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Lebensmittelpunkt in Deutschland: Addo bleibt wohl nur bis zur WM Ghana-Trainer

Dominik Hager
Otto Addo wird wohl nicht über die WM 2022 hinaus Ghana-Coach bleiben
Otto Addo wird wohl nicht über die WM 2022 hinaus Ghana-Coach bleiben / PIUS UTOMI EKPEI/GettyImages
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Otto Addo möchte als Trainer der Nationalmannschaft aus Ghana bei der WM in Katar für Furore sorgen. Für den 46-Jährigen ist der Job als Nationaltrainer aber wohl nicht von langfristiger Natur. Seinen Lebensmittelpunkt sieht Addo noch immer in Deutschland.


Otto Addo ist nicht nur als Talent-Manager für Borussia Dortmund tätig, sondern fungiert derzeit auch noch als Trainer für die „Black Stars“. Der ehemalige Bundesliga-Profi hat Ghana bei den afrikanischen Playoffs dank eines Erfolges gegen Nigeria zur WM geführt.

Addo kündigt Abschied als Nationaltrainer an: „Sehe mich in Deutschland“

Beim Turnier in Katar (21. November bis 18. Dezember) wird er das Team ebenfalls als Coach betreuen. Im Anschluss wird er sein Amt jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit niederlegen.

„Ich denke als Nationaltrainer sollte man langfristig betrachtet auch in dem Land leben, für das man arbeitet“, erklärte Addo im Interview mit transfermarkt.de. Zwar könne man „über einen gewissen Zeitraum hinweg aus der Ferne delegieren und organisieren“, jedoch sehe er sich „in den nächsten Jahren in Deutschland“.

Addo hat bei der WM große Ziele: „Alles ist möglich“

Trotz allem möchte er mit Ghana zunächst mal eine erfolgreiche WM spielen. In der Gruppemphase geht es für die „Black Stars“ gegen Portugal, Uruguay und Südkorea. „Unsere Gruppe ist sicherlich nicht einfach, aber ich denke, dass die Mannschaften abgesehen von Portugal vielleicht ausgeglichen sind“, erklärte Addo.

Zudem sei auch noch keine WM so gelaufen, „wie es die Experten prognostiziert haben“, gab er zu bedenken. Daher möchte er „unbefangen“ an die Aufgaben herantreten. „Ich sage ihnen ganz ehrlich: „Alles ist möglich“, freut er sich auf Großereignis.

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