Borussia Mönchengladbach

Nächster Versuch von Gladbach bei Christos Tzolis?

Christian Naß
Christos Tzolis
Christos Tzolis / Stephen Pond/GettyImages
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Manche Gerichte schmecken aufgewärmt besser - gleiches gilt hin und wieder auch für Gerüchte. Christos Tzolis hatte bereits im letzten Transfersommer das Gladbacher Interesse geweckt. Allerdings entschied sich der Grieche für einen Wechsel nach Norwich. Dort konnte sich der Linksaußen unter Daniel Farke jedoch nicht durchsetzen. Trotzdem könnte es nun zu einem Wiedersehen kommen.


Der Wechsel von Tzolis im vergangenen Sommer von Saloniki nach Norwich ist bislang keine Erfolgsgeschichte. Lediglich 14 Partien absolvierte der 20-Jährige in der Premier League für den Absteiger. Dabei stand er jedoch nur 327 Minuten auf dem Platz. Eine Torbeteiligung gelang ihm in dieser kurzen Einsatzzeit nicht.

Dennoch scheint der neue Gladbacher Coach Farke viel von dem Griechen zu halten. "Er hat ihn als einen der besten Spieler auf seiner Position in seiner Altersklasse bezeichnet und ihm das Potenzial zum Weltklasse-Profi bescheinigt", so Norwich-Reporter Paddy Davitt gegenüber RP Online.

Tzolis ist bei der Borussia kein Unbekannter. Bereits im vergangenen Sommer wollte Max Eberl den griechischen Nationalspieler an den Niederrhein lotsen. Dies scheiterte damals an der Ablöse und der Rechtsfuß wechselte nach England.

Tzolis-Transfer erst nach Verkäufen möglich

Das Interesse an Tzolis scheint bei den Verantwortlichen in Mönchengladbach immer noch vorhanden zu sein. Aber wie schon im letzten Jahr könnte die Ablöse ein Problem darstellen. Zehn Millionen Euro möchte Norwich City für den Außenbahnspieler. Geld, das man in Gladbach (derzeit) nicht hat.

Bereits vergangenen Sommer sollte ein Transfer durch einen Verkauf von Marcus Thuram realisiert werden. Dieser verletzte sich jedoch zu Beginn der Saison und so zerschlug sich diese Option. Der Franzose steht nun erneut ganz weit oben auf der Gladbacher Verkaufsliste.

Ein rascher Verkauf von Thuram könnte den Weg für Tzolis frei machen. Der Grieche würde genau die Qualitäten mitbringen, die die Fohlen-Elf in der abgelaufenen Saison vermissen ließ: Geschwindigkeit auf der Außenbahn und Dribblings.


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