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DFB-Team

Laser 2:0 Tore - DFB-Spieler Kimmich wird in erster Halbzeit gegen Nordmazedonien doppelt geblendet

Von Tobias Forstner
Joshua Kimmich
Joshua Kimmich / Alex Grimm/GettyImages
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Die ersten 45 Minuten des WM-Qualifikationsspiels zwischen Nordmazedonien und Deutschland endeten torlos. Aufsehen erregte ein doppelter Laserpointer-Angriff auf FC Bayerns Joshua Kimmich.


In der 18. Minute stand Kimmich zur Ausführung einer Ecke bereit. Dabei wurde er stark von einem Laserpointer geblendet. Der 26-jährige Mittelfeldmotor ließ sich davon nicht unterkriegen. Er führte die Standardsituation ohne Beschwerde aus. Kapital konnte die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick aus diesem ruhenden Ball allerdings nicht schlagen.

Der niederländische Unparteiische Danny Makkelie unterbrach das Geschehen kurz vor dem Treten des betreffenden Eckstoßes aufgrund des Laser-Einsatzes. Kurz danach meldete sich auch der Stadionsprecher in der Todor Proeski Arena zu Wort. Gebracht hat beides nichts, denn der Vorfall wiederholte sich wenige Minuten, als Kimmich zum zweiten Mal von einem Laserpointer im Gesicht inklusive in den Augen erwischt wurde, als dieser erneut neben der Eckfahne zur Standard-Ausführung bereitstand.

Dass ein Fußballspieler während einer Partie mit einem Laserpointer geblendet wird, ist keine Neuigkeit. Ein jüngst zurückliegender gleich aufgebauter Fall ereignete sich während der EURO 2020, als dem dänischen Nationaltorhüter Kasper Schmeichel im Halbfinale gegen England gleiches widerfuhr.

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