Bundesliga

Die Akte Felix Zwayer: Keine Sperre, nur eine Auszeit

Malte Henkevoß
Nimmt sich eine Auszeit: Felix Zwayer.
Nimmt sich eine Auszeit: Felix Zwayer. / Stuart Franklin/GettyImages
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Seit dem Bundesliga-Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern, der schiedsrichtertechnisch für einigen Unmut gesorgt hat, ist Schiedsrichter Felix Zwayer in der Bundesliga nicht mehr aufgetreten. Der Unparteiische war nach der Partie zunehmend unter Druck geraten und hatte sich daraufhin eine Auszeit genommen.


Dabei handelt es sich, wie sich der Sportliche Leiter der Schiedsrichter, Lutz Michael Fröhlich, nun geäußert hat, nicht um eine Sperre des FIFA-Schiedsrichters. Zwayer habe die Pause selbst gewählt, die nach der auf ihn einprasselnden Kritik nachvollziehbar sei.

"Wir haben großes Interesse daran, den Eindruck zu vermeiden, dass Konflikte aus Schiedsrichtern und Vereine dazu führen, dass ein Schiedsrichter nicht mehr pfeift oder sagt: Ich pfeife überhaupt nicht mehr", sagte Fröhlich über die Cause Zwayer bei Bild-TV.

Die Auszeit von Zwayer war erst nach der Tatsache bekannt geworden, dass der 40-Jährige in Zukunft auch bei weiterem Antreten zunächst keine Spiele des BVB mehr hätte pfeifen sollen. Ob und wann der Schiedsrichter auf den Platz zurückkehren wird, ist bislang nicht klar, auch Fröhlich wusste darauf keine Antwort.

Zwayer hatte nach strittigen Entscheidungen im Klassiker nicht nur allgemeine Kritik erfahren. BVB-Youngster Jude Bellingham brachte seine Rolle im Hoyzer-Skandal auf den Tisch, sprach davon, dass Zwayer "schon mal ein Spiel manipuliert" habe. Dieser wies die Vorwürfe des Engländers zurück.

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