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BVB in Kontakt mit Niko Kovac - muss Favre bald gehen?

Lucien Favre
Favre blickt in eine ungewisse Zukunft beim BVB | Pool/Getty Images

Der Titel ist mal wieder futsch, der BVB bleibt auch 19/20 hinter dem Süd-Rivalen aus München zurück. Trainer Lucien Favre lässt nach der Klassiker-Pleite Raum für Spekulationen, die BVB-Bosse sollen bereits in Kontakt mit Niko Kovac stehen. Wie lange steht Favre noch in Dortmund an der Seitenlinie?

"Ich werde darüber sprechen in ein paar Wochen. Ich bleibe ruhig, vertraue mir." Die Worte von BVB-Coach Lucien Favre nach der Klassiker-Niederlage am Dienstagabend können durchaus als kryptisch interpretiert werden. Überraschen dürften sie jedoch nicht - es ist einfach die Art des Schweizer Übungsleiters.

Klar ist, dass nach der aller Wahrscheinlichkeit nach verpassten Meisterschaft - der zweiten in Folge - die Luft für Favre in Dortmund dünner wird. Schon in der Hinrunde geriet der 62-Jährige massiv in die Kritik, ein Liebling vieler Fans ist er ohnehin nicht.

Sky-Experte Lothar Matthäus kam nach Favres Aussagen zum 0:1 sofort ein Gedanke: "Ich habe sofort gedacht: Favre geht, Kovac kommt!"

BVB in Kontakt zu Kovac - Nagelsmann bleibt Wunschkandidat

Offenbar gab es beim BVB bereits Kontakt zum ehemaligen Eintracht- und Bayern-Trainer. Wie die Bild erfahren haben will, soll Kovac in den letzten Monaten von den BVB-Bossen kontaktiert worden sein. Ob das ein Indiz dafür ist, dass man Kovac als möglichen Favre-Nachfolger im Blick hat, bleibt abzuwarten.

Niko Kovac
Wäre Kovac ein geeigneter BVB-Coach? | TF-Images/Getty Images

Beim BVB gilt Julian Nagelsmann weiter als absoluter Wunschkandidat. Der ist aber noch bis 2023 in Leipzig vertraglich gebunden - ein Transfer ist eher unrealistisch. BVB-Berater Matthias Sammer gilt indes als großer Fan von Ajax-Coach Erik ten Hag. Dessen Wechsel zum FC Bayern hat sich nach der Vertragsverlängerung von Hansi Flick bekanntlich verschlagen.

Lucien Favre steht in Dortmund noch bis Sommer 2021 unter Vertrag. Nach der nächsten titellosen Saison ist es fraglicher denn je, ob der Schweizer diesen erfüllt...