octavio Passos/Getty Images

Andre Silva wechselte im Tausch für Ante Rebic von der AC Mailand zu Eintracht Frankfurt. Der SGE war damit ein Coup gelungen, da der Portugiese in der Bankenmetropole komplett durch die Decke ging und schließlich für 23 Millionen Euro zu RB Leipzig wechselte.

Bei den Sachsen will Silva den nächsten Schritt gehen und vor allem Titel gewinnen. Sollte er seine Form aus Frankfurter Zeiten bestätigen, stehen die Chancen für die Roten Bullen nicht schlecht.

14. Julian Brandt: Leverkusen - BVB / 25 Millionen Euro

Julian Brandt - Soccer Player
Julian Brandt wechselte 2019 aus Leverkusen zum BVB / Etsuo Hara/Getty Images

Julian Brandt ist eines der größten Fußball-Talente in Deutschland. In Leverkusen gelang ihm der Schritt in den Profifußball, 2019 folgte dann der Wechsel für 25 Millionen Euro zum BVB.

In Dortmund lief es für Brandt aber holprig, sein gewaltiges Talent brachte der Mittelfeldspieler bislang nicht immer auf den Platz. 2021 gewann Brandt mit der Borussia den DFB-Pokal, spielte dabei aber eher eine Nebenrolle.

13. Nico Schulz: Hoffenheim - BVB / 25,5 Millionen Euro

Nico Schulz
Nico Schulz wechselte 2019 aus Hoffenheim zum BVB / Simon Hofmann/Getty Images

Nico Schulz spielte sich mit seinen Leistungen bei der TSG Hoffenheim in die Nationalmannschaft und in den Fokus von Borussia Dortmund, die den Linksverteidiger 2019 für 25,5 Millionen Euro verpflichteten.

Beim BVB fand Schulz aber überhaupt nicht in die Spur und floppte auf ganzer Linie. Immerhin gewann er 2021 als Teil der Mannschaft den DFB-Pokal.

12. Thorgan Hazard: Gladbach - BVB / 25,5 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-NUREMBERG-MOENCHENGLADBACH
Thorgan Hazard wechselte 2019 aus Gladbach zum BVB / CHRISTOF STACHE/Getty Images

Thorgan Hazard brach seine Zelte am Niederrhein 2019 ab und wechselte zur Namenscousine aus Dortmund. Der BVB zahlte für den belgischen Nationalspieler eine Ablöse in Höhe von 25,5 Millionen Euro.

Beim BVB schwankte Hazard in seinen ersten beiden Jahren zwischen guten Leistungen und Verletzungsproblemen. Ein Unterschiedsspieler wie in Gladbach ist Hazard in Dortmund noch nicht.

11. Abdou Diallo: Mainz - BVB / 28 Millionen Euro

Abdou Diallo
Abdou Diallo wechselte 2018 aus Mainz zum BVB / Lukas Schulze/Getty Images

Eine starke Saison beim FSV Mainz 05 ließ den BVB aufhorchen. Die Borussia verpflichtete Abdou Diallo 2018 schließlich für 28 Millionen Euro.

Beim BVB musste Diallo oftmals als Linksverteidiger aushelfen und kam zu selten auf seiner angestammten Position als Innenverteidiger zum Einsatz. Nach nur einem Jahr in Dortmund wechselte er für 32 Millionen Euro daher zu PSG.

10. Mario Gomez: Stuttgart - Bayern / 30 Millionen Euro

RESTRICTIONS / EMBARGO - ONLINE CLIENTS
Mario Gomez wechselte 2009 aus Stuttgart zum FC Bayern / OLIVER LANG/Getty Images

Mario Gomez zeigte im Trikot des VfB Stuttgart so starke Leistungen, dass der FC Bayern für den Knipser die damalige Rekord-Ablöse von 30 Millionen Euro zahlte.

Bei den Bayern konnte sich Gomez aber nicht als Stürmer Nummer Eins durchsetzen und wechselte nach vier Jahren zur AC Florenz. In München gewann Gomez drei Mal die Meisterschaft, zwei Mal den DFB-Pokal und 2013 die Champions League.

9. Andre Schürrle: Wolfsburg - BVB / 30 Millionen Euro

KAA Gent v VfL Wolfsburg - UEFA Champions League Round of 16: First Leg
Andre Schürrle wechselte 2016 aus Wolfsburg zum BVB / Catherine Ivill - AMA/Getty Images

Der BVB ging 2016 ein großes Risiko ein und verpflichtete Weltmeister Andre Schürrle für saftige 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg.

In Dortmund blieb der Angreifer jedoch hinter den (hohen) Erwartungen zurück. Schürrle absolvierte für den BVB 51 Pflichtspiele, in denen er acht Treffer erzielte und zehn Tore vorlegte.

8. Manuel Neuer: Schalke - Bayern / 30 Millionen Euro

Manuel Neuer
Manuel Neuer wechselte 2011 aus Schalke zum FC Bayern / Valerio Pennicino/Getty Images

Die Knappenschmiede hat in Manuel Neuer einen der besten Torhüter der Fußball-Geschichte an die Oberfläche gefördert. Der FC Bayern eiste den Nationalkeeper 2011 für 30 Millionen Euro aus Gelsenkirchen los.

Beim Rekordmeister wurde Neuer noch besser. Mit den Bayern gewann der Keeper alles, was es zu gewinnen gibt und wurde zudem 2014 Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft.

7. Mats Hummels: Bayern - BVB / 30,5 Millionen Euro

FBL-GER-CUP-LEIPZIG-BAYERN MUNICH-TROPHY
Mats Hummels wechselte 2019 vom FC Bayern zum BVB / ODD ANDERSEN/Getty Images

Die Geschichte der verlorenen Söhne ist in Dortmund lang. 2019 nutzte der BVB die Gunst der Stunde und lotste Mats Hummels für 30,5 Millionen Euro zurück vom FC Bayern in den Ruhrpott.

Trotz fortgeschrittenen Alters zahlte sich die Verpflichtung für den BVB aus; Hummels ist schlichtweg einer der besten deutschen Innenverteidiger dieses Jahrhunderts. 2021 gewann er mit dem BVB den DFB-Pokal.

6. Kerem Demirbay: Hoffenheim - Leverkusen / 32 Millionen Euro

Kerem Demirbay
Kerem Demirbay wechselte 2019 aus Hoffenheim nach Leverkusen / Simon Hofmann/Getty Images

In Hoffenheim gelang Kerem Demirbay der Durchbruch in der Bundesliga. 2019 schlug Bayer Leverkusen zu und lotste den Spielmacher für 32 Millionen Euro an den Rhein.

Bei der Werkself konnte Demirbay die hohe Ablöse noch nicht zwingend rechtfertigen. Talent hat der Kreativ-Spieler nahezu unbegrenzt; er muss es allerdings noch konstanter abrufen.

5. Mats Hummels: BVB - Bayern / 35 Millionen Euro

FBL-GER-CUP-BAYERN-MUNICH-DORTMUND
Mats Hummels wechselte 2016 vom BVB zum FC Bayern / TOBIAS SCHWARZ/Getty Images

Für Mats Hummels ging es nach zwei Deutschen Meisterschaften und einem DFB-Pokal mit dem BVB 2016 zurück zum FC Bayern. 35 Millionen Euro flossen seinerzeit aus München nach Dortmund.

Beim Rekordmeister durchlebte Hummels die erwartet erfolgreiche Zeit als Stammspieler. Mit den Bayern gewann der Weltmeister von 2014 in drei Jahren einmal den DFB-Pokal und wurde in allen drei Spielzeiten Deutscher Meister. 2019 folgte der Schritt zurück zum BVB.

4. Benjamin Pavard: Stuttgart - Bayern / 35 Millionen Euro

Benjamin Pavard
Benjamin Pavard wechselte 2019 vom VfB Stuttgart zum FC Bayern / Thomas Niedermueller/Getty Images

Noch in Diensten des VfB Stuttgart wurde Benjamin Pavard mit Frankreich Weltmeister. 2019 wechselte er dann für 35 Millionen Euro zum FC Bayern.

Bei den Bayern fing Pavard stark an und etablierte sich als Rechtsverteidiger. In seiner zweiten Saison baute der Franzose jedoch stark ab und muss sich in München noch konstanter durchsetzen.

3. Mario Götze: BVB - Bayern / 37 Millionen Euro

FBL-EUR-C1-GER-ESP-DORTMUND-REAL MADRID
Mario Götze wechselte 2013 vom BVB zum FC Bayern / JOHN MACDOUGALL/Getty Images

Es war vorerst das abrupte Ende des fünf Jahre währenden Dortmunder Sturmlaufes auf die Bayern: 2013 schnappte sich der Rekordmeister Mario Götze und überwies dafür 37 Millionen Euro an den BVB.

In München wurde Götze aber nicht so recht glücklich. Der Offensiv-Spieler konnte nicht an seine Glanzzeit in Dortmund anknüpfen und kehrte nach drei eher mäßigen Jahren zurück zu Schwarz und Gelb.

2. Dayot Upamecano: Leipzig - Bayern / 42,5 Millionen Euro

Dayot Upamecano
Dayot Upamecano wechselte aus Leipzig zum FC Bayern / Soccrates Images/Getty Images

Auf den Abgang von David Alaba reagierte der FC Bayern am Saisonende 2020/21 mit der Verpflichtung von Dayot Upamecano. Für die im Vertrag festgeschriebene Summe von 42,5 Millionen Euro wechselte der Franzose von RB Leipzig an die Säbener Straße.

Der FC Bayern bedeutet für Upamecano den nächsten Schritt. Nach überragenden Jahren in Leipzig soll der Innenverteidiger zum Abwehr-Boss beim Rekordmeister werden.

1. Julian Draxler: Schalke - Wolfsburg / 43 Millionen Euro

FBL-GER-BUNDESLIGA-SCHALKE-DARMSTADT
Julian Draxler wechselte 2015 von Schalke zu Wolfsburg / SASCHA SCHUERMANN/Getty Images

Der teuerste ligainterne Transfer der Bundesliga ist Julian Draxler. Das Schalker Eigengewächs schloss sich 2015 für 43 Millionen Euro dem VfL Wolfsburg an.

In der Autostadt sollte Draxler in die Fußstapfen von Spielmacher Kevin de Bruyne treten. Der Weltmeister von 2014 blieb den Erwartungen allerdings zurück. In 45 Pflichtspielen für den VfL legte Draxler lediglich 18 Scorer-Punkte auf (8 Tore / 10 Vorlagen). Nach nur anderthalb Jahren zog Draxler weiter zu PSG.

facebooktwitterreddit