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Ausstehende Gehaltszahlungen: Takuma Asano löst seinen Vertrag bei Partizan Belgrad einseitig auf

Tal Lior
Takuma Asano posiert für die Kamera mit dem Partizan-Trikot
Takuma Asano posiert für die Kamera mit dem Partizan-Trikot / Srdjan Stevanovic/Getty Images
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Nach drei wechselhaften Jahren in Deutschland hat Takuma Asano im Sommer 2019 beim serbischen Top-Klub FK Partizan Belgrad ein neues Kapitel in seiner Karriere aufgeschlagen. Das sportlich sehr erfolgreiche Engagement wird nun vonseiten des Spielers abrupt beendet.


Asano verkündete in einem Blog-Eintrag am Sonntag eigenmächtig, dass er seinen bis Sommer 2022 laufenden Vertrag aufgelöst hat. Partizan hat wenige Stunden danach mit großem Ärgernis auf die Aussagen reagiert. Der Klub will laut einer Vereinsmitteilung Asano wegen unbegründeten Vertragsbruchs verklagen.

"Nachdem ich einige Zeit gerungen habe, habe ich keine andere Wahl, als zu dieser schwierigen Entscheidung zu kommen, weil ich mich vom Verein nicht respektiert fühle", schrieb der 26-jährige japanische Nationalspieler. "Der Verein hat es immer wieder versäumt, mein Gehalt und meine Spesen pünktlich zu bezahlen (bis heute steht noch ein beträchtlicher Betrag aus) und hat auf meine wiederholten Forderungen nicht gerade mit Offenheit reagiert."

Takuma Asano
Takuma Asano kam 24 Mal für Japans Nationalelf zum Einsatz / Koji Watanabe/Getty Images

Für Asano, der seine gute letzte Debütsaison derzeit mit herausragenden 26 Scorer-Punkten in 33 Liga-Partien deutlich übertrifft, ist dies kein einfacher Schritt: "Es schmerzt mich, den Verein unter diesen unglücklichen Umständen verlassen zu müssen, denn FK Partizan war ein wichtiger Verein in meiner Spielerkarriere."

Asano kann jedenfalls nach seiner derzeitigen hervorragenden Saison damit rechnen, dass ihm bald zahlreiche andere Angebote zur Verfügung stehen werden.

Der Offensiv-Allrounder, der im Sommer 2016 von Japan nach England zum FC Arsenal wechselte, spielte in der 1. und 2. Bundesliga leihweise für den VfB Stuttgart und Hannover 96.

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