Bundesliga

Die Bundesliga-Topelf des 19. Spieltags

Janne Negelen
In der Topelf finden sich einige Überraschungen
In der Topelf finden sich einige Überraschungen
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Das Wochenende wirbelte die Bundesliga in einigen Abschnitten etwas durcheinander. Neben einem überzeugenden Auftritt im Keller machen auch einige Teams im oberen Drittel Plätze gut. Einige Matchwinner spielten dabei eine entscheidenden Rolle. Das ist die 90min-Topelf des 19. Spieltags.


1. Rune Jarstein - Hertha BSC

Jarstein war mindestens die Überraschung des Spieltags
Jarstein war mindestens die Überraschung des Spieltags / Alex Grimm/Getty Images

Rune Jarstein war der beste Keeper des Wochenendes, auch wenn er die Niederlage seiner Hertha gegen Frankfurt nicht verhindern konnte. Mit tollen Paraden hielt er seine Mannschaft überhaupt noch lange im Spiel. Dabei kam er unter Pal Dardai zu seinem ersten Saisoneinsatz.

2. Jerome Boateng - Bayern München

Boateng hatte vorne und hinten alles unter Kontrolle
Boateng hatte vorne und hinten alles unter Kontrolle / Alexander Hassenstein/Getty Images

Bei den Bayern ist Jerome Boateng ein ganz wichtiger Faktor. Das bewies er auch am Wochenende erneut, als es gegen die TSG Hoffenheim ging. Die Gäste aus dem Kraichgau setzten dem Rekordmeister lange zu, doch der Abräumer hatte fast alles unter Kontrolle und glänzte auch vorne als Torschütze. Dazu kommt eine blitzsaubere Zweikampfquote.

3. Martin Hinteregger - Eintracht Frankfurt

Hinteregger bejubelte seinen ersten Saisontreffer
Hinteregger bejubelte seinen ersten Saisontreffer / Alex Grimm/Getty Images

Eintracht Frankfurt musste sich gegen die Hertha lange durchkämpfen. Defensiv ließen die Adler immerhin kaum etwas zu, was an der Präsenz der Dreierkette lag. Speziell Martin Hinteregger räumte nahezu alles ab und bereitete vorne die ganz wichtige 2:1-Führung. Endlich sein erstes Saisontor!

4. John Anthony Brooks - VfL Wolfsburg

Brooks bestätigte seine hervorragende Form
Brooks bestätigte seine hervorragende Form / Boris Streubel/Getty Images

Es ist schon enorm schwer auf eigene Torerfolge zu kommen, wenn der Gegner einen John Anthony Brooks in den eigenen Reihen hat. Der US-Amerikaner dirigierte das Spiel der Wolfsburger gegen Freiburg und eine starke Defensivleistung. Dazu traf er zur Führung und stellte bei Standards stets eine besondere Gefahr dar.

5. Marius Wolf - 1. FC Köln

Wolf gelang ein enorm wichtiger Doppelpack
Wolf gelang ein enorm wichtiger Doppelpack / Lars Baron/Getty Images

Marius Wolf sorgte fast im Alleingang dafür, dass der 1. FC Köln seit langer Zeit die Abstiegszone verlässt. Enorm gefährlich spurtete er über den gesamten Platz und beschäftigte Arminia Bielefeld über die komplette Spielzeit. Bei seinen Treffern war zwar nur wenig fußballerische Klasse gefragt, doch für Wolf waren sie mehr als eine Befreiung. Im Keller war er der Held des Spieltags.

6. Thomas Delaney - Borussia Dortmund

Delaney war der entscheidende Faktor auf dem Feld
Delaney war der entscheidende Faktor auf dem Feld / Lars Baron/Getty Images

Thomas Delaney hat bei Borussia Dortmund nicht den einfachsten Stand. Doch am Wochenende war es vor allem dem Allrounder im BVB-Mittelfeld zu verdanken, dass gegen den FC Augsburg doch noch drei Punkte heraussprangen. Neben seiner Laufstärke markierte er auch den Ausgleich. Eine rundum gelungene Leistung.

7. Raphael Guerreiro - Borussia Dortmund

Guerreiro sorgte für enormen Betrieb auf seiner Seite
Guerreiro sorgte für enormen Betrieb auf seiner Seite / Lars Baron/Getty Images

Der Sieg tat Borussia Dortmund mehr als nur gut. Allerdings war es nach einem Rückstand ein hartes Stück Arbeit. Doch die Aufholjagd läutete vor allem auch Raphael Guerreiro ein. Unglaubliche 121 Ballkontakte, eine Passquote von 92 Prozent und fünf Torschussvorlagen sind eine erstaunliche Bilanz. Dazu glückte ihm der Assist zum 2:1 mit einem Zuckerpass auf Sancho.

8. Silas Wamangituka - VfB Stuttgart

Stuttgarts Wamangituka war nicht zu stoppen
Stuttgarts Wamangituka war nicht zu stoppen / Thomas Niedermueller/Getty Images

Silas Wamangituka fällt es nicht schwer, an seine bisherigen Glanzleistungen anzuknüpfen. Der Stuttgarter Supersprinter war gegen Mainz der umtriebigste Offensivspieler und entschied das Spiel mit einem Lauf von einem Strafraum bis in den anderen. Viel mehr Man of the match geht nicht.

9. Thomas Müller - Bayern München

Für Müller läuft es aktuell hervorragend
Für Müller läuft es aktuell hervorragend / ANDREAS GEBERT/Getty Images

Er ist einfach in einer überragenden Form. Erneut war es an Thomas Müller, dass die Offensive der Bayern überzeugte und sich spielfroh zeigte. Der Offensivmotor riss das Spiel an sich und traf auch selbst kurz vor der Halbzeit. Immer wenn er am Ball ist, kann es gefährlich werden.

10. Jadon Sancho - Borussia Dortmund

Sancho glänzte mit seinem Tempo
Sancho glänzte mit seinem Tempo / Lars Baron/Getty Images

Jadon Sancho tat sich zu Beginn der Partie noch sehr schwer. Im Laufe des Spiels kam er allerdings immer besser rein und trumpfte auch mit seinem Tempo auf. Mit dem Führungstreffer krönte er eine starke Offensivleistung, die speziell von einem guten Timing geprägt war.

11. Andre Silva - Eintracht Frankfurt

Am Ende war es mal wieder Silva
Am Ende war es mal wieder Silva / Alex Grimm/Getty Images

Andre Silva ist fast schon ein Dauergast in unserer Topelf. Der Portugiese ist nach wie vor in Topform und immer wieder der entscheidende Faktor bei den Adlern. Immer aktiv und nach der Hälfte zwei Mal erfolgreich, sicherte er den Sieg gegen die Hertha.

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