90min
AC Mailand

Tadic gibt AC Milan einen Korb

Jan Kupitz
Dusan Tadic bleibt bei Ajax
Dusan Tadic bleibt bei Ajax / Soccrates Images/Getty Images
facebooktwitterreddit

Die Suche der AC Milan nach einem neuen Offensivspieler geht weiter. Dusan Tadic, der zuletzt das Interesse der Rossoneri geweckt hatte, verkündete seinen Verbleib bei Ajax Amsterdam.


Im Angriff von AC Mailand gibt es derzeit noch einige Baustellen. Mindestens ein neuer Flügelspieler muss her, dazu der Nachfolger von Hakan Calhanoglu und ein neuer Mittelstürmer, der Zlatan Ibrahimovic entlasten kann. Dusan Tadic, der all diese Positionen bekleiden könnte, geriet daher ins Visier von Paolo Maldini und Frederic Massara.

Doch Ajax Amsterdam machte in Person von Marc Overmars schnell klar, dass man seinen Kapitän nicht ziehen lassen werde. "Dusan Tadic steht nicht zum Verkauf. Er ist unser Zement zwischen den Backsteinen. Er ist ein Vorbild, der die jungen Spieler hier führt und er sorgt für die absolute Mentalität, die man braucht, um starke Leistung zu bringen. Wir werden ihn nicht verkaufen", erklärte der Sportdirektor des niederländischen Rekordmeisters gegenüber De Telegraaf.

Dusan Tadic
Dusan Tadic ist für Ajax unverzichtbar / Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Die italienischen Medien berichteten daraufhin, dass Tadic intern auf einen Wechsel drängen müsse, damit ein Transfer zu Milan doch vonstatten gehen könnte. Doch der 32-Jährige verschwendet daran keine Gedanken, sondern will seinem Team auch in Zukunft treu bleiben.

"Ajax ist mein Verein, es war schon immer mein Traumverein. Ich spiele für Ajax und es macht mir zu viel Spaß, als dass ich dieses Team verlassen könnte. Es ist einer der schönsten Klubs der Welt", sagte Tadic laut Voetbal International. "Es ist schön zu sehen, dass sie mich so sehr behalten wollen und so viel Vertrauen in mich haben. Das motiviert mich einfach, dem Verein etwas zurückzugeben. Hart zu arbeiten und das Beste aus mir für den Verein herauszuholen."

Die Suche der Rossoneri nach Verstärkung für die Offensive geht also weiter.

facebooktwitterreddit