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Bericht: Leverkusen mit Angebot für Monacos Badiashile

Lucas Ocampos, Benoit Badiashile
Benoît Badiashile (re.) hat das Interesse Leverkusens erweckt | Jean Catuffe/Getty Images

Bayer Leverkusen gehört zu mehreren hochklassigen Vereinen, die ein Auge auf Benoît Badiashile geworfen haben. Der junge Innenverteidiger der AS Monaco könnte genau der Linksfuß sein, den Peter Bosz für die Defensive noch sucht. Die Werkself soll bereits ein erstes Angebot abgegeben haben.

Schon in der letzten Saison hat Bayer Leverkusen über eine sehr gute Innenverteidigung verfügt. Neben Jonathan Tah konnte auch Winter-Neuzugang Edmond Tapsoba zeigen, wieso er als großes Talent gilt. Routinier Sven Bender gehörte ebenfalls zu den wichtigen Stammspielern in der Defensive. Ein kleines Problem inmitten der Qualität: Alle zentralen Verteidiger haben einen starken rechten Fuß.

Trainer Peter Bosz hätte dem Vernehmen nach noch gerne einen Innenverteidiger im Kader, auch aufgrund der regelmäßigen Ungewissheit über die Zukunft von Tah (könnte durch eine Klausel für 40 Millionen Euro gehen), der auf seinen linken Fuß vertrauen kann. Natürlich sollte das kein Alleinstellungsmerkmal sein, weshalb die benötigte Qualität ein ebenso großes Kriterium ist. Bei dieser Suche scheint Leverkusen auf Benoît Badiashile aufmerksam geworden zu sein.

Monaco hofft auf höhere Ablöse - Leverkusen könnte mit Havertz-Ablöse planen

Badiashile spielt bereits seit 2016 für die AS Monaco, wo er seit etwa zwei Jahren dem Kader der Profimannschaft angehört. Der 19-jährige Franzose hat zwar noch einen bis 2024 laufenden Vertrag, doch ein Verkauf soll kein Tabu-Thema sein. Wie fussballtransfers berichtet, soll die Werkself die Bemühungen mittlerweile intensiviert und ein erstes Angebot in Höhe von 25 Millionen Euro abgegeben haben - das sei jedoch in der Hoffnung abgelehnt worden, die Marke von 30 Millionen Euro zu erreichen.

Kylian Mbappe, Benoit Badiashile
Badiashile im Zweikampf mit Kylian Mbappe | Jean Catuffe/Getty Images

Das Pokern von Monaco ist dabei nicht abwegig. Wegen des Rufs des jungen U-Nationalspielers sollen auch Mannschaften wie Manchester United, Olympique Lyon und Real Madrid zu den Interessenten gehören - sie sollen aber noch längst nicht so konkret arbeiten wie Leverkusen.

Für den Bundesligisten ist dieser Transfer primär zu stemmen, weil mittlerweile fest vom Sommer-Abgang von Kai Havertz ausgegangen wird. Der begehrte Youngster ist seit Wochen in Gesprächen mit dem FC Chelsea, soll sich auf persönlicher Ebene bereits einig sein. Dazu wurde zuletzt von einer bislang gebotenen Ablöse von etwa 80 Millionen Euro gesprochen. Zwar schon näher an den Vorstellungen der Werkself, aber noch nicht so nah, als dass man von einem unmittelbar bevorstehenden Abschluss sprechen könnte. Geht der Deal durch, oder ist dies zumindest planbar, könnte auch Badiashile verpflichtet werden.