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FC Chelsea

Bericht: Bayern und Real können Antonio Rüdigers Gehaltsforderung stemmen - Chelsea bleibt erste Wahl

Yannik Möller
Antonio Rüdiger wird weiter mit den Bayern in Verbindung gebracht
Antonio Rüdiger wird weiter mit den Bayern in Verbindung gebracht / James Williamson - AMA/Getty Images
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Zurzeit schwirrt der Name Antonio Rüdiger beim FC Bayern umher. Zuletzt wurde ein etwaiger Wechsel nach München als Möglichkeit genannt. Nun heißt es aus England, der FCB wäre - mit anderen Interessenten - bereit, das Gehalt zu stemmen.


Vor etwa anderthalb Wochen wurde Antonio Rüdiger erstmals mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. In der Bild wurde berichtet, der deutsche Rekordmeister habe sich im Umfeld des Abwehrspielers über die etwaigen Konditionen einer Verpflichtung erkundigt. Es scheint also, als würde sich der Klub mit dem Nationalspieler beschäftigen.

Nun legt das in der Regel sehr zuverlässige Portal The Athletic aus England nach. Es heißt, der FCB wäre zusammen mit Real Madrid bereit, das von Rüdiger geforderte Gehalt zu stemmen - im Falle eines Wechsels, versteht sich. Damit wären auch die Königlichen eine mögliche Adresse für die Zukunft.

Bayern und Madrid als mögliche Ziele für Rüdiger - Chelsea-Verbleib anvisiert

Es wird auf eine vergleichsweise zeitnahe Entscheidung hinauslaufen müssen. Der Vertrag des 28-Jährigen beim FC Chelsea läuft am Ende der laufenden Saison aus. The Athletic bringt aber noch zwei weitere, unbenannte Interessenten ins Spiel. Dabei soll es sich - wenig überraschend - ebenfalls um europäische Topklubs handeln.

Eine Vertragsverlängerung bei den Blues ist derzeit zwar nicht in Sicht, aber längst nicht ausgeschlossen. Rüdiger ist unter Thomas Tuchel ein klarer Stammspieler, hat sich in seiner Spielweise noch einmal verbessern können. Das Vertrauen des Trainers hat er zweifelsfrei.

Antonio Rudiger
Antonio Rüdiger soll grundsätzlich bei Chelsea bleiben wollen / James Gill - Danehouse/Getty Images

Ohnehin soll ein Verbleib bei Chelsea die zurzeit erste Wahl sein. Der Klub müsste sich den finanziellen Forderungen aber auch zumindest teilweise hingeben. Eine allzu große Summe wäre für ein neues Arbeitspapier zwar nicht nötig, doch ein spürbarer Schritt in Richtung des im Falle eines Transfers geforderten Gehalts wäre eine Grundlage.

Dem englischen Portal zufolge soll Rüdiger in etwa 200.000 Pfund pro Woche anvisieren. Das entspricht ca. 230.000 Euro, ergo ein Jahresgehalt von rund 12 Millionen Euro. Die üblichen Boni kämen natürlich noch hinzu.

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