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Onana will zum FC Barcelona wechseln: "Natürlich meine erste Wahl"

Jan Kupitz
Andre Onana
Andre Onana / BSR Agency/GettyImages
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Im kommenden Sommer endet der Vertrag von Andre Onana bei Ajax Amsterdam. Der Keeper bringt sich beim FC Barcelona ins Gespräch.


Aufgrund einer Dopingsperre hat Onana keine einfachen Monate hinter sich: Erst seit Anfang November darf der 25-Jährige wieder mit dem Team von Ajax Amsterdam trainieren - seine eigentlich verheißungsvolle Karriere hat einen leichten Knick bekommen.

Wie es für den talentierten Keeper im kommenden Sommer weitergeht, ist offen. Seinen auslaufenden Vertrag beim niederländischen Topklub wird Onana jedenfalls nicht verlängern, weshalb er seinen Stammplatz bei Ajax nach seiner Rückkehr verloren hat.

Andre Onana
Hütet Onana bald das Tor des FC Barcelona? / BSR Agency/GettyImages

Laut dem italienischen Transferexperten Fabrizio Romano führt eine heiße Spur zu Inter Mailand, wo Onana den 37-jährigen Samir Handanovic ablösen könnte. Doch in Stein gemeißelt scheint der Wechsel nicht zu sein - stattdessen bringt sich der Keeper in diesen Tagen beim FC Barcelona ins Gespräch.

Für die Katalanen war Onana zwischen 2010 und 2015 im Nachwuchs aktiv, ehe es ihn in die Niederlande zog. Nun kann er sich eine Rückkehr ins Camp Nou gut vorstellen, wie er gegenüber Sport verriet: "Ein grundsätzliche Einigung mit Inter? Es wird über viele Dinge gesprochen - auch über Arsenal und natürlich über Barça. Im Moment ist noch nichts [vereinbart]. Ich bin immer noch in Kontakt mit Barça. Seit ich weg bin, habe ich eine sehr gute Beziehung. Barça ist meine Heimat, und es gab immer Kontakte. Natürlich sind sie meine erste Wahl."

Damit es zu einem Wechsel des 25-Jährige käme, müsste aber natürlich zunächst Marc-André ter Stegen verkauft werden. Der Deutsche ist nach einer Knieverletzung noch ein gutes Stück von seiner Bestform entfernt und wurde von spanischen Medien zuletzt als einer der Verkaufskandidaten der Katalanen gehandelt.

Ter Stegen für eine ordentliche Ablöse zu verkaufen, um anschließend den ablösefreien Onana zu verpflichten, klingt auf dem Papier erstmal nach einer ganz sinnvollen Taktik. Ob es in der Praxis wirklich dazu kommt, muss aber abgewartet werden. An Onana würde es jedenfalls nicht scheitern...

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