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BVB-News: Kehrt Meunier für die Champions League zu PSG zurück? Kein Rabatt bei Sancho

Hans-Joachim Watzke, Jadon Sancho
BVB-Boss Watzke kämpft um einen Sancho-Verbleib | TF-Images/Getty Images

Der ablösefreie Transfer von Thomas Meunier zum BVB ist bereits in trockene Tücher gehüllt. Eine temporäre Rückkehr des belgischen Routiniers ist aber nicht ausgeschlossen. Möchte er Paris Saint-Germain in der Champions League helfen, so stehen die Türen offen. Bei Jadon Sancho hingegen sind die Regeln klarer definiert. Potenzielle Interessenten dürfen sich nicht auf einen Corona-Rabatt freuen.

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Baldige Teamkollegen: Meunier (l.) und Sancho (r.) im Duell | TOBIAS SCHWARZ/Getty Images

"Wenn ein Spieler so etwas möchte, dann muss man das mit einfließen lassen", betonte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Sonntag im Sport1-Doppelpass. Gemeint ist eine temporäre Rückkehr Meuniers an seine alte Wirkungsstätte. Der 28-Jährige ist zwar ab dem 1. Juli schwarz-gelb, könnte aber zumindest für die Fortsetzung der Champions League ab dem 7. August noch einmal das Trikot des französischen Hauptstadtklubs tragen.

Meunier-Rückkehr für den BVB kontraproduktiv

Für die Dortmunder wäre das natürlich hinderlich. Verschiedene versicherungstechnische und finanzielle Details müssten ausgehandelt werden. Zudem stieße der Rechtsverteidiger erst deutlich später zur Mannschaft hinzu. "Er kann sich dann nicht mit uns einspielen", so Watzke über die Situation der ab Ende Juli beginnenden Vorbereitung. Ermöglichen würde man es seinem Transfercoup dennoch.

Deutlich angenehmer für alle Schwarz-Gelben wäre es aber, wenn Meunier sich genauso wie Timo Werner, der von RB Leipzig zum FC Chelsea wechselt, gegen ein Engagement für seinen Ex-Klub in der Königsklasse entscheidet.

Watzke über Sancho-Transfer: "Ich glaube nicht, dass es so kommt"

Einen deutlich rustikaleren Umgang und Ton fand der Dortmunder Geschäftsführer im Sport1-Doppelpass derweil bezüglich seiner Personalie Jadon Sancho. Den möchte man in Dortmund selbstverständlich unter allen Umständen halten. Spieler verkaufen müsse man nicht mehr. Ab 130 Millionen Euro würde Watzke laut Sportbuzzer aber weich werden.

Die langzeit bekannten, potenziellen Interessenten sind der FC Liverpool und auch Manchester United. Einen Corona-Rabatt gäbe es für die interessierten Klubs aber keinesfalls. Ohne klaren Wechselwunsch des Spielers gebe es ohnehin keinen Gesprächsbedarf.

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Sollen auch in der kommenden Saison für den BVB auf Torejagd gehen: Sancho (l.) und Haaland (r.) | INA FASSBENDER/Getty Images

"Wenn Jadon auf uns zukommt und sagt, ich möchte unbedingt weg, was bislang nicht der Fall war und sich ein Verein meldet, der eine entsprechende Ablöse bezahlt, dann muss man das besprechen", erklärte Watzke und betonte gleichzeitig: "Wir möchten ihn nicht gehen lassen."

Gleiches gilt für Stürmer-Youngster Erling Haaland, der erst im Winter aus Salzburg kam und schon jetzt die gesamte Bundesliga verzückte. Auch "er wird in der nächsten Saison beim BVB spielen".