Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo schießt gegen neue Spieler-Generation: "Es ist ihnen egal"

Simon Zimmermann
Cristiano Ronaldo teilte vor seinem WM-Abflug mächtig aus
Cristiano Ronaldo teilte vor seinem WM-Abflug mächtig aus / Gualter Fatia/GettyImages
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Der erste Teil ist seit Mittwochabend öffentlich. Im Interview mit Piers Morgan packt Cristiano Ronaldo aus. CR7 bricht dabei mit Manchester United und Trainer Erik ten Hag. Aussagen, die auf der Insel und speziell bei den Red Devils überhaupt nicht gut ankommen - verständlicherweise. Der 37-Jährige kritisiert auch die neue Spielergeneration deutlich.


Ronaldo fühle sich betrogen und habe keinen Respekt vor ten Hag. Bei seinem Rundumschlag nahm sich der Portugiese unter anderem auch Ralf Rangnick, die Glazer-Familie, die Youngster bei den Red Devils und die Entwicklung des gesamten Klubs vor.

"Manchester United hat keine Fortschritte gemacht. Real Madrid und Juventus folgen den neuesten Technologien und Infrastrukturen. Sie haben immer versucht, sich weiterzuentwickeln, auch was das Training, die Ernährung und die Erholung angeht. Man United liegt hinter solchen Vereinen zurück", so sein unmissverständliches Urteil.

Ronaldo kurz vor Wechsel zu Man City

Außerdem sprach Ronaldo über seinen Wechsel zurück ins Old Trafford. Er habe kurz vor einem Transfer zu Manchester City gestanden, ehe Sir Alex Ferguson eingegriffen habe. "Ich war überrascht, denn sie haben sich sehr bemüht, mich zu verpflichten. Aber mein Herz, meine Geschichte mit Man United und Sir Alex Ferguson haben den Ausschlag gegeben. Das Herz hat in diesem Moment laut gesprochen", erklärte Ronaldo.

Im nun veröffentlichten ersten Teil des gesamten Interviews sprach Ronaldo zudem deutlich über die neue (Spieler-)Generation. "Ich glaube nicht, dass sie die erfahreneren oder die älteren Spieler nicht respektieren, aber sie leben in einer anderen Ära. Ich kann sagen, dass mein Kind, das zwölf Jahre alt ist, eine andere Mentalität hat als ich", so der fünffache Ballon d'Or-Sieger.

CR7 über junge Spieler: "Es ist ihnen egal"

"Ich glaube, sie haben es leichter, alles ist einfach, sie leiden nicht - und es ist ihnen egal", meinte Ronaldo und legte nach:

"Ich meine nicht nur ein paar Spieler bei Manchester United, sondern in allen Mannschaften in allen Ligen der Welt. Die Youngster sind nicht mehr dieselben wie in meiner Generation. Aber man kann ihnen keine Schuld daran geben, denn es ist Teil des Lebens und ihrer Generation, es sind die neue Technologien, die sie ablenken. Sie hören dir zu, aber das ist der Grund, warum sie zwei Ohren haben, weil es zu einem rein und zum anderen wieder raus geht..."

Einen jungen Kollegen hob Ronaldo aber heraus - seinen Landsmann Diogo Dalot: "Ich habe keine Zweifel daran, dass er eine lange Karriere haben wird. Er ist jung, klug, intelligent und er ist sehr professionell. Vielleicht noch Martinez, Casemiro, der schon in den Dreißigern ist, aber ich würde sagen: Dalot."

Der komplette erste Teil des CR7-Interviews


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