Frauenfußball

Nach DFB-Debüt: Selina Cerci will sich weiterhin beweisen

Daniel Holfelder
Absolvierte gegen Spanien ihr erstes Länderspiel: Angreiferin Selina Cerci
Absolvierte gegen Spanien ihr erstes Länderspiel: Angreiferin Selina Cerci / Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages
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Selina Cerci hat beim 1:1 gegen Spanien ihr Debüt für die deutsche Nationalmannschaft gefeiert. Nun gab die 21-Jährige Auskunft darüber, wie sie ihre ersten Tage im DFB-Team erlebt hat.


Als sie beim Stand von 0:1 zum Aufwärmen geschickt wurde, rechnete sich die Potsdamerin bereits ernsthafte Chancen auf einen Einsatz aus: "Ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass ich eingewechselt werde, weil wir so gemeinsam in der Offensive noch die letzten Minuten Druck ausüben konnten."

"Dass wir dann noch den Ausgleich geschossen und nicht verloren haben, hat mich sehr gefreut", so Cerci weiter. Die Angreiferin will nun auch gegen Kanada und gegen England weitere Spielminuten sammeln: "Jetzt kann ich mich beweisen und ich hoffe, in Zukunft auch die Chance zu bekommen, dabei zu sein."

Dass Cerci im Sommer im Kader für die Europameisterschaft steht, ist nicht unwahrscheinlich. Mit elf Treffern führt die gebürtige Kielerin die Torjägerliste in der Bundesliga an und wurde in der Winterpause zur Aufsteigerin der Saison gewählt. Hinzu kommt die für ihr junges Alter typische Unbekümmertheit.

Schnell, torgefährlich und selbstbewusst

"Wenn mir eine Aktion nicht gelingt, hake ich sie schnell ab und weiß, dass ich zu weiteren kommen werde", erklärt die Offensivspielerin. Zu ihren großen Stärken zählt neben einer enormen Schnelligkeit der Torinstinkt und ein hohes Durchsetzungsvermögen - und ein gesundes Selbstbewusstsein.

Trotzdem weiß Cerci natürlich, dass sie sich beim DFB ihre Sporen erst noch verdienen muss: "Ich bin schon sehr selbstbewusst, aber hier muss ich natürlich erst ankommen, da ist man anfangs dann eher zurückhaltender. Ich kann mir von allen Spielerinnen viel abschauen und lernen."

Wenn die 21-Jährige weiter hart an sich arbeitet, wird die Einwechslung gegen Spanien nicht ihr letzter Länderspieleinsatz gewesen sein.


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