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Auch Hitz vor BVB-Abschied: Die Kandidaten für die Nummer zwei im Tor von Schwarz-Gelb

Martin Bytomski
Wird den BVB voraussichtlich verlassen: Marwin Hitz
Wird den BVB voraussichtlich verlassen: Marwin Hitz / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Bei Borussia Dortmund nehmen die Torhüter Reißaus: Nachdem bereits die Abgänge von Roman Bürki und Stefan Drljaca beschlossen sind, wird laut Sport1 auch Dortmunds zuverlässige Nummer zwei, Marwin Hitz, den BVB im Sommer verlassen. Allerdings hat Hitz noch einen Vertrag bis zum 30.06.2023, der BVB könnte bei einer Freigabe somit auf eine Ablösesumme pochen.

Sollte Hitz tatsächlich den Verein verlassen, werden die Karten für die Positionen hinter dem unangefochtenen Stammtorhüter Gregor Kobel neu gemischt. Wir blicken auf die Position hinter Kobel und wagen eine Prognose, wer der die Nummer eins hinter der Nummer eins wird.


Luca Unbehaun

Trotz seiner gerade einmal 21 Jahre ist Luca Unbehaun fast schon ein Dortmunder Urgestein. Der Torhüter schnürt seit bald sechs Jahren seine Schuhe für die Borussia. Jahrelang galt der gebürtige Bochumer als künftiger Mann zwischen den Pfosten bei den Schwarz-Gelben. Aktuell ist Unbehaun Stammtorhüter bei der Zweitvertretung in der 3. Liga. Er löste im Februar Stefan Drljaca ab, der ihn während Unbehauns Zwangspause nach einer Handverletzung vertreten hatte. Dank seiner Erfahrung im Profifußball dürfte Unbehaun aktuell die besten Karten haben, die Rolle von Marwin Hitz einzunehmen.

Marcel Lotka

Marcel Lotka ist einer der Gründe, warum Hertha BSC zuletzt wieder Hoffnung im Rennen um den Klassenverbleib schöpfte. Mit starken Paraden war er ein stabilisierender Faktor der zuvor äußerst löchrigen Berliner Defensive. Zur kommenden Spielzeit wird Lotka für die Borussia an den Start gehen. Mit Blick auf sein riesiges Potenzial erscheint es wenig wahrscheinlich, dass der aus dem Ruhrgebiet (Duisburg) stammende Keeper auf der Bank versauern wird. Stattdessen dürfte der 20-Jährige den Platz von Unbehaun bei der Dortmunder U23 einnehmen und weiter Spielpraxis auf Profiniveau sammeln.

Mister X

Bei aller Dortmunder Euphorie mit Blick auf junge Talente: Ein erfahrener Schlussmann, ganz im Stile von Hitz, würde dem Kader gut zu Gesicht stehen. Dieser Mister X könnte ebenfalls im fortgeschrittenen Alter sein und sich mit dem gut dotierten Bankplatz abfinden. Diese Lösung wäre vor allem dann denkbar, wenn es Unbehaun nicht zugetraut wird, Kobel auf hohem Niveau zu ersetzen.

Mögliche Kandidaten mit auslaufenden Arbeitspapieren wären etwa Jan Blaswich (30 Jahre/spielt aktuell für Heracles Almelo in den Niederlanden) oder der zweitligaerfahrene Alexander Meyer (30) von Jahn Regensburg, die ihre Profitauglichkeit bereits jahrelang unter Beweis gestellt haben.


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