Bundesliga-Torschützenkönig: Diese acht Kandidaten könnten Kane in die Suppe spucken

Harry Kane ist der Top-Favorit auf die Torjägerkanone
Harry Kane ist der Top-Favorit auf die Torjägerkanone / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Nachdem sich Top-Stürmer wie Robert Lewandowski und Erling Haaland vor nicht allzu langer Zeit packende und hochklassige Battles um die Torjäger-Kanone geliefert haben, ging die Trophäe in der letzten Saison mit "mickrigen" 16 Toren an Niclas Füllkrug und Christopher Nkunku. In der kommenden Saison ist Bayerns Star-Neuzugang Harry Kane natürlich der absolute Top-Favorit. Wir sehen uns Kandidaten an, die dem Engländer vielleicht in die Suppe spucken könnten.

1. Loïs Openda

Mit 21 Ligue-1-Toren hat Openda in der vergangenen Saison gezeigt, was er kann. Mit seiner Schnelligkeit und Abschlussstärke hat er zudem gute Chancen, auch in der Bundesliga durchzustarten. Immerhin scheint er für den Leipzig-Fußball geschaffen zu sein. Hinzu kommt, dass er mit Leuten wie Dani Olmo und Xavi Simons starke Vorbereiter im Team hat, die ihm den ein oder anderen Zauberpass in den Fuß spielen werden. Nichts spricht dagegen, dass Openda auch in der Bundesliga 20 oder mehr Tore erzielen kann. Potenzial ist definitiv vorhanden.

2. Randal Kolo Muani

Randal Kolo Muani war in der letzten Saison Top-Scorer, aber nicht Top-Torjäger. Ingesamt hat der Franzose in der Bundesliga 13 Tore erzielt, jedoch in anderen Wettbewerben gezeigt, dass es sogar noch besser geht. Konzentriert er sich in dieser Saison mehr auf das Vollstrecken als auf das Vorbereiten, kann auch Kolo Muani die 20-Tore-Marke knacken. Wichtig wäre natürlich, dass die Eintracht als Team wieder konstanter agiert. Zudem muss man natürlich abwarten, ob er überhaupt in der Bundesliga bleibt.

3. Sébastien Haller

Angesichts seiner Tumor-Erkrankung geriet der Kampf um die Torjägerkanone für Haller im Vorjahr natürlich schnell in den Hintergrund. Nun ist der Stürmer jedoch wieder fit und kann hoffentlich auch die gesamte Saison durchspielen. In seiner Karriere war der Sturm-Hüne nicht immer der Top-Torjäger in Person. Lediglich bei Ajax funktionierte der mannschaftsdienliche Spieler als absoluter Bomber der Liga. Ist das Spiel auf Haller ausgelegt kann der Nationalspieler aus der Elfenbeinküste aber auch beim BVB richtig zünden. Gute Vorlagengeber sind im Team vertreten und wenn die Offensivabteilung der Schwarz-Gelben heiß läuft, kann auch Haller einige Buden erzielen. In der abgelaufenen - für Haller zwangsverkürzten - Saison gelangen dem Ivorer immerhin starke neun Treffer in 19 Einsätzen. Und da war Haller noch nicht einmal bei 100 Prozent!

4. Niclas Füllkrug

Natürlich muss man auch den Top-Torjäger aus dem Vorjahr auf der Liste haben. Seine 16 Tore würden mit ziemlicher Sicherheit nicht nochmal für die Kanone reichen, jedoch verpasste der Angreifer auch einige Spiele verletzt. Sollte Füllkrug in dieser Saison fit bleiben und Werder ein wenig besser performen, sind auch 20 Tore (oder mehr) möglich.

5. Serge Gnabry

Lauert die schärfste Konkurrenz für Harry Kane im eigenen Team? Serge Gnabry ist ein äußerst torgefährlicher Spieler, der selbst in der eher schwachen Vorsaison 14 Bundesliga-Treffer erzielt hat. Spielt der deutsche Nationalspieler in dieser Saison häufiger von Beginn an, sind noch deutlich mehr Treffer drin. Zuletzt zeigte sich der 28-Jährige gut in Form und könnte auch davon profitieren, dass sich die gegnerischen Abwehrreihen vorrangig auf Kane konzentrieren.

6. Jamal Musiala

Der Youngster ist in der vergangenen Saison durch die Decke geschossen, jedoch dürfte das noch lange nicht alles gewesen sein. Das Offensiv-Juwel hat technisch unglaubliche Anlagen und eigentlich auch einen guten Abschluss. Das Problem ist nur, dass er diesen nicht immer auspackt und eher die schwierigen Abschlüsse aus 15 bis 20 Metern verwandelt. Musiala könnte ähnlich wie Gnabry von Kane profitieren, weil sich die Abwehr womöglich vorrangig auf den englischen Stürmer-Star konzentriert. Da sich Kane zudem gerne fallen lässt und die Mitspieler bedient, könnte Musiala in überraschend viele Abschlusssituationen kommen.

7. Victor Boniface

Victor Boniface ist gewissermaßen ein komplette Wundertüte. Der neue Bayer-04-Stürmer hat in der belgischen Liga in der vergangenen Saison gar nicht so stark geknipst. Bemerkenswert sind aber seine elf Tore in der CL-Quali und der Europa League.
Wenn ein Fachmann wie Steffen Baumgart schon sagt, dass er an Bayern-Stelle für 100 Millionen Euro eher Boniface als Kane geholt hätte, muss der 1,90 Meter große Nigerianer schon ordentlich was drauf haben.
Klar ist auch, dass die Bayer-Offensive mit Wirtz, Adli, Hofmann und Co. gut aufgestellt ist. Andererseits könnte die Genesung von Schick den 22-jährigen Neuzugang aufhalten.

8. Tomas Cvancara

Der KSC hat auf seiner Instagram-Seite einige Profis dazu befragt, wer denn Top-Torjäger der Bundesligasaison 2022/23 wird. Lars Stindl beantwortete diese Frage mit "Tomas Cvancara – oder Harry Kane". Natürlich ist Stindl nicht wirklich neutral und fiebert besonders mit den Fohlen mit, jedoch wäre es nicht das erste Mal, dass ein neuer und nicht ganz so bekannter Spieler die Liga aufmischt. Wer hätte denn gedacht, dass Kolo Muani auf Anhieb Bundesliga-Topscorer wird?


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