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BVB: Sebastian Kehl bestätigt Pläne mit Julian Brandt

Jan Kupitz
Julian Brandt
Julian Brandt / Joosep Martinson/GettyImages
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Nach Julian Brandt hat auch BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl jüngste Meldungen dementiert, wonach der Mittelfeldspieler in diesem Sommer zum Verkauf stehe.


Laut Sky war Julian Brandt einer von vier Spielern, denen in der letzten Woche mitgeteilt wurde, dass der BVB in der neuen Saison "keine tragende Rolle" für sie vorsieht und sie den Verein beim passenden Angebot verlassen können.

Nachdem Julian Brandt diese Meldung bereits dementiert und klargestellt hat, dass "über solche Themen definitiv niemand" der Verantwortlichen mit ihm gesprochen habe, sprang ihm nun auch Sportdirektor Sebastian Kehl zur Seite. "Nein, das [der Sky-Bericht] stimmt nicht", betonte der 42-Jährige gegenüber den Ruhr Nachrichten. "Man muss auch ehrlich sagen, dass ich in den letzten Tagen einiges gelesen habe über unseren Kader, über einzelne Personen, was ich nicht ganz in Ordnung fand."

"Julian hat in der vergangenen Saison einen richtigen Schritt nach vorne gemacht. Er hat deutlich mehr Tore geschossen, er war deutlich mehr beteiligt", lobte Kehl den Ex-Leverkusener und verriet, dass Brandt sich für die neue Saison "einiges vorgenommen" habe: "Er möchte auch zur WM."

"Keine ganz glückliche Situation" bei Akanji

Anders sieht die Lage von Manuel Akanji aus, der beim BVB sehr wohl als Abschiedskandidat gilt, nachdem er das Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt hat. Die Dortmunder möchten den Verteidiger 2023 nicht ablösefrei verlieren, sondern ihn in diesem Sommer zu Geld machen - allerdings werde man Akanji nicht wegekeln, wie Kehl ebenfalls klarstellte.

"Manuel hat sich bei Borussia Dortmund nie etwas zuschulden kommen lassen, er hat auch nie zu viel Geld gefordert oder Forderungen gestellt. Es war so, dass wir mit Manuel gerne verlängert hätten und ihm ein Angebot unterbreitet haben. Aber er hat uns damals schon mitgeteilt, dass er dieses Angebot nicht annehmen möchte. Nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil Manuel für sich entschieden hat, in diesem Sommer noch mal eine neue Herausforderung anzunehmen. Und das war für uns total okay", verdeutlichte Kehl.

Der Sportdirektor lobte, dass Akanji eine "überragende Saison" gespielt und sich stets "richtig reingekniet" habe. Dennoch sei es natürlich so, dass der BVB seine Planungen in der Defensive ohne den Schweizer gemacht habe - mit Nico Schlotterbeck und Niklas Süle kamen gleich zwei hochdekorierte Verteidiger neu hinzu.

"Und trotzdem ist Manuel ein Teil dieser Gruppe. Manuel hat weiterhin Vertrag, den Vertrag respektieren wir natürlich auch", unterstrich Kehl, der aktuell auch nicht Panik gerät, am Ende eventuell doch keinen Abnehmer für Akanji zu finden. "Wir sind da relativ entspannt, was die nächsten Wochen angeht, auch wenn es keine ganz glückliche Situation ist, in der wir uns aktuell befinden. Es ist trotzdem so, dass wir im gemeinsamen Austausch sind und die Situation da ganz in Ruhe und entspannt verfolgen."


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