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Sachsen beschließt 25% Zuschauer-Auslastung, für RB Leipzig ist das nicht genug

Malte Henkevoß
RB Leipzig hofft, dass hinter den Bannern bald auch wieder Zuschauer Platz nehmen dürfen.
RB Leipzig hofft, dass hinter den Bannern bald auch wieder Zuschauer Platz nehmen dürfen. / Alex Grimm/GettyImages
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In Sachsen wurden heute eine neue Corona-Notverordnung veröffentlicht, in der es auch um die zukünftigen Zuschauerzahlen in den Stadien während der Corona-Pandemie ging. Ab sofort dürfen die Stadien in Sachsen zu 25% ausgelastet werden. RB Leipzig ist das allerdings noch nicht genug.


Die Roten Bullen veröffentlichten auf der vereinseigenen Webseite die Reaktionen zur neuen Verordnung - und zeigen sich ein wenig enttäuscht. Sie hatten auf eine möglicherweise höhere Auslastungsmöglichkeit in den kommenden Spielen gehofft.

Durch die Verordnung kann RB in den kommenden Spielen bei maximal 25% Auslastung etwa auf 12.000 Fans bauen. Die Maßnahmen treten ab dem 6. Februar in Kraft und gelten von da an einen Monat.

Damit sind zunächst nur die beiden Heimspiele am 11. Februar gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga sowie das darauffolgende Europa-League-Spiel am 17. Februar gegen San Sebastián betroffen. Danach folgen für RB wettbewerbsübergreifend gleich vier Auswärtsspiele in Folge.

Auf der Internetseite von RB äußerte sich der Klub wie folgt:

"Die Erweiterung der Kapazität von 1.000 Zuschauern hin zu einer fünfundzwanzigprozentigen Auslastung ist zwar eine Verbesserung. Dennoch sind wir angesichts der Tatsache, dass wir in Sachsen derzeit bei der entscheidenden Kennziffer, der Auslastung der Krankenhausbetten, sogar unterhalb der sogenannten Vorwarnstufe liegen, nicht zufrieden mit der Entscheidung des Kabinetts. Weder auf den Intensiv- noch auf den normalen Stationen ist derzeit eine kritische Belastung festzustellen. "

RB Leipzigs Klub-Statement

RB pocht für die kommenden Herausforderungen auf mehr Möglichkeiten für die Fans aus Sachsen. Dazu gehen den Vereinen durch die fehlenden Zuschauer natürlich auch eine Menge Einnahmen flöten. Mit den Aussagen baut der Klub nun erneut Druck auf die Politik aus. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob diese dem Aushängeverein des Landes dabei nachgeben wird.

Für RB geht es am kommenden Wochenende ohnehin erst mal auswärts ran - und das ausgerechnet beim Rekordmeister, dem FC Bayern (Samstag, 5. Februar, 18.30 Uhr).

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