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Kompromiss mit Leipzig: Unter dieser Bedingung muss Gladbach die Kaufoption für Hannes Wolf ziehen

Hannes Wolf
Das neue Fohlen im Stall: Hannes Wolf wechselt von RB Leipzig zu Borussia Mönchengladbach | TF-Images/Getty Images

Am Dienstag gab Borussia Mönchengladbach die Verpflichtung von Hannes Wolf bekannt. Der Mittelfeldspieler wird für die kommende Saison von RB Leipzig ausgeliehen, zudem haben beide Klubs eine Kaufoption vereinbart. Nach übereinstimmenden Berichten von Sportbuzzer und BILD muss diese ab einer bestimmten Anzahl an Pflichtspieleinsätzen gezogen werden.

Gladbachs Trainer Marco Rose hat seinen Wunschspieler für diesen Transfersommer erhalten. Der 43-Jährige trainierte Hannes Wolf bereits bei Red Bull Salzburg, vor einem Jahr entschlossen sich beide jedoch dazu, den österreichischen Serienmeister zu verlassen. Während Rose am Niederrhein anheuerte und die Borussia in die Champions League führte, erlebte Wolf bei RB Leipzig eine durchwachsene Saison. Unter Julian Nagelsmann absolvierte er lediglich fünf Bundesligaspiele über 53 Einsatzminuten.

In Gladbach will Wolf einen Neuanfang wagen. "Ich wollte unbedingt hierherkommen", wird der Neuzugang auf der Vereinswebsite der Borussia zitiert. "Ich denke, ich passe gut in das System, das Marco Rose spielen lässt, weil ich dynamischen Fußball und aggressiv nach vorne spiele. Ich versuche, in jedem Spiel 100 Prozent für den Klub, die Mannschaft und den Trainer zu geben."

Kaufoption wird unter Umständen zur Kaufpflicht

Schon vor Wochen bahnte sich der Transfer an, die größte Hürde war jedoch die Ablösesumme. Leipzig hätte Wolf am liebsten verkauft, Transfers in zweistelliger Millionenhöhe kann Gladbach trotz der Qualifikation für die Champions League aber nicht stemmen. Vieles deutete deshalb auf das am Dienstag verkündete Modell einer Leihe mit anschließender Kaufoption hin.

Laut Sportbuzzer und BILD könnte aus jener Kaufoption, die 9 Millionen Euro betragen soll, jedoch eine verpflichtende Klausel werden. Wie übereinstimmend berichtet wird, muss diese gezogen werden, sobald Wolf eine bestimmte Anzahl an Einsätzen erreicht hat. Nach Informationen der BILD liegt die Hürde bei 15 Partien.

Samt der Leihgebühr (1,5 Millionen Euro) würde RB im Erfolgsfall also 10,5 Millionen Euro für Wolf kassieren. Für den 21-Jährigen zahlten die Sachsen vor einem Jahr eine Ablösesumme in Höhe von zwölf Millionen Euro.