Die besten muslimischen Länder in der Geschichte der Fußball-WM

Jan Kupitz
Marokko
Marokko / Matthias Hangst/GettyImages
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Bei der Weltmeisterschaft 2022 hat Marokko einen historischen Erfolg errungen: Es schaltete Spanien aus und erreichte das Viertelfinale. Marokko ist das erste arabische Land, dem dies gelungen ist - nicht aber das erste muslimische.

Die muslimischen Länder, die es in der Geschichte der Weltmeisterschaft am weitesten gebracht haben, sind folgende:

6. Algerien - WM 2014 - Achtelfinale

Algerien erreichte bei der Weltmeisterschaft 2014 das Achtelfinale, wo es nach einem Gegentreffer in der Verlängerung gegen den späteren Sieger Deutschland ausschied.


5. Saudi-Arabien - WM 1994 - Achtelfinale

Zum ersten Mal in seiner Geschichte nahm Saudi-Arabien an der WM 1994 teil und erzielte mit dem Erreichen des Achtelfinales einen großen Erfolg.

Obwohl Saudi-Arabien danach noch an fünf weiteren Weltmeisterschaften teilnahm, kam es nicht mehr über die Gruppenphase hinaus.


4. Nigeria - WM 1994, 1998, 2014 - Achtelfinale

Nigeria nahm 1994 zum ersten Mal in seiner Geschichte an einer Fußballweltmeisterschaft teil und erreichte das Achtelfinale. Nigeria wiederholte diesen Erfolg im Jahr 1998. Bei der Weltmeisterschaft 2014 erreichte Nigeria ebenfalls das Achtelfinale, verabschiedete sich aber zum dritten Mal aus dem Turnier, ohne das Viertelfinale zu erreichen.


3. Marokko - WM 2022 - Viertelfinale

In Katar hat Marokko gegen Spanien einen historischen Erfolg errungen und das Viertelfinale erreicht.

Der zuvor größte Erfolg Marokkos war das Achtelfinale der WM 1986.


2. Senegal - WM 2002 - Viertelfinale


Zum Auftakt der Weltmeisterschaft 2002 besiegte der Senegal Frankreich, den damals amtierenden Welt- und Europameister, und zog bis ins Viertelfinale ein.

Das goldene Tor von Türkeis Ilhan Mansiz beendete das Märchen für den Senegal.


1. Türkei - WM 2002 - Dritter Platz

Die Türkei ist das einzige muslimische Land, das das Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft erreicht hat.

Bei der WM 2002 unterlag man im Halbfinale knapp gegen Brasilien, besiegte dann aber im Spiel um Platz drei Südkorea mit 3:2 und gewann die Bronzemedaille.

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