Hamburger SV

DFB-Pokal: Die voraussichtliche HSV-Aufstellung gegen Köln

Philipp Geiger
Freut sich auf das Pokalspiel in Köln: Tim Walter
Freut sich auf das Pokalspiel in Köln: Tim Walter / Cathrin Mueller/GettyImages
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Der Hamburger SV musste sich am vergangenen Freitag gegen Dynamo Dresden mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Nach dem enttäuschenden Jahresauftakt haben sich die Hanseaten für das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Köln am Dienstagabend (Anpfiff 18:30 Uhr) einiges vorgenommen. Chefcoach Tim Walter ist sich jedoch auch darüber bewusst, dass die Trauben in der Domstadt sehr hoch hängen.

Auf der Medienrunde am Sonntag machte der HSV-Cheftrainer keinen Hehl daraus, dass er mit dem Auftritt in Dresden nicht wirklich zufrieden war. "Wir haben in der Vergangenheit schon viele Dinge besser gemacht", monierte der Übungsleiter. Sein Team sei gut vorbereitet und eingestellt gewesen, "trotzdem haben einige Dinge nicht gepasst bzw. sind nicht so gut ineinander übergegangen", führte der 46-Jährige weiter aus. Seine Mannschaft habe teilweise auch zu statisch agiert. "Die Jungs wollten schon, waren aber nicht ganz drin", so Walter, der sich vom dem Pokalspiel in Köln selbstbewusst gibt.

"Die Jungs haben schon gezeigt, dass sie den Pokal sehr gerne haben. Wir wollen im Pokal eine Runde weiterkommen", stellte der Hrubesch-Nachfolger klar. Köln sei jedoch auch ein sehr guter Gegner, "der immer aktiv ist, immer Fußball spielen will und aggressiv verteidigt", erklärte der Übungsleiter. Nichtsdestotrotz will Walter auch gegen den Erstligisten an seinem "Plan festhalten. Wir verteidigen gut und wollen viel den Ball haben. Nur dann kann man den Gegner stressen", gab der 46-Jährige zu Protokoll.

Vagnoman trainiert individuell - Rohr wieder im Mannschaftstraining

Für das Pokalspiel am Dienstagabend stehen Tim Leibold (Reha nach Kreuzbandriss), Josha Vagnoman (Aufbautraining nach Muskelsehnenverletzung) und Anssi Suhonen (Aufbautraining nach Muskelfaserriss) verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Positive Nachrichten gibt es derweil von Stephan Ambrosius (nach Kreuzbandriss) und Maximilian Rohr (nach komplexer Muskelverletzung), die beide das komplette Mannschaftstraining absolvieren konnten.

Stephan Ambrosius
Steht nach langer Verletzungspause vor dem Comeback: Stephan Ambrosius / Cathrin Mueller/GettyImages

In Dresden ließ Walter seine Mannschaft im 4-4-2-System mit einer Raute im Mittelfeld auflaufen. Gegen Köln könnte der Übungsleiter wieder zur erfolgsbewährten 4-3-3-Formation zurückkehren. In diesem Fall dürfte Bakery Jatta für David Kinsombi in die Startelf rutschen und zusammen mit Robert Glatzel und Faride Alidou die Angriffsreihe bilden. Sonny Kittel rückt auf die Kinsombi-Position im zentralen Mittelfeld neben Ludovit Reis.

Die Sechser-Position ist für Jonas Meffert reserviert. Einen Wechsel könnte es auch auf der linken Abwehrseite geben, wo Jan Gyamerah zuletzt den Vorzug vor Miro Muheim erhalten hat. Die restliche Viererkette vor Schlussmann Daniel Heuer Fernandes, bestehend aus Mario Vuskovic, Sebastian Schonlau und Moritz Heyer, bleibt voraussichtlich unverändert.

Die voraussichtliche HSV-Aufstellung gegen Köln im Überblick:

Heuer Fernandes - Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim - Meffert - Reis, Kittel - Jatta, Glatzel, Alidou

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