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Bei Terzic außen vor: BVB versetzt Schulz in die zweite Mannschaft

Daniel Holfelder
Dass Nico Schulz noch einmal für den BVB in der Bundesliga auf dem Platz steht, scheint derzeit reichlich unrealistisch
Dass Nico Schulz noch einmal für den BVB in der Bundesliga auf dem Platz steht, scheint derzeit reichlich unrealistisch / Christof Koepsel/GettyImages
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Dass Nico Schulz beim BVB keine Zukunft mehr hat, ist ein offenes Geheimnis. Nun hat sich der Verein dazu entschieden, den Linksverteidiger in die zweite Mannschaft zu versetzen.


Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach darf der 29-Jährige weiterhin bei den Profis trainieren, ein Pflichtspiel wird er unter Edin Terzic aber nicht mehr bestreiten. Stattdessen soll Schulz nun für die U23 in der dritten Liga auflaufen. Im Testspiel gegen die Go Ahead Eagles (2:4) am vergangenen Donnerstag gab der gebürtige Berliner sein Saisondebüt und stand rund eine Stunde lang für die Dortmunder Reserve auf dem Platz.

Schulz war 2019 für 25,5 Millionen Euro aus Hoffenheim in den Ruhrpott gewechselt, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. Im Sommer legte ihm der BVB einen Vereinswechsel nahe, der jedoch nicht zustande kam. Der Vertrag des Außenverteidigers ist noch bis 2024 datiert. Der Bild zufolge gehört Schulz mit einem Jahresgehalt von rund fünf Millionen Euro zu den Besserverdienern im Dortmunder Kader.

Neben der unbefriedigenden sportlichen Situation sorgte der zwölfmalige Nationalspieler Anfang August auch abseits des Platzes für negative Schlagzeilen. Nach einer Strafanzeige seiner Ex-Freundin wegen häuslicher Gewalt leitete die Dortmunder Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein, das bisher noch nicht abgeschlossen ist.


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