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Bundesliga All-Star-Teams: Die beste Elf von RB Leipzig aller Zeiten

Dominik Hager
Die All-Stars der Roten Bullen
Die All-Stars der Roten Bullen /
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RB Leipzig ist in der Bundesliga noch immer ein Neuling, wenn man die Gesamt-Historie betrachtet. Seit der Spielzeit 2016/17 kicken die Sachsen in der obersten deutschen Spielklasse und verpassten dabei nur einmal die Top-3-Plätze. Trotz der kurzen Zeitspanne lässt sich die Allstar-Elf des Vereins schon sehr gut lesen.


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1. TW:Péter Gulácsi

Peter Gulacsi
Alex Grimm/GettyImages

Selbstredend ist Péter Gulácsi die einzige mögliche Wahl im Kasten. Der ungarische Nationaltorwart hütet das Tor seit 2015 und war seitdem ununterbrochen Stammtorwart.

Der 31-Jährige strahlt eine ungeheuere Ruhe aus und ist zudem Mannschaftskapitän. Zudem verfügt er über erstklassige Reflexe und hat schon so manchen Sieg festgehalten. Péter Gulácsi kommt insgesamt auf 47 Länderspiele und stand 268-mal für RB Leipzig im Kasten. Mit dem Sieg im Pokalfinale gegen Freiburg konnte er wie viele seiner Kollegen seinen ersten großen Titel in Deutschland einfahren.

2. RV: Nordi Mukiéle

Nordi Mukiele
Maja Hitij/GettyImages

Der Franzose kickt seit 2018 in Leipzig und besticht mit seiner grandiosen Athletik und seiner sehr ordentlichen Technik als Defensiv-Allrounder. Meist agiert er dabei auf der Position des rechten Verteidigers. Dies machte er zuweilen so gut, dass er in der Vergangenheit bereits mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde.

In der laufenden Spielzeit schwächelt der 24-Jährige allerdings ein wenig. Dennoch sollen Atlético und Manchester United jagt auf den einmaligen Nationalspieler machen. Für Leipzig stand Mukiélé bis jetzt 142-mal auf dem Platz.

3. IV: Dayot Upamecano

Dayot Upamecano
RB Leipzig v Borussia Dortmund - DFB Cup Final 2021 / Martin Rose/GettyImages

Der Franzose bringt einen unglaublich robusten Körper mit und ist enorm athletisch und zweikampfstark. Upamecano wechselte im Sommer 2017 für 18,5 Millionen Euro von Salzburg nach Leipzig und zeigte auf Anhienb sein gewaltiges Potenzial.

Nach 154 Spielen für die Leipziger wechselte Upamecano im Sommer 2021 für die stolze Summe von 42,5 Millionen Euro zum FC Bayern. Den Sprung zur Weltklasse hat er aber noch nicht ganz geschafft.

4. IV:Willi Orban

Willi Orban, Sheraldo Becker
Maja Hitij/GettyImages

Es mag vielleicht verwunderlich sein, dass Orban und nicht der heutige Liverpool-Star Konaté in dieser Aufstellung zu finden ist. Die Bedeutung von Orban für den Verein ist jedoch in Summe größer. Der ungarische Nationalspieler kickt seit 2015 für RB Leipzig und hat den Klub aus der zweiten Liga nach oben geführt.

Der Innenverteidiger war immer eine verlässliche Größe bei den Sachsen, wenngleich er nicht das gigantische Potential wie Upamecano oder Konaté mitbringt. Der Ex-Lautern-Spieler hat inzwischen 235 Spiele für Leipzig absolviert.

5. LV: Angeliño

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RONNY HARTMANN/GettyImages

Der spanische Linksfuß kam im Januar 2020 von Manchester City und konnte sein feines Füßchen sofort gewinnbringend einbringen. Der 25-Jährige kommt meist als linker Schienenspieler zum Einsatz und gilt als Flankenspezialist. Besonders stark war seine Saison 2020/21, in der er wettbewerbsübergreifend acht Tore und elf Vorlagen liefern konnte.

Ein wenig ging seine Konstanz seitdem verloren, jedoch ist der starke Techniker noch immer einer der Leistungsträger und der beste Spieler auf seiner Position, den Leipzig je hatte.

6. ZM: Naby Keïta

FBL-EUR-C3-LEIPZIG-MARSEILLE
ODD ANDERSEN/GettyImages

Naby Keïta passte wie die Faust aufs Auge zum schnellen Leipzig-Fußball. Der Mittelfeldspieler ist ein unglaublich guter Balleroberer und kann blitzschnell umschalten. Der inzwischen 27-Jährige verfügt zudem über eine starke Technik und ist wohl der beste Sechser, den RB je hatte.

Nach zwei Jahren und 71 Spielen für Leipzig wechselte der Nationalspieler aus Guinea für 60 Millionen Euro zum FC Liverpool. Dort wurde er jedoch nie so ganz glücklich, was auch an seinen zahlreichen Verletzungen liegt.

7. ZM: Marcel Sabitzer

Marcel Sabitzer
Soccrates Images/GettyImages

Der Österreicher wechselte bereits vor dem Aufstieg in die Bundesliga zu RB Leipzig und übernahm bereits in jungen Jahren eine wichtige Rolle. Sabitzer glänzte mit seinen Allrounder-Qualitäten und übernahm in seiner Anfangszeit eine offensive und in späteren Jahren eine etwas defensivere Rolle. Der 60-malige Nationalspieler absolvierte für RBL 229 Spiele, in denen er stolze 94 Scorer-Punkte erzielte.

Trotz seiner Führungsrolle in Leipzig entschied er sich im Sommer 2021 für einen Bayern-Wechsel. Dieser hat sich bisher noch für niemanden rentiert.

8. LOM: Emil Forsberg

Emil Forsberg
Stuart Franklin/GettyImages

Der Schwede ist seit 2015 Teil des Vereins und ist einer der besten Techniker und Standard-Schützen, die Leipzig je gesehen hat. Forsberg hat zwar immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, ist jedoch in fittem Zustand immer ein Gefahrenpol. Der 70-malige schwedische Nationalspieler kommt in Salzburg auf 57 Tore und 60 Vorlagen.

Forsberg ist aber vor allem auch ein Mann für die wichtigen Buden. Im umkämpften Pokal-Halbfinale gegen Union Berlin, sorgte er mit seinem Kopfballtreffer für das entscheidende Last-Minute-Tor.

9. ROM:Christopher Nkunku

Christopher Nkunku
Maja Hitij/GettyImages

Was wäre RB Leipzig ohne Christopher Nkunku? Der 24-Jährige wechselte im Sommer 2019 von Paris Saint-Germain nach Leipzig und verzückt die Bundesliga mit seiner Technik und seiner Torgefahr. Nkunku hat in 140 Spielen 42 Tore geschossen und 47 vorbereitet.

Besonders beeindruckend war seine Bilanz jedoch in der abgelaufenen Saison 21/22, in der er wettbewerbsübergreifend über 50 Scorer erzielt hat. Der Franzose wird längst von den ganz großen Klubs umworben. Nkunku ist vermutlich der beste Leipzig-Spieler der zugegebenermaßen nicht ganz so langen Vereinsgeschichte.

10. ST: Yussuf Poulsen

Yussuf Poulsen
Maja Hitij/GettyImages

Der Angreifer kickt seit 2013 für RB Leipzig und ist wegen seiner Vereinstreue ein absoluter Fan-Liebling. Der Däne ist nicht der aller größte Torjäger, aber enorm gut darin, Bälle zu sichern und zu verarbeiten. Timo Werner profitierte in seiner Top-Zeit enorm vom großen und robusten Dänen.

Natürlich konnte Poulsen aber auch immer wieder selbst glänzen. Nicht umsonst hat er in 326 RB-Spielen 81-mal getroffen und 60 Vorlagen gegeben.

11. ST: Timo Werner

Timo Werner
Alexander Hassenstein/GettyImages

Der deutsche Nationalspieler und heutige Chelsea-Profi erlebte seine beste Zeit definitiv bei RB Leipzig. Der Angreifer wechselte im Jahr 2016 aus Stuttgart zu den Sachsen und blieb dort vier Jahre lang. Seine Zahlen sind absolut beeindruckend. 95 Tore und 40 Vorlagen sind absolute Spitzenklasse und weitaus besser als das, was er bei den Blues oder im DFB-Trikot abliefert.

Werner profitierte insbesondere vom schnellen Konterspiel der Leipziger und seinem kongenialen Sturmpartner Yussuf Poulsen. Darüber hinaus hatte er jedoch auch im Abschluss noch wesentlich mehr Selbstvertrauen als heute.

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