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Arsenal will für Aubameyang-Verbleib an die Schmerzgrenze gehen

Pierre-Emerick Aubameyang
Pierre-Emerick Aubameyang könnte beim FC Arsenal noch mehr verdienen | Marc Atkins/Getty Images

Der FC Arsenal möchte Pierre-Emerick Aubameyang unbedingt länger halten. Um dieses Szenario möglich zu machen, scheint der Klub an die finanzielle Schmerzgrenze zu gehen. Aus England heißt es, der Stürmer soll demnächst etwas mehr als 13 Millionen Euro pro Saison verdienen.

Seit dem Frühjahr 2018 stürmt Pierre-Emerick Aubameyang für den FC Arsenal. Damals hatte der Klub ihn mit einem dreieinhalb Jahre gültigen Vertrag ausgestattet, sodass dieser im nächsten Sommer auslaufen würde. Um einen Abgang, womöglich sogar ablösefrei, zu vermeiden, gehen die Gunners offenbar einen großen Schritt auf den Gabuner zu.

Zuletzt hieß es stets, dass Aubameyang eine saftige Gehaltszahlung fordere, um einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Zu hören war von etwa 200.000 bis 250.000 Euro - pro Woche! Umgerechnet und mit weiteren Zahlungen gespeist soll sich das jährliche Wunschgehalt des 31-Jährigen auf etwa 14 Millionen Euro belaufen haben. Eine beachtliche Summe, vor allem wenn man bedenkt, dass Arsenal derzeit finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Die Qualifikation für die Europa League drohen die Gunners zu verpassen, die großen Fleischtöpfe in der Champions League sind längst anderen vorbehalten.

Arsenal steht zurzeit auf dem zehnten Tabellenplatz bei noch einem ausbleibenden Spiel. Am Sonntag trifft der Klub auf den FC Watford, der den Klassenerhalt zwar vor Augen, aber noch nicht sicher hat.

Pierre-Emerick Aubameyang
Auf viele weitere Tore: Aubameyang soll auch zukünftig für Arsenal stürmen | Harriet Lander/Copa/Getty Images

Dennoch versuchen die Gunners offenbar alles in ihrer finanziellen Macht stehende zu tun, um Aubameyang diesen Wunsch - zumindest beinahe - zu erfüllen. Laut dem britischen Telegraph soll ein Angebot für den Stürmer vorbereitet werden, das in etwa 13,2 Millionen Euro an Jahresgehalt beinhalten soll.

Mit 20 Saisontoren ist Aubameyang eine Art Lebensversicherung und mittlerweile auch Kapitän im Norden Londons. Trainer Mikel Arteta will den Ex-BVB-Stürmer deshalb mit aller Macht halten. Ob das - trotz der lukrativen Offerte - gelingt, bleibt abzuwarten. Schon seit Monaten ranken sich Wechselgerüchte um den 31-Jährigen. Und die Interessenten sind allesamt dabei, wenn in der kommenden Spielzeit die Champions-League-Hymne erklingt...