Bayern München

Pavard ohne Bayern-Zukunft? "Ich weiß es nicht, ehrlich"

Yannik Möller
Benjamin Pavard
Benjamin Pavard / Boris Streubel/GettyImages
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Spätestens mit der Verpflichtung von Matthijs de Ligt haben die Gerüchte, Benjamin Pavard könne den FC Bayern verlassen, stark zugenommen. Er selbst scheint nicht zu wissen, ob er in München bleiben kann und wird.


Die Transfers von Matthijs de Ligt und Noussair Mazraoui haben einen direkten Einfluss auf Benjamin Pavard. So ist es momentan zumindest aus mehreren Ecken zu hören. Immer wieder heißt es, die Bayern könnten sich nun noch von einem Verteidiger trennen. Dafür wäre der Franzose offenbar die erste Wahl.

In der Innenverteidigung stehen neben de Ligt auch noch Dayot Upamecano, Lucas Hernandez und Tanguy Nianzou bereit. Auf rechts ist Mazraoui als Stammspieler angedacht, wobei auch Spieler wie Kingsley Coman die Rolle als rechter Wingback übernehmen könnten.

Keine Bayern-Zukunft? Pavard beteuert Unwissenheit

Somit ist die Zukunft von Pavard derzeit ungewiss. Offenbar auch für ihn selbst. Rund um das gestrige Testspiel gegen Man City wurde er von Sport1-Reporter Kerry Hau darauf angesprochen. Die Antwort: "Ich weiß es nicht, ehrlich!"

Der 26-Jährige steht allem Anschein nach vor einer ungewissen Ausgangslage. Zwar erklärte Julian Nagelsmann letztens, er erwarte keinen Defensiv-Abgang mehr, während Oliver Kahn betonte, man denke derzeit nicht über einen Abgang nach. Allerdings schien zuletzt auch Star-Berater Pini Zahavi bei der Suche nach einem neuen Klub seine Hilfe angeboten zu haben.

Klar ist: Der FCB ist trotz der jüngsten Investitionen in den Kader nicht wirklich auf Transfer-Erlöse angewiesen. Der Abgang von Robert Lewandowski allen voran, sowie der ein oder andere vermeintlich eher kleine Abschied, haben einen Teil der Kosten bereits aufgefangen.

Benjamin Pavard
Pavard mit der Meisterschale / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages

Auch wenn Pavard offenbar noch keine eindeutigen Versicherungen seitens der Bosse zu hören bekommen hat, so scheint der Verbleib aktuell noch wahrscheinlicher zu sein, als ein Verkauf.

Immerhin betonte auch Hasan Salihamidzic zuletzt, wie wichtig ein gesunder Konkurrenzkampf ist. Er, Kahn und Nagelsmann scheinen nicht (aktiv) auf einen Verkauf des 45-fachen Nationalspielers hinzuarbeiten.


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