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DFB-Pokal: Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen St. Pauli

Philipp Geiger
Bangt vor dem Pokalspiel um Thomas Meunier: Marco Rose (r.)
Bangt vor dem Pokalspiel um Thomas Meunier: Marco Rose (r.) / Markus Gilliar/GettyImages
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Nach dem erfolgreichen Start in die Rückrunde peilt Borussia Dortmund am Dienstagabend (Anpfiff 20:45 Uhr) den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale an. In der Runde der letzten 16 ist der Titelverteidiger beim FC St. Pauli gefordert. Gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga will Chefcoach Marco Rose an die jüngsten Leistungen anknüpfen.

Am vergangenen Freitag fuhren die Schwarz-Gelben gegen den SC Freiburg souverän drei Punkte ein. Mit 5:1 wurde der Sport-Club abgefertigt. "Wir haben etwas angefangen, das in die richtige Richtung geht", betonte Rose auf der Presserunde am Montagvormittag. "Jetzt wollen wir dranbleiben, dafür ist das Spiel morgen wichtig, weil wir Titelverteidiger sind", so der BVB-Coach. Dem Pokalspiel blickt der Übungsleiter voller Vorfreude entgegen. "Das Millerntor ist immer speziell, es hat einen ganz besonderen Charme", erklärte der 45-Jährige, der natürlich gerne vor ausverkauftem Haus gespielt hätte: "Das wäre das i-Tüpfelchen auf dieser Partie gewesen."

In Hamburg warte auf seine Mannschaft eine anspruchsvolle Aufgabe. "St. Pauli steht zu Recht da oben und ich erwarte, dass wir sie in der nächsten Saison in der Bundesliga erleben dürfen", gab Rose zu Protokoll. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga sei nicht nur sehr kombinationsstark, sondern habe auch viel Wucht in der Offensive. "Sie haben gegen den Ball sehr gute Abläufe, zwingen die Gegner zu Fehlern und schalten gut um. Morgen brauchen wir eine sehr gute Leistung", ergänzte der Chefcoach, der vor dem Pokalspiel um Thomas Meunier bangt.

Can fällt aus - Fragezeichen hinter Moukoko

Gegen Freiburg musste der Rechtsverteidiger in der Schlussphase angeschlagen ausgewechselt werden. "Da müssen wir schauen, ob das morgen funktionieren kann", sagte Rose, der definitiv auf Emre Can verzichten muss. Der Nationalspieler hat sich am vergangenen Freitag einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen und fällt vorerst aus. Ebenfalls keine Option sind Giovanni Reyna (Trainingsrückstand), Marcel Schmelzer und Mateu Morey (beide Aufbautraining). Ein Fragezeichen steht zudem hinter Youssoufa Moukoko, der zuletzt wegen Adduktorenproblemen kürzertreten musste.

Youssoufa Moukoko
Plagt sich mit Problemen im Adduktorenbereich herum: Youssoufa Moukoko / Alex Grimm/GettyImages

Nach dem überzeugenden Auftritt gegen Freiburg plant Rose offenbar keine größere Rotation. "Wir haben viele Jungs in sehr guter Verfassung erlebt, möglicherweise werden wir morgen nicht so viel rotieren", so der gebürtige Leipziger. Das Tor des Titelverteidigers hütet wie gewohnt Gregor Kobel. Da der BVB-Coach bei Meunier sicherlich kein Risiko eingehen wird, könnte Marius Wolf die Rechtsverteidiger-Position übernehmen. Im Abwehrzentrum ersetzt Manuel Akanji den verletzten Can. Komplettiert wird die Viererkette durch Mats Hummels und Raphael Guerreiro.

Im zentralen Mittelfeld werden Mo Dahoud, Jude Bellingham und Julian Brandt erwartet. Axel Witsel heißt die erste Alternative. Denkbar ist, dass Thorgan Hazard eine Bewährungschance von Beginn an erhält und für Donyell Malen in die Startelf rückt. Während Kapitän Marco Reus die rechte Außenbahn übernimmt, ist der Platz im Angriffszentrum für Erling Haaland reserviert.

Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen St. Pauli im Überblick:

Kobel - Wolf, Akanji, Hummels, Guerreiro - Dahoud - Brandt, Bellingham - Reus, Haaland, Hazard

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