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Offiziell: DFL bestraft Sancho und Akanji wegen Friseurgate!

Jadon Sancho
Jaond Sanchos Friseurbesuch wird für ihn kostspieliger als gedacht | Lars Baron/Getty Images

Die DFL wird Jadon Sancho und Manuel Akanji für die Missachtung des Hygiene-Konzepts bestrafen! Die beiden BVB-Stars hatten bei einem Friseurbesuch die Schutz-Maßnahmen ignoriert.

Immer wieder Wirbel um Jadon Sancho. So genial der Dortmunder Angreifer auf dem Feld auch ist, so lässig nimmt er es neben des Platzes mit der Disziplin. In der Vergangenheit hatte sich der Engländer schon häufiger den Unmut von Fans und Vereinsbossen auf sich gezogen - seit dieser Woche ist das Kapitel um ein Ereignis reicher.

In den sozialen Medien tauchten Bilder auf, die zeigten, wie mehrere BVB-Stars sich die Haare von einem Düsseldorfer Starfriseur machen ließen. Das Problem: Bei Sancho und Teamkollege Akanji wurden die von der DFL vorgeschriebenen Hygiene- und Schutz-Maßnahmen missachtet. Weder die Spieler, noch der Friseur trugen eine Schutzmaske, die zur Vermeidung der Corona-Infektion aber von der DFL vorgeschrieben ist. Am Freitag teilte die DFL mit, das Duo mit einer Geldstrafe zu belegen. Laut Sport1 muss jeder Spieler 10.000 Euro bezahlen.

"Die Spieler von Borussia Dortmund hatten bei häuslichen Friseurterminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce 'Sportmedizin/Sonderspielbetrieb' verstoßen. Erkennbar ist dies auf Fotos, die in klassischen Medien und auf Social Media veröffentlicht wurden", begründet die DFL ihre Entscheidung. "Es steht außer Frage, dass auch Profi-Fußballer ihre Haare schneiden lassen müssen. Dies muss derzeit jedoch im Einklang mit dem medizinisch-organisatorischen Konzept erfolgen. Der Klub hatte seinen Spielern im konkreten Fall auch eine entsprechende Möglichkeit bereitgestellt."

Gleichwohl macht der Ligaverband klar, dass sich die Geldstrafe nur gegen Sancho und Akanji richtet - und "ausdrücklich nicht gegen den Klub, bei dem kein 'Organisationsverschulden' erkennbar ist".

Die beiden BVB-Profis haben fünf Tage Zeit, um gegen das Urteil Berufung einzulegen.