David Alaba

David Alaba bei Real Madrid: Gehalt, Handgeld & Provision - die Zahlen des Deals

Simon Zimmermann
Real Madrid hat die finanziellen Wünsche von David Alaba erfüllt
Real Madrid hat die finanziellen Wünsche von David Alaba erfüllt / Chris Brunskill/Fantasista/Getty Images
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David Alaba spielt künftig im königlichen Weiß. Sein ablösefreier Wechsel vom FC Bayern zu Real Madrid erfüllt dem Österreicher und seiner Entourage alle finanzielle Wünsche. Der Spiegel hat nun die Zahlen des Alaba-Deals veröffentlicht.


Nach der EM ging es für David Alaba nicht zurück nach München. Für den 29-Jährigen war Madrid das Ziel - seine neue sportliche Heimat. Mit dem ablösefreien Wechsel zum nach eigener Aussage "besten Klub der Welt", habe er sich einen Traum erfüllt, ließ Alaba bei seiner Vorstellung wissen.

Zuvor zogen sich lange Wochen und Monate die Vertragsverhandlungen mit Jugendklub FC Bayern. Eine Einigung konnte mit der Alaba-Seite nicht erzielt werden. Legendär war dabei der "Piranha"-Spruch von Uli Hoeneß. Gemeint war Alabas Berater Pini Zahavi, der den 29-Jährigen gemeinsam mit Vater George Alaba vertritt.

Pini Zahavi kassierte beim Alaba-Deal kräftig mit
Pini Zahavi kassierte beim Alaba-Deal kräftig mit / FRANCK FIFE/Getty Images

20 Millionen Euro Jahresgehalt soll Alaba gefordert haben. Für die Bayern eindeutig zu viel. Am Ende entschied sich der Rekordmeister kein neues Angebot mehr zu hinterlegen, der Alaba-Abschied war besiegelt. Schnell kristallisierte sich Real Madrid als der heißeste Interessent heraus. Und die Königlichen waren offenbar bereit dazu, Alaba das geforderte Gehalt zu bieten - hoher Schuldenberg hin oder her.

Real Madrid erfüllt Alabas finanzielle Wünsche

Dem Spiegel sollen die Vertragsdetails nun vorliegen. Demnach kassiert Alaba bis Vertragsende 2026 mindestens 115 Millionen Euro brutto. Verteilt auf eine Saison macht das ein Festgehalt von 19,47 Millionen Euro. Doch nicht nur das, Alaba hat durch seinen ablösefreien Wechsel auch ein dickes Handgeld bekommen. 17,7 Millionen Euro soll er für die Vertragsunterschrift kassiert haben.

Seine Berater gingen natürlich auch nicht leer aus. Zahavi soll als offizieller Vermittler von Real Madrid 5,2 Millionen Euro Provision bekommen haben. Ziemlich kurios, schließlich hatte der Israeli Alaba gegenüber dem FC Bayern noch vertreten. Alabas Vater George soll 6,3 Millionen Euro für den Transfer kassiert haben.

Kein Wunder also, dass die Alaba-Seite einen Wechsel nach Madrid bevorzugt hat. Dort muss Alaba Junior nun in die Fußstapfen von Sergio Ramos treten. Position und Rückkennummer (4) wird Alaba bei den Königlichen von Ramos übernehmen. Aber Vorsicht: Hätte Alaba genug von Real und will seinen Vertrag - warum auch immer - einseitig aufkündigen, müsste er eine Entschädigung in Höhe von 850 Millionen Euro zahlen.

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