VfL Wolfsburg

Bundesliga All-Star-Teams: Die beste Elf des VfL Wolfsburg aller Zeiten

Dominik Hager
Die All-Star-Elf der Wölfe
Die All-Star-Elf der Wölfe /
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Der VfL Wolfsberg gehört sicherlich nicht zu den absoluten Bundesliga-Traditionsklubs. Das bedeutet aber nicht, dass die Wölfe in der Vergangenheit stets erfolglos waren. Immerhin wurde der Klub vor nicht allzu langer Zeit Meister und hat so einige große Kicker in den eigenen Reihen gehabt. Wir werfen einen Blick auf die Allstar-Elf.


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1. TW: Diego Begnalio

Diego Benaglio, Gareth Bale
Gonzalo Arroyo Moreno/GettyImages

Diego Benaglio hütete neuneinhalb Jahre das Wölfe-Tor und tat dies die meiste Zeit überaus erfolgreich. Der Schweizer war eine Leader-Figur, ein sicherer Rückhalt und hat insbesondere in den ersten Jahren auch Spiele im Alleingang gewonnen.

Benaglio wurde mit den Wolfsburgern Meister und Pokal-Sieger. Insgesamt hütete der heute 38-jährige 321-mal den Wölfe-Kasten. Zweimal wurde der 61-malige Nationalspieler zum Schweizer Fußballer des Jahres gekürt.

2. RV: Ridle Baku

Ridle Baku
Stuart Franklin/GettyImages

Der offensive Rechtsverteidiger kickt seit der Saison 2020/21 für den VfL Wolfsburg und gilt auch beim DFB als Hoffnungsträger für die rechte Abwehrseite. Baku hat bei den Wölfen schnell mit seiner Offensivstärke und Spielfreude geglänzt und sicherte sich mit der U21 den Europameistertitel. Derzeit wartet man darauf, dass der 24-Jährige den langsam fälligen nächsten Schritt macht. Baku hat noch längst nicht sein gesamtes Potenzial abgerufen. Trotzdem gehört er schon jetzt zu den besten Rechtsverteidigern in der Wölfe-Historie.

3. IV: Andrea Barzagli

Andrea Barzagli
Mike Hewitt/GettyImages

Andrea Barzagli hat seine beste Zeit als Spieler definitiv nicht beim VfL Wolfsburg, sondern an der Seite von Chiellini und Bonucci bei Juve und der Nationalmannschaft durchlebt. Trotzdem war der Italiener Stammspieler und Leistungsträger beim Wolfsburger Titel 2008/09. Ganz so gut ging es für den Innenverteidiger jedoch nicht weiter. In der Saison 2010/11 krebste er mit den Wölfen im Niemandsland der Tabelle herum und brachte selten gute Leistungen.

Sein Wechsel zu Juve ein halbes Jahr vor Vertragsschluss erwies sich als absoluter Glücksfall. Immerhin gewann er mit der Alten Dame acht Meistertitel und viermal den Pokal. Der Weltmeister von 2006 ist definitiv einer der prominentesten Wölfe-Kicker aller Zeiten.

4. IV: Naldo

Bundesliga - "Borussia Dortmund v VfL Wolfsburg"
VI-Images/GettyImages

Bekannt durch seine Kopfballstärke und seinem gewaltigen Schuss, zählt Naldo zu den besten Innenverteidigern der jüngeren Bundesliga-Geschichte. Naldo kickte zwischen 2012 und 2016 bei den Wölfen und absolvierte 163 Spiele. 20 Tore und zehn Vorlagen sind für einen Innenverteidiger offensiv beachtlich, jedoch war Naldo auch defensiv ein Fels in der Brandung. Der fast zwei Meter große Brasilianer gewann mit Wolfsburg den DFB-Pokal und den deutschen Superpokal.

5. LV: Riccardo Rodriguez

Ricardo Rodriguez
Boris Streubel/GettyImages

Der VfL investierte im Sommer 2012 stolze 8,5 Millionen Euro für den damals 19-Jährigen an den FC Zürich. Der technisch beschlagene Linksverteidiger entwickelte sich brillant und zählte insbesondere in den Saisons 2013/14 und 2014/15 zu den stärksten Außenverteidigern der Liga. Wettbewerbsübergreifend konnte Rodriguez in diesen beiden Jahren 32 Scorer erzielen und mit den Wölfen Vize-Meister und Pokalsieger werden.

Der Schweizer wurde jedoch von vielen Verletzungen heimgesucht und verlor diesen Offensivdrang. Dafür wurde er defensiv stabiler und legte größtenteils als Innenverteidiger beim AC Mailand und aktuell beim FC Turin noch eine beachtliche Serie-A-Laufbahn hin. So stark wie zwischen 2013 und 2015 spielte er aber nicht mehr.

6. ZM: Josué

Josue
Martin Rose/GettyImages

Josué war ein zweikampfstarker und bissiger Mittelfeldspieler, der auch gerne durch unfaire Tacklings Zeichen setzte. Der Braslianer schloss sich im Jahr 2007 den Wölfen an und feierte in seiner zweiten Saison den Meistertitel. Der "Aggressiv-Leader" sorgte in seinen exakt 200 Matches für die Wölfe selten für Glanzpunkte, war jedoch ungemein wichtig. Der 28-malige Nationalspieler war in Europa ausschließlich für den VfL aktiv und wechselte im März 2013 zurück nach Brasilien.

7. ZM: Maximilian Arnold

Maximilian Arnold
Stuart Franklin/GettyImages

Maximilian Arnold ist das einzige Wolfsburger Eigengewächs in dieser Truppe. Der Mittelfeldspieler schloss sich im Alter von 15 Jahren dem "Wolfsrudel" an und spielte sich von der U17 kommend bis zu den Profis durch. Schon früh deutete sich das Potenzial des technisch starken Mittelfeldspielers an. Im Laufe der Zeit ist Arnold auch als Kämpfer und Leader gereift und gilt als Standardspezialist. Trotz anderer Angebote ist der 27-Jährige den Wölfen bislang immer treu geblieben. Mit 349 Einsätzen und 283 Bundesligaspielen ist Arnold schon jetzt der VfL-Rekordspieler.

8. ROM: Kevin De Bruyne

Kevin De Bruyne
Boris Streubel/GettyImages

Im Januar 2014 landete der VfL den großen Coup und verpflichtete De Bruyne vom FC Chelsea, der sich in Bezug auf den Belgier schlichtweg mehr als dämlich angestellt hat. Nachdem der Offensivspieler bereits in der Rückrunde gute Leistungen zeigte, startete er in der Spielzeit 2014/15 so richtig durch. De Bruyne erzielte 16 Tore und gab 28 Vorlagen in wettbewerbsübergreifend 51 Spielen. Manchester City verpflichtete den offensiven Mittelfeldspieler für satte 76 Millionen Euro. Ein Preis, der sich definitiv gelohnt hat. Heute zählt der kreative und torgefährliche Belgier zu den besten Mittelfeldspielern der Welt.

9. LOM: Zvjezdan Misimovic

Zvjezdan Misimovic
Mike Hewitt/GettyImages

Der Bosnier begann seine Karriere in der Bayern-Jugend und fand über Umwege den Weg nach Wolfsburg. Dort kickte der Bosnier zwar nur zwei Jahre lang, das allerdings überragend gut.

In der Meistersaison glänzte Misimovic mit sieben Toren und satten 20 Vorlagen in der Liga und insgesamt elf Toren und 27 Assists. In der darauffolgenden Spielzeit legte er mit 14 Toren und 20 Vorlagen ebenfalls grandiose Zahlen auf. In zwei Jahren Wolfsburg sammelte der Standard-Spezialist und Kreativspieler also unglaubliche 73 Scorer-Punkte. Nach seinem Abschied aus Wolfsburg 2010 kickte der "Zwetschge" noch für Galatasaray, Dinamo Moskau und in China. Dabei war er aber nur finanziell erfolgreich.

10. MS: Grafite

Grafite
Mike Hewitt/GettyImages

Der Brasilianer kam im Jahr 2007 aus Le Mans nach Wolfsburg und schlug genial ein. In 130 Spielen für die Wölfe erzielte er 75 Tore und gab 25 Vorlagen. Grandios war vor allem seine Saison 2008/09, in der er trotz einer Meniskusverletzung und eines Stirnbeinbruches mit 28 Buden Torschützenkönig wurde.

Berühmt war insbesondere sein Zauber-Tor beim 5:1 gegen die Bayern, als er Lell, Ottl und Rensing wie Schuljungen umkurvte und per Hacke einnetzte. Die komplette Schmarch für den FCB und das Symbolbild für die Meisterschaft 2008/09. Grafite konnte das Niveau nicht ganz halten und verließ die Wölfe 2011. Wirklich großen Erfolg hatte der Wandervogel hinterher niergendwo mehr.

11. MS: Edin Džeko

Edin Dzeko
Boris Streubel/GettyImages

Grafite-Sturmpartner Edin Džeko hat in Summe deutlich mehr erfolgreiche Jahre vorzuweisen und blieb in der Meister-Saison auch nur leicht im Schatten des Brasilianers. Edin Dzeko kommt auf 135 Spiele im VfL-Trikot und hat 85 Tore erzielt und 35 vorbereitet. Der Wolfsburger Rekordtorschütze hat in der Meistersaison 26 Buden gemacht und wurde ein Jahr später mit 22 Toren Bundesliga-Torschützenkönig.

Im Januar 2011 wechselte er zu Manchester City. Nach einigen erfolgreichen Jahren in England und bei AS Rom, wechselte der Bosnier im Sommer 2021 zu Inter, wo der Routinier heute noch auf hohem Niveau kickt.


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