Bundesliga Top 10: Die Kilometer-Fresser der Hinserie 22/23

Dominik Hager
Joshua Kimmich war der lauffreudigste Spieler der Hinrunde
Joshua Kimmich war der lauffreudigste Spieler der Hinrunde / Pool/GettyImages
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Zwar unterstellt man Fußballern von der Kreisklasse bis hin zum Profi-Bereich gerne mal, dass sie ein wenig lauffaul sind, jedoch ist dies für die folgenden Spieler garantiert nicht zutreffend. Wir werfen einen Blick auf die Akteure, die in der Bundesliga-Hinrunde die meisten Kilometer abgespult haben.


10. Waldemar Anton (158,4 Kilometer)

Waldemar Anton
Helge Prang - GES Sportfoto/GettyImages

Mit Waldemar Anton hat es tatsächlich ein Innenverteidiger in die Top 10 geschafft. Eigentlich sagt man ja, dass ein Innenverteidiger, der richtig steht, nicht laufen muss, jedoch hatte Anton in der VfB-Abwehr auch sicherlich immer gut zu tun. Die hohe Kilometer-Zahl wird aber auch dadurch begünstigt, dass Dauerbrenner Anton in der Hinserie jede Minute absolviert hat.

9. Mitchell Weiser (159,3 Kilometer)

Mitchell Weiser
Stuart Franklin/GettyImages

Der Werder-Spieler erlebt nach einer längeren Dursstrecke sozusagen seinen zweiten Frühling. Weiser spielt auf seiner rechten Schienenspieler-Position enorm stark und hat in den vergangenen Monaten ordentlich Strecke gemacht. Sieben Assists sind der Ertrag seiner Arbeit, die auch fast immer über die vollen 90 Minuten andauerte.

8. Nicolas Höfler (161,3 Kilometer)

Nicolas Hoefler
Alex Grimm/GettyImages

Nicolas Höfler ist die Konstante im Mittelfeld der Freiburger. Der fleißige Sechser ist trotz seiner inzwischen 32 Jahre topfit, läuft einige Lücken zu und treibt das Spiel auch nach vorne an. Zudem war Höfler nie verletzt und stellte sein Können und seine Lauffreudigkeit meist auch über 90 Minuten unter Beweis.

7. Lucas Tousart (162,3 Kilometer)

Lucas Tousart
Boris Streubel/GettyImages

Tousart spielt mit Abstand seine beste Saison, seitdem die Hertha sich seine Dienste teures Geld kosten ließ. Ein wirklich begeisternder Fußballer ist der Franzose noch immer nicht, jedoch rackert er unermüdlich und gewinnt zahlreiche Zweikämpfe. Auch auf dem Weg nach vorne war Tousart sehr aktiv und belohnte sich mit der ein oder anderen Bude.

6. Jude Bellingham (163,6 Kilometer)

Jude Bellingham
Gareth Copley/GettyImages

Bellingham ist ein echtes Arbeitstier, das überall auf dem Platz zu finden ist. Der Engländer nutzt seine Athletik und Dynamik aus und ist immer da, wo es gerade brennt. Als klassischer Box-to-Box-Spieler macht er sowohl die Wege nach vorne als auch nach hinten mit und brilliert dabei ebenso mit sehenswertem fußballerischen Können, wie mit seiner Zweikampfstärke.

5. Maximilian Arnold (164,1 Kilometer)

Maximilian Arnold
Stuart Franklin/GettyImages

Der Leitwolf ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel des VfL. Arnold ist ständig unterwegs, versucht Lücken zu stopfen und das Spiel nach vorne anzutreiben. Der Kapitän ist im Mittelfeld ein absoluter Allrounder und geht mit Mentalität und Arbeitseinsatz vorneweg.

4. Mario Götze (164,7 Kilometer)

Mario Goetze
Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Als Laufwunder wurde der technisch brillante, aber nicht sonderlich dynamische Götze in seiner Karriere wohl selten bezeichnet. Wirklich schnell ist der 30-Jährige auch im Trikot von Eintracht Frankfurt nicht unterwegs. Dafür spult er Unmengen an Kilometern ab und leistet seinem Team wichtige Dienste. Sollte es vor dem Wechsel Zweifel an seiner Mentalität gegeben haben, hat er diese zum Verstummen gebracht. Tatsächlich hätte er sogar in den Top 3 landen können, wäre er nicht doch ab und an schon um die 70. Minute ausgewechselt worden.

3. Anthony Losilla (167,8 Kilometer)

Anthony Losilla
Stuart Franklin/GettyImages

Der 36-jährige Kapitän des VfL Bochum ist definitiv keiner, der die Jugend für sich laufen lässt, sondern geht als Arbeitstier im defensiven Mittelfeld selbst voran. Losilla ist ein unermüdlicher Zweikämpfer und steht voll und ganz für die Tugenden der Bochumer.

2. Ellyes Skhiri (169,5 Kilometer)

Ellyes Skhiri
Soccrates Images/GettyImages

Ellyes Skhiri ist der Motor und Leader im Kölner Mittelfeld. Der wohl beste Effzeh-Profi in dieser Saison ist Spiel für Spiel unermüdlich unterwegs, schließt Lücken und sucht die Zweikämpfe. Seiner Arbeitsmoral ist es zu verdanken, dass der Verein nicht noch tiefer im Abstiegs-Schlamassel festhängt.

1. Joshua Kimmich (171,6 Kilometer)

Joshua Kimmich
Soccrates Images/GettyImages

Der Mittelfeld-Leader der Bayern ist das Arbeitstier schlechthin der Vorrunde. Kimmich gibt immer 110 Prozent und ist sowohl mit dem Ball, als auch gegen den Ball immer in Aktion. Der 27-Jährige wurde im Verlaufe der Hinrunde oftmals dafür kritisiert, zu viel auf dem Feld rumzuturnen und nicht dort zu stehen, wo er eigentlich benötigt wird. Zumindest hat ihm aber auch das den ersten Rang in dieser Statistik eingebracht. Man muss Kimmich auch anrechnen, dass er die Balance im Verlaufe der Hinserie immer besser gefunden hat.

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