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Bericht: Darum lässt der BVB Achraf Hakimi zu Inter Mailand ziehen

Achraf Hakimi
Achraf Hakimi schließt sich offenbar Inter Mailand an | DeFodi Images/Getty Images

Achraf Hakimi steht kurz vor einem Wechsel zu Inter Mailand. Der BVB verzichtet dabei auf sein Matching Right für den Marokkaner. Offenbar kann der deutsche Vizemeister finanziell schlichtweg nicht mithalten.

Zwei Jahre lang spielte Achraf Hakimi auf Leihbasis beim BVB und verdiente sich in Dortmund seine Sporen. Nun steht der Marokkaner vor einem Wechsel von Real Madrid zu Inter Mailand; 40 Millionen Euro sollen aus der Modemetropole nach Madrid fließen. Der BVB könnte dank eines Matching Rights mitgehen - lässt Hakimi aber ziehen.

BVB wollte für Hakimi nur 20 Millionen Euro zahlen

Das liegt laut Sport1 an den finanziellen Einschnitten durch die Corona-Krise. Dem Bericht zufolge hätte der Vizemeister lediglich 20 Millionen Euro zahlen können und oder wollen. Ein weiteres Leihgeschäft über ein Jahr lehnte Real Madrid ab. "Wir wissen, was wir im Fall Hakimi machen können und was wir nicht machen können", erklärte Sportdirektor Michael Zorc Sport1.

Michael Zorc, Achraf Hakimi
Achraf Hakimi ist dem BVB schlichtweg zu teuer | TF-Images/Getty Images

Der BVB hätte Hakimi zweifellos gerne fest verpflichtet, hat sich auf der rechten Abwehrseite auch ohne den Marokkaner aber bereits ordentlich aufgestellt. Mateu Morey, im vergangenen Sommer vom FC Barcelona gekommen, absolvierte zuletzt einige Pflichtspiele und machte eine gute Figur. Mit Thomas Meunier verpflichtete der BVB zudem einen Rechtsverteidiger auf höchstem Niveau von PSG - und das ablösefrei. Routinier Lukasz Piszczek verlängerte seinen Vertrag in Dortmund ebenfalls um ein Jahr.