Manchester United

Beim Derby nicht im Kader: Mächtig Aufregung um Cristiano Ronaldo

Jan Kupitz
Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo / Visionhaus/GettyImages
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Die Stimmung bei Manchester United könnte nach der derben Derby-Niederlage kaum schlechter sein. Ausgerechnet Cristiano Ronaldo sorgt für weiteren Zündstoff.


Ralf Rangnick braucht derzeit drei Feuerwehrautos, um die ganzen Brandherde bei Man United zu löschen. In der Tabelle verliert man die Champions-League-Ränge immer weiter aus den Augen, zudem geben die Red Devils vor allem defensiv ein fürchterliches Bild ab. 38 Gegentore sind der zweitschlechteste Wert aus den Top-Zehn und so viele, wie Man City und Liverpool in dieser Saison zusammen kassiert haben.

Als wäre die sportliche Lage nicht schon schlimm genug, gibt es immer wieder Gerüchte über Rumoren in der Kabine. Neben Marcus Rashford, der mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden ist und um seine Zukunft im Old Trafford fürchtet, ist ausgerechnet Cristiano Ronaldo das Sorgenkind der Red Devils.

Der Portugiese verpasste das Manchester-Derby (1:4) offiziell aus Verletzungsgründen. Doch anstatt seine Teamkollegen von der Bank aus anzufeuern, war er offenbar nicht mal mehr im Lande, als die Partie begann. Laut The Athletic war er in sein Heimatland Portugal geflogen, als er erfuhr, dass er gegen City nicht spielen würde.

Beim Rest der Mannschaft soll die Flucht - wenig überraschend - nicht gut angekommen sein. Immerhin war es nicht irgendein Spiel, sondern das Manchester-Derby!

Ohnehin gibt es auf der Insel Zweifel, ob CR7 wirklich verletzt gewesen war. Oder ob die Verletzung am Hüftbeuger einfach nur vorgeschoben wurde, weil der 37-Jährige im Derby nur auf der Bank gesessen hätte. Ronaldos Schwester Katia Aveiro sorgte in diesem Rahmen für Aufregung, als sie auf Instagram einen Post likte, der eben berichtete, dass der Superstar gar nicht verletzt war.

Auch United-Legende Roy Keane, mittlerweile als TV-Experte tätig, wollte nicht so recht an eine Verletzung glauben. "Es scheint mehr an der Ronaldo-Geschichte dran zu sein, wenn ein Trainer herauskommt und über 'Hüftbeuger' spricht", sagte Keane gegenüber Sky Sports. "Ich verstehe das nicht. Wir reden darüber, dass Ronaldo eine Maschine ist und sich sehr selten verletzt. Und dann kommt er mit einer Hüftbeuger-Verletzung um die Ecke? Das ergibt für mich keinen Sinn."

Und was sagt Rangnick zu der ganzen Story?

"Ich muss unserer medizinischen Abteilung glauben. Unser Arzt kam am Freitagmorgen zu mir und sagte, dass Cristiano wegen Problemen mit dem Hüftbeuger nicht trainieren konnte. Am Samstag war es genauso", erklärte der Interimscoach nüchtern.

Da dürfte das letzte Wort noch lange nicht gesprochen sein.


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