BVB-Kapitän wird einfach nicht fit: Weiter Sorgen um Marco Reus

Yannik Möller
Marco Reus
Marco Reus / Maja Hitij/GettyImages
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Noch immer muss Borussia Dortmund auf Marco Reus verzichten. Längst hätte er wieder fit sein müssen und spielen können. Stattdessen wird er in diesem Jahr kein Training mehr absolvieren können. Das wirft Fragen im Hinblick auf die Rückrunde und seinen auslaufenden Vertrag auf.


So toll und wichtig der Derbysieg gegen Schalke 04 Mitte September auch war, schlussendlich bleibt es zugleich das Spiel, das Marco Reus durch einen unglücklichen Tritt eine äußerst komplizierte Verletzung zugefügt zu haben scheint.

Seit diesem 1:0-Heimsieg konnte er noch nicht wieder schmerzfrei auflaufen. Der Versuch, einen Monat später sein Comeback zu feiern, schlug komplett fehl. Seitdem laboriert er an einer Entzündung im Sprunggelenk. Ein weiterer Comeback-Versuch, wiederum drei Wochen später, zeigte ebenfalls keinen Erfolg.

So ist Reus seit dem September keine Option für Dortmund. Und anstatt nach und nach Verbesserungen zu sehen, bleibt es bei ungeklärten Fragen und schlechten Aussichten.

Kein Training für Reus bis zum Trainingslager - Fragen zum Liga-Restart und seinem Vertrag

Erneut muss sich Schwarz-Gelb um den Kapitän sorgen. Auch in dieser Woche konnte er nicht mit der Mannschaft trainieren. Der Grund: Informationen der Bild zufolge habe Reus "unregelmäßig starke Schmerzen", wenn er den Fuß und das Sprunggelenk belastet. Offenbar sind die Schmerzen nach wie vor so stark, dass er im restlichen Jahr gar nicht mehr trainieren wird.

Entsprechend steht auch das Trainingslager für ihn in Frage, das mit der zweiten Januar-Woche startet. Eigentlich sollte das Team und auch Reus selbst in Marbella die finalen Vorbereitung für den zweiten Teil der Saison abliefern, um dann die Champions-League-Plätze angreifen zu können.

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Im Derby musste Reus vom Feld getragen werden / SASCHA SCHUERMANN/GettyImages

Allerdings scheint es derzeit nicht unwahrscheinlich zu sein, dass die Borussia diesen Kampf ohne Reus wird angehen müssen. Es gibt augenscheinlich auch noch keine zeitliche Zielmarke, bis wann der Captain wieder beschwerdefrei trainieren kann.

"Ich hätte eigentlich längst wieder fit sein müssen. Leider gab es dann ein paar Komplikationen. Ich habe vielleicht etwas zu früh wieder angefangen, um einfach in den Rhythmus zu kommen", hatte er vor der WM gegenüber Bild-TV erklärt.

Natürlich sorgen diese anhaltenden Komplikationen auch für Sorgen hinsichtlich seines zum Sommer auslaufenden Vertrags. Zwar wird ihn der BVB nicht einfach so vor die Tür setzen, doch eine Vertragsverlängerung ohne eine Art Stufen-Modell, je nach Spielzeit und Leistung, ist inzwischen nahezu unausweichlich geworden.


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