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Barça sucht Piqué-Nachfolger: Kommt der verlorene Sohn zurück?

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Macht es Erik García wie einst Gerard Piqué? | JOHN PRYKE/Getty Images

Die erste Garde des FC Barcelona kommt allmählich in ein Alter, da es Zeit wird, sich über Nachfolger Gedanken zu machen. Dies gilt für die Offensive genau so wie für die Defensive. Für letzteren Mannschaftsteil sollen die Verantwortlichen im Nou Camp bereits einen Kandidaten ausgeguckt haben.

Denn dass ein Gerard Piqué mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen ist, ist unzweifelhaft. Extrasportliche Dinge (Stichwort: Davis Cup) scheinen für den 33-jährigen Abwehrrecken mittlerweile nicht weniger wichtig als die Dinge auf dem grünen Rasen. Nicht zuletzt aufgrund seiner kaufmännischen Aktivitäten außerhalb des Spielfeldes zweifeln immer mehr Fans an der richtigen sportlichen Einstellung des Welt- und Europameisters. Da sich zudem sein prospektiver Nachfolger im Kader, Samuel Umtiti, mit ständigen Verletzungsmiseren plagt, ist das Thema Piqué-Nachfolger beim Klub mittlerweile ein prioritäres.

De-Ligt-Verpflichtung scheiterte im vergangenen Jahr

Im vergangen Jahr versuchten die Offiziellen deshalb die Verpflichtung von Ajax-Shootingstar Mathijs de Ligt. Doch der setzte seine Unterschrift bekanntlich unter einen Vertrag mit Juventus Turin. In diesem Sommer ploppt nun der Name Erik García auf. Den 19-jährigen Spanier, aktuell bei Manchester City unter Vertrag, verbinden einige Parallelen mit Piqué. Genau wie dieser wurde García in La Masia, dem Nachwuchszentrum der Katalanen, ausgebildet. Dazu verließen beide Spieler die Barça-Disziplin in sehr jungem Alter (Piqué mit 17, Garcia mit 16).

Situation bei Manchester City wird für García in der kommenden Spielzeit nicht einfacher

Und auch den Gang zurück ins Nou Camp könnte García nun gehen wie Piqué. Denn im Kader der Cityzens hat der Youngster weiterhin einen schweren Stand auch wenn der Spanier nach dem Re-Start häufig in der Startelf stand. Darüberhinaus halten sich hartnäckig Gerüchte um eine diesjährige Verpflichtung von Neapels senegalesischen Abwehrspieler Kalidou Koulibaly. Der Konkurrenzkampf dürfte sich bei den Sky Blues in der kommenden Spielzeit somit noch mal erhöhen.

Vielleicht der richtige Moment für García, die Seiten abermals zu wechseln. Doch auch Manchester City weiß, was sie an dem Talent haben und bemüht sich, einem Bericht der Mundo Deportivo zufolge, um eine Ausweitung des bis 2021 befristeten Arbeitspapiers. Die Strategie der Katalanen soll demzufolge sein, in diesem Sommer ein erstes Gebot für den verlorenen Sohn abzugeben. Sie wissen natürlich auch, dass je näher das Vertragsende von García rückt, der Druck für die Cityzens entsprechend höher wird.

Ablösefrei wollen die Engländer das Defensiv-Talent keinesfalls abgeben. Sollte es in diesem Sommer nicht klappen, würden die Spanier im Januar 2021 einen abermaligen Vorstoß wagen. Und danach, sollten diese Bemühungen immer noch nicht fruchten, darauf vertrauen, dass Garcia seinen Vertrag in Manchester nicht verlängert - um ihn im Sommer 2021 ablösefrei nach Barcelona zu lotsen.