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Rose-Rückkehr nach Gladbach: Die voraussichtliche BVB-Aufstellung

Philipp Geiger
Kehrt am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück: Marco Rose (l.)
Kehrt am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück: Marco Rose (l.) / Alex Grimm/Getty Images
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Borussia Dortmund hat in den letzten Wochen Fahrt aufgenommen. Nach vier Pflichtspielsiegen in Folge können die Schwarz-Gelben das Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit breiter Brust angehen. Besonders im Mittelpunkt steht am Samstagabend (Anpfiff 18:30 Uhr) Cheftrainer Marco Rose, der die Fohlen im Sommer nach zwei Jahren und nicht ohne Nebengeräusche in Richtung Dortmund verlassen hat.

Mit seinem Wechsel zum BVB hat Rose den Unmut vieler Gladbach-Fans auf sich gezogen. An seiner alten Wirkungsstätte erwartet der 45-Jährige daher auch eine heiße Atmosphäre. "Dementsprechend müssen wir bereit sein, das alles anzunehmen und versuchen, unseren Fußball auf den Platz zu bringen", betonte der Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Ich erwarte einen Gegner, der an einem guten Tag in der Lage ist, jeden in der Liga zu schlagen." Gladbach werde alles daran setzen, um dieses besondere Spiel vor heimischem Publikum zu gewinnen.

Mit den jüngsten Auftritten seiner Mannschaft zeigte sich der BVB-Coach durchaus zufrieden. "Viele Dinge funktionieren schon ganz gut. Doch wir müssen daran arbeiten, dass wir ein Spiel über 90 Minuten seriös durchziehen", forderte der Ex-Profi. In der Bundesliga könne man sich es nicht erlauben, "nur ein Fünkchen nachzulassen. Ergebnisse sind im Profifußball am wichtigsten, um das Vertrauen der Spieler in das zu erhöhen, was man macht“, so Rose weiter.

Schulz vor Kaderrückkehr

Die Personalsituation bleibt zwar weiterhin angespannt, mit Nico Schulz steht jedoch zumindest ein Spieler vor der Rückkehr in den Kader. Sollte der Linksverteidiger die letzten Trainingseinheiten ohne Probleme verkraften, wird er gegen Gladbach im Aufgebot stehen. Positive Nachrichten gibt es auch von Dan-Axel Zagadou, der nach langer Verletzungspause Teile des Mannschaftstrainings absolvieren konnte. Im BVB-Lazarett finden sich weiterhin Julian Brandt, Steffen Tigges, Giovanni Reyna, Emre Can (alle Muskelverletzung), Mateu Morey (schwere Knieverletzung), Marcel Schmelzer und Soumaila Coulibaly (beide Aufbautraining) wieder.

Dan-Axel Zagadou
Nahm auf dem Weg zum Comeback die nächste Hürde: Dan-Axel Zagadou / Lars Baron/Getty Images

Nach dem jüngsten 4:2-Heimerfolg gegen Union Berlin gibt es für Rose nur wenig Anlass für Veränderungen in der Startelf. Zwischen den Pfosten steht Gregor Kobel, der in dieser Saison bereits elf Gegentreffer hinnehmen musste. Die Viererkette wird voraussichtlich erneut von Thomas Meunier, Manuel Akanji, Mats Hummels und Raphael Guerreiro gebildet. Auch im zentralen Mittelfeld sind keine Veränderungen zu erwarten. Während Axel Witsel die Sechser-Position übernimmt, starten Mo Dahoud und Jude Bellingham etwas offensiver.

Am letzten Spieltag liefen die Dortmunder nicht in einem 4-4-2-System mit einer Raute im Mittelfeld, sondern in einer 4-3-3-Formation auf. Kehrt Rose zum alten System zurück, rückt Kapitän Marco Reus von der rechten Außenbahn wieder auf die Zehner-Position hinter einer Doppelspitze, die von Donyell Malen und Erling Haaland gebildet werden könnte. Anstelle von Malen könnte auch Thorgan Hazard starten, der allerdings noch kein Kandidat für 90 Minuten ist.

Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen Gladbach im Überblick:

Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Witsel - Bellingham, Dahoud - Reus - Malen, Haaland

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