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Barça bei Araujo in der Zwickmühle: Verhandlungen stocken - die Premier League lockt

Simon Zimmermann
Ronald Araujo konnte sich mit Barça noch nicht einigen
Ronald Araujo konnte sich mit Barça noch nicht einigen / Quality Sport Images/GettyImages
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Verpokert sich der FC Barcelona bei Ronald Araujo? Der Vertrag des Uruguayers läuft im Sommer 2023 aus. Eigentlich wollte Barça die Verlängerung mit dem 23-jährigen Innenverteidiger längst schon eingetütet haben. Doch die Gehaltsvorstellungen liegen offenbar weit auseinander - dazu locken die Premier-League-Topklubs.


2018 war der siebenfache Nationalspieler aus der Heimat nach Katalonien gewechselt. Spätestens in der laufenden Saison hat Araujo bei Barça den endgültigen Durchbruch zum Stammspieler geschafft. Problem aus seiner Sicht: Bezahlt wie ein wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft wird er nicht.

Laut der spanischen Sport soll er das auch weiterhin nicht werden. Die berichtet nämlich, dass das Vertragsangebot der Blaugrana bei rund drei Millionen Euro netto im Jahr liegen soll. Damit wäre Araujo weiter einer der Geringverdiener im Team. Zum Vergleich: Andreas Christensen, dessen ablösefreier Transfer vom FC Chelsea zeitnah verkündet werden soll, verdient laut verschiedenen Medienberichten künftig sechs Millionen Euro netto im Jahr.

Für Barça ergibt sich daraus eine gefährliche Situation. Zwar wolle Araujo gerne langfristig bleiben, möchte dafür aber die entsprechende Wertschätzung erhalten. Und die wird im Profifußball bekanntlich in Euros bemessen.

Chelsea und Man United locken Ronald Araujo

Vor allem dann, wenn auf der anderen Seite lukrative Angebote vorliegen. So berichtet auch TV3, dass die Vertragsverhandlungen mit Barça auf der einen Seite stocken. Auf der anderen Seite buhlen mit Man United und Chelsea zwei englische Topklubs hartnäckig um den Uruguayer.

"Gavi und Araujo sind zwei sehr wichtige Spieler für uns. Ihre Vertragsverlängerungen haben Priorität, und der Verein arbeitet an ihrer Kontinuität. Ich weiß, dass sie im Verein glücklich sind. Wir müssen abwarten. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit", sagte Barça-Coach Xavi vor dem Europa-League-Spiel seiner Mannschaft gegen Galatasaray.

Ob es tatsächlich so rosig um eine Araujo-Zukunft in Barcelona steht, bleibt ungewiss. Der Klub wolle sich finanziell nicht so weit aus dem Fenster lehnen, heißt es aus Spanien. In der Premier League könnte der 23-Jährige dagegen wohl deutlich mehr verdienen.

Gefährlich wäre es für Barça aus finanzieller Sicht, wenn sich Araujo dafür entscheidet, noch ein Jahr zu warten, um den Klub ablösefrei zu verlassen. Aber dieses Theater kennen sie im Camp Nou ja schon zur Genüge.


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