Borussia Mönchengladbach

Gladbach-Noten zur Saison 21/22: Die Offensive in der Einzelkritik

Jan Kupitz
Alassane Plea und Marcus Thuram
Alassane Plea und Marcus Thuram / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Jeder, der es mit Borussia Mönchengladbach hält, wird froh sein, dass die Saison 2021/22 endlich vorüber ist. Insgesamt hatte man sich am Niederrhein deutlich mehr versprochen und auf die internationalen Ränge geschielt - die wurden jedoch klar verpasst. Viele Spieler blieben hinter den Erwartungen und ihren Möglichkeiten zurück.

90min bewertet die Leistungen der Borussia - im dritten Teil ist die Offensive an der Reihe:


Marcus Thuram

Eigentlich sollte Marcus Thuram schon gar nicht mehr für die Borussia auflaufen, doch eine Knieverletzung verhinderte seinen Wechsel zu Inter Mailand im vergangenen Sommer quasi in letzter Sekunde. Erst im Spätherbst war Tikus wieder fit - und seitdem kaum wiederzuerkennen. Seine Spielfreude, Dynamik und Spritzigkeit, die ihn in seinen ersten zwei Jahren am Niederrhein ausgezeichnet hatten, waren wie weggehext. Von seinen einst gefürchteten Dribblings blieb nichts mehr übrig. Es war eine durchweg enttäuschende Saison des Angreifers - da ändert auch sein klitzekleines Zwischenhoch Ende Februar/Anfang März wenig.
Bewertung 2/10

Alassane Plea

Ähnlich wie Thuram war auch Plea lange Zeit auf der Suche nach seiner Form - doch im Gegensatz zu seinem Landsmann hat 'Lasso' sie tatsächlich wiedergefunden. In der Rückrunde stellte Plea seine Torjägerqualitäten ein ums andere Mal unter Beweis, so dass letztlich zehn Tore und sechs Vorlagen für ihn heraussprangen. Ein versöhnlicher Abschluss.
Bewertung 7/10

Breel Embolo

Von der EM hatte Embolo im vergangenen Sommer eine Verletzung mit nach Gladbach gebracht, die ihn zum Saisonstart etwas ausgebremst hatte. Von weiteren längeren Ausfällen blieb der Schweizer anschließend jedoch verschont - was seiner Form sehr zuträglich war. Embolo lieferte häufig engagierte Leistungen ab und zeigte zumindest immer die passende Körpersprache. In der Rückrunde klappte es dann auch noch mit dem Torschießen.
Bewertung 7/10

Patrick Herrmann

Auch unter Adi Hütter blieb Patrick Herrmann die Rolle als Joker vom Dienst treu. Allerdings wurden es mit dem Laufe der Saison immer weniger Einwechslungen - ein Faktor war Flaco auf dem Feld daher nicht. Als Identifikationsfigur bleibt er natürlich trotzdem wichtig.
Bewertung 4/10

Conor Noß

Der Youngster durfte bei den Profis mal reinschnuppern, konnte aber (noch) nicht auf sich aufmerksam machen.
Daher ohne Bewertung


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