Atlético Madrid

Rodrigo de Pauls Wechsel zu Atletico ist perfekt - Vertrag bis 2026

Stefan Janssen
Rodrigo de Paul.
Rodrigo de Paul. / Alexandre Schneider/Getty Images
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Atletico Madrid hat die Verpflichtung des Argentiniers Rodrigo de Paul offiziell bestätigt. Der Mittelfeldspieler kommt von Udinese Calcio unterschreibt beim spanischen Meister bis 2026.


Gerade erst hat Rodrigo de Paul mit Argentinien die Copa America gewonnen und zum Triumph einen Treffer im Viertelfinale und die Vorlage des goldenen Tores im Finale gegen Brasilien beigesteuert. Ab der K.o.-Phase stand der 27-Jährige in jeder Minute auf dem Platz.

Nun beginnt für ihn ein neues Kapitel: Nach fünf Jahren bei Udinese Calcio wechselt de Paul zurück in die spanische La Liga, wo er schon einmal beim FC Valencia spielte, und schließt sich dem Meister Atletico Madrid an. Wie die Colchoneros bekannt gaben, haben sich die beiden Klubs auf eine Ablösesumme geeinigt, laut Transfermarkt soll diese 35 Millionen Euro betragen. De Paul unterschreibt bis 2026.

Er sei sich bewusst darüber, welche Verantwortung es mit sich bringe, beim amtierenden Meister zu unterschreiben, wird der 28-fache Nationalspieler von Atletico zitiert. "Ich bin ein fußballverrückter und dank meiner Erfahrungen mit dem spanischen Fußball kenne ich Atletico Madrid sehr gut." De Paul freut sich besonders auf Diego Simeone, seinen Landsmann, als Trainer. Zum einen, weil er "einer der besten" Trainer sei und zum anderen mache es ihn stolz unter Simeone zu spielen, "weil ich aufgewachsen bin und ihn im argentinischen Nationaltrikot habe spielen sehen."

Schon seit mehreren Jahren interessieren sich einige Spitzenvereine für den Mittelfeldmann, bislang hielt er Udinese aber stets die Treue. Neben Atletico sollen in diesem Jahr auch Juventus und die englischen Klubs Manchester United sowie der FC Arsenal an ihm interessiert gewesen sein.

De Paul spielt schon seit 2014 in Europa, damals wechselte er von seinem Jugendverein Racing Club aus Argentinien nach Valencia. Sein erster Anlauf in Spanien verlief aber nicht so gut wie erhofft, sodass er Anfang 2016 für ein paar Monate Leihweise nach Argentinien zurückkehrte. Im Sommer ging es dann fest zu Udinese Calcio - für ein zehntel der Ablöse, die die Italiener nun kassieren. Dort avancierte de Paul sofort zum Stammspieler und machte große Klubs auf sich Aufmerksam.

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