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Ausstiegsklausel läuft ab: So pokert Liverpool um Werner

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JAN WOITAS/Getty Images

Timo Werner ist weiterhin heiß umworben. Die Bemühungen aus Liverpool nehmen auch während der Coronakrise nicht ab. Doch für die Reds ist die Ablösesumme, die dank einer Ausstiegsklausel noch bis zum 15. Juni bei 55 Millionen Euro liegt, ein Problem. Trainer Jürgen Klopp würde den Preis gerne drücken.

Vor wenigen Wochen gab es ein erstes Gespräch zwischen Jürgen Klopp und Timo Werner. Per Video-Chat gewannen beide einen besseren Einblick über die Ziele und Vorstellungen bei einem möglichen Wechsel. Laut der Sport Bild sei der gegenseitige Eindruck weiterhin gut. Der Angreifer bleibt Transferziel Nummer eins an der Anfield Road.

Doch die geforderten 55 Millionen Euro könnten sich für Liverpool als Problem herausstellen. Die noch gültige Ausstiegsklausel wollen die Reds in Zeiten der Coronakrise nicht ziehen. Bis zum 15. Juni ist diese Kondition noch gültig. Danach will Jürgen Klopp den Preis drücken und Werner endgültig nach England locken. Die Leipziger sehen dies anders.

Mitzlaff: "Billiger wird es nicht"

Geschäftsführer Oliver Mintzlaff kündigt in der Sport Bild an, dass Leipzig nicht locker lassen werde: "Billiger wird es nicht. Wir wollen keinen Spieler unter einem festgelegten Wert abgeben, wenn er länger als ein Jahr Vertrag hat." Die festgeschriebene Ablösesumme sei für die Sachsen weiter Programm.

Juergen Klopp
Jürgen Klopp wird Werner nicht unter Wert verpflichten können | DeFodi Images/Getty Images

Stress verursacht der Plan von Liverpool bei den Sachsen deshalb in keinem Fall. "Sollte es so kommen, und wir bekommen wieder die Entscheidung in die Hand, dann sind wir tiefenentspannt", so Mintzlaff. Werner bleibt den Leipzigern also entweder erhalten, oder wird zu dem festgelegten Preis verkauft, damit er den Weg für neue Verpflichtungen ebnen kann.

"Generell müssen wir uns immer die Frage stellen: Kann ich einen Spieler noch gleichwertig ersetzen, wenn ich ihn für weniger als eine zuvor festgelegte Summe verkaufe?", fragt Mintzlaff. Auf einen Preiskrieg will sich RB darum nicht einlassen. Die Reds müssen sich einen neuen Plan überlegen, wie man Werner noch in diesem Sommer an die Anfield Road locken kann.