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Chelsea unter Druck: Rudi Völler stellt Kai Havertz ein weiteres Leverkusen-Jahr in Aussicht

Kai Havertz
Bleibt Kai Havertz ein weiteres Jahr in Leverkusen? | Pool/Getty Images

Die Bundesligisten wollen trotz der derzeitigen Corona-Krise ihre Star-Akteure nicht für einen reduzierten Preis abgeben. Während der BVB bei Jadon Sancho hart bleibt und auf seine Ablöseforderung in Höhe von 120 Millionen Euro beharrt, will auch Bayer 04 Leverkusen dem FC Chelsea keinen Rabatt für Kai Havertz gewähren.

Dies bestätige Rudi Völler der italienischen Gazzetta dello Sport in einem interview. Zunächst unterstrich der sportliche Verantwortliche erneut, dass Havertz die komplette ausstehende Europa-League-Saison bei der Werkself bestreiten wird. Anschließend erklärte er, dass man nicht von der Ablöseforderung abrücken wird.

"Wenn Chelsea Kai verpflichten möchte, dann müssen sie den Preis bezahlen, den wir haben wollen. Es wird keinen Covid-Rabatt geben", so Völler (via Sport.de). "Wenn ihn jemand zu unseren Bedingungen haben will, ist das in Ordnung, ansonsten bleibt er noch ein Jahr hier, und wir sind glücklich." Bayer 04 Leverkusen verlangt für das 21-jährige Offensiv-Juwel angeblich 100 Millionen Euro, das letzte Chelsea-Angebot belief sich allerdings nur auf 80 Millionen Euro.

Leverkusen hat genau denselben Verhandlungsspielraum bei Havertz wie der BVB bei Sancho. Beide Spieler sind an ihre Klubs noch bis 2022 gebunden, weshalb man auch im nächsten Sommer eine Ablöse erzielen könnte.

Dass Havertz unbedingt nach London wechseln möchte, ist kein Geheimnis mehr. Bayer Leverkusen wird jedoch scheinbar in den Verhandlungen mit den Engländern nicht nachgeben, weshalb der DFB-Star vielleicht sogar ein weiteres Jahr in der Bundesliga bleiben wird.